Am Dienstag fanden zahlreiche Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg statt. Dabei wurden 600 Fahrzeuge überprüft, darunter Motorräder, E-Scooter, PKW und LKW.
Landkreis Vorpommern-Greifswald: Zweiräder im Blick

Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen (ost)
Am Dienstag fanden im Rahmen des Verkehrsaktionstags “sicher.mobil.leben – Zweiradfahrer im Blick” zahlreiche Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg statt. In den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte wurden etwa 600 Fahrzeuge überprüft. Fahrräder, Motorräder, E-Scooter, PKW und LKW standen im Fokus.
Das Polizeirevier Heringsdorf in der Polizeiinspektion Anklam führte mit Unterstützung des deutsch-polnischen Polizeiteams Kontrollen in Ahlbeck durch. Dabei lag der Schwerpunkt auf Pedelecs und E-Scootern. In Vorpommern-Greifswald wurden insgesamt 203 Fahrzeuge überprüft, darunter Fahrräder, Elektrokleinstfahrzeuge, Krafträder, PKW und LKW. Es wurden 75 Regelverstöße festgestellt.
In Stralsund wurden 55 Fahrzeuge kontrolliert, darunter Fahrräder, Motorräder und PKW. Es wurden 30 Regelverstöße festgestellt, darunter Ablenkung durch elektronische Geräte und technische Mängel bei Motorrädern. Neben den Kontrollen fanden auch Präventionsmaßnahmen wie eine Radfahrprüfung und eine Verkehrssicherheitsveranstaltung statt.
In der Mecklenburgischen Seenplatte wurden rund 350 Fahrzeuge kontrolliert und 125 Verstöße festgestellt. Es gab Verstöße bei Fahrrädern, Motorrädern und E-Scootern. Die Beamten legten Wert darauf, nicht nur zu ahnden, sondern auch aufzuklären, um das Verhalten zu verbessern und Gefahren zu minimieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, was 88,42% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







