Ein Sekundenschlaf führte zu einem Auffahrunfall zwischen Transporter und LKW. Der Unfallverursacher hatte keine Fahrerlaubnis.
Linstow: Schwerer Verkehrsunfall auf BAB 19

BAB 19/ Nossentiner Hütte (ost)
Etwa um 04:50 Uhr wurde die Autobahnpolizei Linstow über einen schweren Verkehrsunfall informiert, an dem ein Transporter und ein LKW beteiligt waren. Beide Fahrzeuge waren zuvor auf der BAB 19 im Bereich Nossentiner Hütte unterwegs.
Nach aktuellen Informationen kann der mutmaßliche Unfallhergang wie folgt beschrieben werden. Der 20-jährige Fahrer des Transporters fiel aufgrund von Übermüdung zunächst in einen Sekundenschlaf, während er in Richtung Rostock fuhr. Anschließend übersah der aus Rumänien stammende Fahrer den vor ihm fahrenden LKW, was zu einem Auffahrunfall zwischen beiden Fahrzeugen führte. Der Fahrer des Transporters erlitt leichte Verletzungen, während sein 18-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Rumänien, schwer verletzt wurde. Zum genauen Verletzungsbild liegen derzeit keine Informationen vor. Der 55-jährige Fahrer des LKW aus der Slowakei blieb unverletzt.
Um die Verkehrsunfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge durchzuführen, wurde der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der entstandene Sachschaden auf mindestens 30.000 Euro.
Während der Verkehrsunfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der mutmaßliche Unfallfahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Zudem waren beide Insassen zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt.
Der Fahrer muss sich nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Die Ermittlungen dazu werden von der Kriminalpolizei durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtunfälle aus, was 1.233 Fälle entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% aller Unfälle, also 47.066 Fälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








