Ein 31-jähriger Pole wurde nach gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr festgenommen und muss Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.
Löcknitz: Spaziergang endet in Justizvollzugsanstalt

Pasewalk (ost)
Am gestrigen Abend entdeckte der Lokführer des Regionalexpresses 5362 eine Person, die zu Fuß im Gleisbett der Bahnstrecke Stettin in Richtung Pasewalk unterwegs war, zwischen dem Einfahrsignal und der Einfahrweiche zu den Gleisen 1 und 2 vom Haltepunkt Grambow. Trotz des langen Warnsignals des Zuges reagierte die Person nicht. Der Lokführer leitete daraufhin eine Notbremsung ein. Erst als der Zug zum Stehen kam, verließ die Person das Gleisbett und ging nach der Zugdurchfahrt weiter in Richtung Bahnhof Löcknitz. Die Bundespolizei konnte den 31-jährigen Polen am Haltepunkt Löcknitz lokalisieren und kontrollieren. Er wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr zur Rechenschaft gezogen. Die Überprüfung des Mannes ergab außerdem eine Fahndungsausschreibung der Staatsanwaltschaft Stralsund zur Festnahme/Strafvollstreckung wegen Diebstahls. Es standen noch 108,00EUR Geldstrafe, 12,00EUR Restgeldstrafe und 98,50EUR Verfahrenskosten aus, die er nicht bezahlen konnte. Daher muss er nun eine 3-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Neustrelitz verbüßen. Zusätzlich gab es zwei weitere Fahndungsnotierungen zur Person: 1. durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wegen Diebstahls und 2. durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Leistungserschleichung.
Quelle: Presseportal








