Die Bundespolizei nahm mehrere polnische Staatsangehörige fest, darunter einen 29-jährigen im Zug und einen 44-jährigen auf der Autobahn, wegen Straftaten wie Drogenbesitz und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Leipzig: Haftbefehle vollstreckt im Zug und auf der Autobahn

Grambow/ Pomellen/ Pasewalk (ost)
Während einer Zugstreife vom Bahnhof Grambow nach Pasewalk wurde ein 29-jähriger polnischer Staatsbürger im Regionalexpress 5360 entdeckt und kontrolliert.
Die Überprüfung ergab eine Festnahme-/Strafvollstreckungsausschreibung durch die STA Leipzig wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Mann konnte die geforderte Geldstrafe von 1350,00 EUR und 162,00 EUR Verfahrenskosten nicht begleichen. Er muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen in der Justizvollzugsanstalt Neustrelitz absitzen.
Ein 44-jähriger Pole wurde als Passagier in einem Reisebus mit polnischer Zulassung auf der BAB11 in Pomellen Richtung Berlin kontrolliert.
Die Überprüfung ergab eine Festnahme-/Strafvollstreckungsausschreibung durch die STA Neubrandenburg wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Auch er konnte die geforderte Geldstrafe von 400,00 EUR und 82,50 EUR Verfahrenskosten nicht zahlen. Die festgelegten 10 Tage Ersatzfreiheitsstrafe wurden vollstreckt. Auch er wurde in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz gebracht.
Ein 41-jähriger Pole wurde am selben Ort in einem Reisebus kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hatte einen Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erlassen. Der Mann zahlte die Geldstrafe von 600,00 EUR und 475,92 EUR Verfahrenskosten und konnte so eine 10-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden.
Gegen einen 37-jährigen Polen lagen gleich zwei Ausschreibungen vor. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg suchte ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Es waren eine Geldstrafe von 1200,00 EUR und 86,00 EUR Verfahrenskosten oder 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe zu vollstrecken.
Es gab auch eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Berlin zur Vermögensabschöpfung wegen Diebstahls in Höhe von 1000,00 EUR oder die Einziehung von Wertgegenständen.
Nach Zahlung der Geldstrafe, Verfahrenskosten und Vermögensabschöpfung konnte der Mann seine Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








