Ermittlungen wegen mehrerer Delikte. Am Bahnhof in Ludwigslust wurde eine Tür beschädigt. Vier Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren wurden kontrolliert und Betäubungsmittel gefunden.
Ludwigslust: Hinweis führt Polizei zu Jugendgruppe

Ludwigslust (ost)
Am Samstagabend gegen 19:40 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass am Bahnhof in Ludwigslust Sachbeschädigungen begangen wurden. Es wird berichtet, dass eine Gruppe von Jugendlichen eine Tür beschädigt hat.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren keine verdächtigen Personen mehr vor Ort. Es wurde jedoch festgestellt, dass die Haupteingangstür des Bahnhofs beschädigt worden war. Eine gründliche Suche in der Umgebung blieb zunächst erfolglos.
Einige Zeit später ging ein weiterer Hinweis ein, dass sich die betreffende Jugendgruppe in der Nähe aufhalten könnte. Es wurde berichtet, dass es in der Bahnhofstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen und einem Zeugen gekommen sei, der in Verbindung mit der Sachbeschädigung am Bahnhof stand.
Insgesamt wurden vier Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren im Aller angetroffen und überprüft. Bei einer Person wurden Betäubungsmittel und mutmaßliches Diebesgut gefunden und sichergestellt.
Die Polizei in Ludwigslust ermittelt nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, Körperverletzung, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Diebstahls gegen die Jugendlichen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, wobei 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








