Mehrere Verkehrsunfälle aufgrund von Fahrbahnglätte zwischen Neubrandenburg Nord und Friedland i.M. verursacht Schäden von bis zu 40.000 Euro.
Lübeck: Autofahrer überrascht von winterlicher Witterung auf A20

PR Friedland (ost)
Am Abend des 20.11.2025 ereigneten sich fünf Verkehrsunfälle auf der BAB 20 zwischen den Anschlussstellen „Neubrandenburg Nord“ und „Friedland i.M.“.
Zu Beginn um 19:00 Uhr verlor eine 24-jährige deutsche Fahrerin eines Fiat kurz nach der AS Neubrandenburg Ost die Kontrolle über ihr Auto und drehte sich auf der Fahrbahn. Sie überfuhr einen Leitpfosten und kam auf dem Standstreifen zum Stillstand. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde vor Ort behandelt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Um 19:30 Uhr kam ein 53-jähriger deutscher Fahrer eines BMW auf der Richtungsfahrbahn Lübeck von der Straße ab, kollidierte mit einem Wildzaun und kam weit entfernt von der Straße auf einem angrenzenden Acker zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt und der Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.
Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 20:15 Uhr kurz vor dem „PP Vier-Tore“. Der 44-jährige polnische Fahrer eines Jeeps verlor die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem 41-jährigen polnischen Fahrer eines VW. Dieser prallte daraufhin gegen die Mittelschutzplanke. Die Insassen beider Fahrzeuge blieben unverletzt und der geschätzte Sachschaden beträgt etwa 7.000 Euro.
Beim vierten Unfall kam ein 49-jähriger syrischer Fahrer eines Renault gegen 20:30 Uhr von der Straße ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Er und seine 36-jährige syrische Beifahrerin blieben ebenfalls unverletzt.
Um 22:11 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall. Eine 22-jährige polnische Fahrerin eines Mercedes verlor die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte mit der Schutzplanke. Sie blieb unverletzt und es entstand ebenfalls ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.
Die Ursache für alle Unfälle waren nicht an die Straßen- und Witterungsverhältnisse angepasste Geschwindigkeiten der Fahrer, was aufgrund der Glätte zu einer Häufung von Unfällen führte.
Eines der beteiligten Fahrzeuge war nicht mit Winter- oder Ganzjahresreifen ausgestattet. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen wurde die Richtungsfahrbahn Lübeck zeitweise vollständig gesperrt. Der Winterdienst der Autobahnmeisterei war im Einsatz und behandelte die Fahrbahn.
Im Auftrag
Erik Günther
Polizeihauptkommissar Polizeipräsidium Neubrandenburg Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführer vom Dienst
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 334, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 57, Schwerverletzte 1.105 und Leichtverletzte 5.095.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








