Am Abend des 22.04.2024 stoppte die Autobahnpolizei Dummerstorf eine führerscheinlose Alkoholfahrt auf der Autobahn 19. Der Fahrer, ein 38-jähriger Rumäne, hatte 2,39 Promille im Blut.
Linstow: Alkoholfahrt mit 2,39 Promille endet auf Autobahn und Landstraße

BAB19/ Glasewitz (ost)
Am Abend des 22.04.2024 waren mehrere Beamte der Autobahnpolizei Dummerstorf im Einsatz, nachdem mehrere Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock eine mögliche Alkoholfahrt auf der Autobahn 19 gemeldet hatten.
Laut den Hinweisgebern fiel ihnen gegen 21:00 Uhr auf der BAB19 (Richtung Berlin) ein Mazda-Fahrer aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf. Sie gaben an, dass das Fahrzeug nur mit 30 km/h unterwegs war und sogar gegen die Mittelschutzplanke stieß, bevor der Fahrer seine Fahrt fortsetzte. An der Anschlussstelle Linstow drehte der vermeintliche Unfallfahrer um und fuhr in Richtung Rostock weiter, um schließlich die BAB19 an der Ausfahrt Glasewitz zu verlassen.
Dank des uneigennützigen Einsatzes der Hinweisgeber und ihrer genauen Angaben konnten die Polizeibeamten das Fahrzeug gezielt lokalisieren. Bei der Verkehrskontrolle wurden zwei offensichtlich stark betrunkene Insassen im Auto festgestellt. Der Fahrer, ein 38-jähriger Rumäne aus Rostock, hatte zudem keine Fahrerlaubnis. Ein Atemalkoholtest ergab 2,39 Promille. Der Beifahrer, ein 42-jähriger Deutscher, blies sogar 4,06 Promille in das Testgerät.
Die Beamten sicherten vor Ort den Autoschlüssel. Es wurde auch eine Blutprobe entnommen. Bei einer ersten Untersuchung entstand laut den Beamten kein Schaden durch die vermeintliche Kollision mit der Mittelschutzplanke auf der BAB19.
Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird nun von der Kriminalpolizei weitergeführt.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% entspricht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 47.066 Fällen, was 87,97% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








