Am Samstag, den 16.05.2026, gegen 16.45 Uhr, ereignete sich ein tragischer Bootsunfall vor Lubmin. Zwei Männer fielen ins Wasser, einer verstarb trotz Rettungsmaßnahmen.
Lubmin: Tödlicher Bootsunfall auf dem Greifswalder Bodden

Lubmin (ost)
Am Samstag, dem 16.05.2026, um etwa 16.45 Uhr meldete sich die Crew eines Segelschiffs über den internationalen Not- und Anrufkanal 16 bei der Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS): Ein gemietetes Angelboot war im Greifswalder Bodden vor Lubmin gekentert. An Bord waren zwei Männer (43 und 45 Jahre alt), die beim Kentern ins Wasser gefallen waren. Die Rettungsleitstelle See alarmierte sofort das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH/DGzRS-Station Freest und den Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ/DGzRS-Station Greifswalder Oie sowie einen Rettungshubschrauber von NHC Northern Helicopter. Die Verkehrszentrale hörte auch den Mayday-Ruf und informierte die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Wolgast, die ebenfalls ein Patrouillenboot zur Unfallstelle schickte. Die Besatzung des Segelschiffs konnte beide verunglückten Personen aus dem Wasser bergen. Der Rettungshubschrauber ließ während der Fahrt zum Hafen medizinisches Personal auf das Segelschiff hinab, das dann die Versorgung übernahm. Rettungskräfte an Land behandelten die stark unterkühlten Männer. Einer der beiden verunglückten Männer verstarb trotz Wiederbelebungsmaßnahmen noch im Hafen, die zweite Person wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Das verunglückte Boot wurde von der BERTHOLD BEITZ geborgen und in einen nahegelegenen Hafen geschleppt. Es gab keine Betriebsstoffaustritte.
Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion (KPI) Anklam und der WSPI Wolgast haben entsprechende Untersuchungen zur Todesursache und zum Unfallhergang eingeleitet und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Die WSPI Wolgast hat zusätzlich eine Sportbootunfallanzeige aufgenommen. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung wurde ebenfalls informiert. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








