Polizeikräfte vereiteln Angriff, Bewohner bedrängen Einsatzkräfte. Situation unter Kontrolle, keine Verletzten. Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Lichtenhagen: Einsatz in Obdachlosenunterkunft

Rostock (ost)
Am Abend des 18. November 2024, gegen 19:00 Uhr, führten Polizeibeamte des Reviers Lichtenhagen in einer Obdachlosenunterkunft in der Rostocker Innenstadt eine Personalienfeststellung durch.
Während dieser Aktion näherte sich ein 34-jähriger, betrunkener Bewohner der Unterkunft den Beamten. Der deutsche Bürger verhielt sich sehr aggressiv gegenüber den Polizisten. Er beschimpfte die Einsatzkräfte und bedrohte sie mit einer Sattelstange, die er bei sich führte. Außerdem versuchte er, die Beamten mit der Stange zu attackieren. Die Polizisten konnten den Angriff abwehren und die Situation unter Kontrolle bringen.
Später versammelten sich weitere Bewohner der Unterkunft und bedrängten die Einsatzkräfte. Erst durch den Einsatz von zusätzlichen Kräften der Polizeiinspektion Rostock konnte die Situation beruhigt werden.
Bei der Durchsuchung des bekannten 34-jährigen Rostockers und seiner persönlichen Gegenstände wurde in seinem Rucksack eine Spielzeugwaffe entdeckt, die einer echten Schusswaffe stark ähnelte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Verdächtigen einen Wert von 1,34 Promille.
Während des Vorfalls wurde niemand verletzt. Die Polizei stellte sowohl die Sattelstange als auch die Spielzeugwaffe sicher. Gegen den 34-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, Bedrohung, Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zudem wurde der Mann erkennungsdienstlich behandelt.
Die Kriminalpolizei Rostock hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, alle davon wurden gelöst. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








