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Ludwigslust: Verkehrseinsätze in Schwerin

Mehrere Verkehrsverstöße und schwerer Fahrradunfall beschäftigten die Polizei in Schwerin am Sonntag. Ein Autofahrer ohne Führerschein und ein Radfahrer mit 2,27 Promille Atemalkohol wurden festgenommen.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Die Polizei in Schwerin hatte am Sonntag mehrere Verkehrseinsätze zu bewältigen – von einem Autofahrer ohne Führerschein über einen Radfahrer, der sich selbst stellte, bis hin zu einem schweren Fahrradsturz.

Ein 29-jähriger Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

Um 12:00 Uhr fuhr ein 29-jähriger Mercedes-Fahrer aus Schleswig-Holstein verbotenerweise durch die Fußgängerzone am Marienplatz. Polizeibeamte führten eine Verkehrskontrolle durch und stellten fest, dass der syrische Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Radfahrer bittet selbst um Alkoholtest – Ergebnis: 2,27 Promille

Während der Kontrolle auf dem Marienplatz näherte sich ein Radfahrer den Einsatzkräften und bat freiwillig um einen Atemalkoholtest. Der 50-jährige Deutsche aus Ludwigslust wies einen Atemalkoholwert von 2,27 Promille auf. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

75-jährige Radfahrerin nach Sturz schwer verletzt

Um 13:51 Uhr ereignete sich in der Plater Straße ein weiterer Vorfall. Eine 75-jährige deutsche Radfahrerin stürzte ohne äußere Einwirkung und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Die Frau war am Unfallort nicht ansprechbar. Nach bisherigen Informationen erlitt sie unter anderem eine offene Schädelfraktur sowie mehrere Rippenfrakturen. Ob Alkohol oder andere berauschende Mittel eine Rolle spielten, wird derzeit ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Die Anzahl der Getöteten betrug 57, Schwerverletzte 1.105 und Leichtverletzte 5.095.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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