In Rostock wurden zahlreiche Fahrzeuge beschädigt und Gegenstände entwendet. Die Polizei sucht dringend Zeugen für die Vorfälle.
Lichtenhagen: Polizei sucht Zeugen nach Sachbeschädigungen und Diebstählen aus Fahrzeugen

Rostock (ost)
In der Nacht vom 11.01.2026 auf den 12.01.2026 ereigneten sich in Lichtenhagen, einem Stadtteil von Rostock, zahlreiche Sachbeschädigungen und Diebstähle aus Autos. Nach aktuellen Ermittlungen haben bisher unbekannte Täter mindestens 18 Fahrzeuge und mehrere Straßenbahnhaltestellen beschädigt.
Die Täter zertrümmerten gewaltsam die Autoscheiben und stahlen verschiedene Gegenstände aus den Fahrzeugen. Besonders betroffen waren die Güstrower Straße, die Mecklenburger Allee und die Eutiner Straße. Es wurden auch Vorfälle in der Flensburger Straße, angrenzenden Straßen und in Diedrichshagen festgestellt.
Ersten Erkenntnissen zufolge könnten sich die Täter zwischen 04:00 Uhr und 05:00 Uhr an den betroffenen Orten und Fahrzeugen aufgehalten haben. Der entstandene Gesamtschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.
Die Polizei Rostock hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um Zeugenaussagen. Personen, die verdächtige Beobachtungen in der genannten Nacht gemacht haben, insbesondere zu Personen, Fahrzeugen oder ungewöhnlichen Geräuschen in den genannten Bereichen, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 entgegen, ebenso wie jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache.
Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, Wertgegenstände oder Taschen im Auto zurückzulassen, auch nicht vermeintlich gut versteckt im Inneren des Fahrzeugs.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. 2023 gab es nur noch 23 Fälle, die alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 30 männlich, 4 weiblich und 6 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








