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Lichtenhagen: Polizeieinsatz in Rostock-Lütten Klein

26-Jähriger leistet erheblichen Widerstand

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Samstag, dem 22.11.2025, ereignete sich gegen 10:30 Uhr im Stadtteil Lütten Klein in Rostock ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderte. Polizeibeamte des Reviers Lichtenhagen wurden während ihres Streifengangs von Zeugen auf einen offensichtlich betrunkenen Mann aufmerksam gemacht. Dieser soll zuvor Drohungen ausgesprochen und versucht haben, das Handy einer Frau zu stehlen. Dank einer genauen Personenbeschreibung konnte der Verdächtige in der Rigaer Straße gefunden werden.

Die Polizisten trafen den 26-jährigen Rostocker im Bereich des S-Bahntunnels an. Schon bei der Ansprache reagierte er sehr aggressiv, verweigerte die Angabe seiner Personalien und beschimpfte die Einsatzkräfte. Zudem bedrohte er die Beamten und versuchte, sie mit Schlägen zu attackieren.

Um sich gegen die Angriffe zu verteidigen, griffen die Beamten zum Pfefferspray und brachten den Mann zu Boden, wo er trotz weiteren Widerstands gefesselt wurde. Dabei wurde ein Beamter leicht an der Hand verletzt. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte bei dem 26-jährigen Deutschen Drogen und stellten sie sicher.

Der Verdächtige erhielt anschließend medizinische Hilfe vom Rettungsdienst und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auch während des Transports setzte er seine Widerstandshandlungen fort, trat um sich und verletzte schließlich einen weiteren Beamten leicht im Gewahrsam.

Gegen den 26-jährigen Rostocker wurden mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichem Angriff sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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