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Linstow: Flucht vor Autobahnpolizei auf B103

Ein 34-jähriger Deutscher flüchtete vor der Polizei auf der B103 und gefährdete den Gegenverkehr, bevor er gestoppt und kontrolliert wurde.

Foto: unsplash

Güstrow/Kronskamp (ost)

Gestern Abend versuchte ein 34-jähriger Deutscher offensichtlich, einer Verkehrskontrolle der Polizei auf der BAB19 zu entkommen, wurde jedoch nach einem selbst verursachten Unfall auf der B103 Höhe Kronskamp gestoppt und schließlich kontrolliert.

Um 19:00 Uhr fuhren Beamte des Autobahnpolizeireviers Dummerstorf (Außenstelle Linstow) auf der BAB19 in Richtung Rostock, kurz vor der Anschlussstelle Güstrow, als sie einen schwarzen Audi A4 bemerkten, der auf der Überholspur an ihnen vorbeifuhr. Eine Überprüfung ergab, dass der Halter des Audis nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Daher beschlossen die Polizisten, den Fahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer folgte jedoch nicht der Aufforderung der Polizei, sondern flüchtete. Der Audi fuhr an der Anschlussstelle Laage auf die B103 in Richtung Laage ab. Trotz zeitweiligem Sichtkontakt konnten die Beamten feststellen, dass der Fahrer rücksichtslos und grob verkehrswidrig fuhr und trotz Gegenverkehr überholte. Außerdem fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit.

Kurz nach Kronskamp endete die Fahrt des Audis abrupt, als der Fahrer an der Kreuzung der B103 zur L39/B108 von der Fahrbahn abkam und sich festfuhr. Die Polizisten konnten den unverletzten Fahrer nun kontrollieren. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem 34-jährigen Rostocker auch um den Halter des Fahrzeugs handelte. Der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis bestätigte sich. Ein Drogentest reagierte positiv auf Betäubungsmittel. Der Rostocker gab an, dass die fehlende Fahrerlaubnis der Grund für seinen Fluchtversuch war.

Nach der Anordnung einer Blutprobenentnahme beim Fahrer, der Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel und der Bergung des PKWs ermittelt nun die Kriminalpolizei in Bützow wegen der begangenen Straftaten des 34-Jährigen.

Die Polizei bittet Fahrer, die gestern Abend durch das Verhalten des flüchtenden Fahrers auf der genannten Strecke gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer 038461 4240 bei der Polizei in Bützow zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden wurden in 1.228 Fällen registriert, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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