Die Polizei identifizierte den Tatverdächtigen nachdem eine Firma den Einbruch meldete. Der Täter wurde auf Videoaufnahmen erkannt und das Diebesgut sichergestellt.
Lichtenhagen: Einbruch in Geschäftsräume in Rostock-Schmarl

Rostock (ost)
Am Freitagmorgen hat sich ein Angestellter eines Unternehmens im Rostocker Stadtteil Schmarl bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass in der vergangenen Nacht offensichtlich in die Geschäftsräume in Schmarl-Dorf eingebrochen wurde. Beim Betreten des Gebäudes entdeckte der Mitarbeiter mehrere offene Zugänge und informierte daraufhin die Polizei.
Die Videoüberwachungsanlage im Gebäude hat um 02:00 Uhr einen bisher unbekannten Mann aufgezeichnet, der gewaltsam in die Räumlichkeiten eingedrungen ist und verschiedene Gegenstände gestohlen hat. Der Kriminaldauerdienst wurde hinzugezogen und konnte vor Ort entsprechende Spuren sichern.
Während die Beamten des Polizeireviers Lichtenhagen die Videoaufnahmen des Täters im Gebäude ansahen, erkannten mehrere Beamte den Mann als einen 36-jährigen deutschen Rostocker, der bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich bekannt war.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde durch das Amtsgericht Rostock ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung und das Auto des Verdächtigen erlassen. Bei den folgenden Durchsuchungsmaßnahmen konnte das gesamte Diebesgut gefunden und sichergestellt werden.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl dauern an.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023 an. Davon waren 190 männliche Verdächtige und 26 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 im Jahr 2022 auf 42 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








