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Ludwigslust: Verkehrssicherheitskampagne Geschwindigkeit

Geschwindigkeit bleibt Hauptursache für Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Bei Auftaktkontrollen wurden 573 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Foto: unsplash

Rostock/Neubrandenburg (ost)

Geschwindigkeit bleibt die Hauptursache für Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Die Landespolizei führt seit gestern verstärkte Verkehrskontrollen zu diesem Thema durch.

Bei den ersten Kontrollen am 01.04.2025 wurden insgesamt 2408 Fahrzeuge überprüft. Dabei wurden 573 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung festgestellt. Die höchsten Geschwindigkeiten wurden in Ludwigslust mit 98 km/h in einer 50 km/h-Zone innerorts und auf der A 24 mit 158 km/h in einer 80 km/h-Zone außerorts gemessen.

Die Polizei registrierte zusätzlich 48 weitere Verkehrsverstöße, darunter Handynutzung am Steuer und Nichtbeachten der Gurtpflicht. Insgesamt waren 87 Polizeibeamte landesweit an den Kontrollen beteiligt.

Die Kontrollen sind Teil der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“, die das Ziel der Vision Zero – null Verkehrstote unterstützt. Im gesamten April wird verstärkt auf Geschwindigkeitsüberschreitungen kontrolliert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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