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Lubmin: Bootsunfall Greifswalder Bodden

Ein 21-jähriger Bootsführer kenterte mit seinem Motorboot, konnte aber selbst das Ufer erreichen und blieb unverletzt. Das Boot wurde auf einer Sandbank gestrandet.

Foto: unsplash

Greifswald/Lubmin (ost)

Am Freitag, dem 25. April, ereignete sich gegen 14:40 Uhr ein Sportbootunfall auf dem Greifswalder Bodden bei Lubmin in der Nähe der Molenköpfe. Die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Wolgast erhielt von der Einsatzleitstelle des PP Neubrandenburg die Information, dass ein Bootsführer mit seinem kleinen Motorboot gekentert war. Sofort wurden die Rettungsleitstelle des MRCC (Bremen Rescue) und die Verkehrszentrale Warnemünde benachrichtigt. Polizeibeamte der WSPI Wolgast setzten unter anderem ein Schlauchboot ein, das mit Sonder- und Wegerechten in Richtung des gekenterten Bootes fuhr.

Während der Anfahrt wurde den Polizeibeamten mitgeteilt, dass der 21-jährige Bootsführer es geschafft hatte, das Ufer selbstständig zu erreichen. Dort wurde er von Rettungskräften versorgt. Der Bootsführer (Landkreis NVP) war leicht unterkühlt (Wassertemperatur ca. 14 Grad Celsius), aber ansonsten unverletzt. Das Motorboot trieb jedoch weiter auf dem Greifswalder Bodden, bis es auf einer Sandbank in Ufernähe liegen blieb.

Da das gestrandete Boot keine weitere Gefahr für den Schiffsverkehr darstellte, konnte es später von seinem Besitzer wieder an Land gebracht werden. Die WSPI Wolgast hat eine Sportbootunfallanzeige aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Unfälle (88,42%) waren Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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