Zwei Personen wurden bei einem Unfall auf der BAB20 leicht verletzt, während der Unfallverursacher unverletzt blieb. Es entstand ein Sachschaden von ca. 35.000,- Euro.
Lübeck: Verkehrsunfall auf BAB20 mit zwei Verletzten

Dummerstorf (Landkreis Rostock) (ost)
Am 31.05.2026 ereignete sich um 10:56 Uhr auf der BAB20 in der Nähe von Petschow ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW, bei dem eines der beteiligten Fahrzeuge umgekippt ist.
Nach aktuellem Kenntnisstand fuhr ein 19-jähriger Opel-Fahrer die A20 in Richtung Lübeck und begann aufgrund eines vor ihm fahrenden Dacia mit einem Überholmanöver. Beim Spurwechsel nach links verlor der 19-jährige Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, streifte die Mittelschutzplanke und kollidierte seitlich mit dem Dacia. Der Dacia überschlug sich daraufhin und landete schließlich auf dem Dach. Der Unfallverursacher streifte dann noch die Außenschutzplanke, bevor er zum Stillstand kam.
Der 70-jährige Fahrer des Dacias und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Der Unfallverursacher blieb hingegen unverletzt.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 35.000 Euro. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von einem Abschleppdienst abtransportiert. Die A20 in Richtung Lübeck war zeitweise gesperrt. Der Verkehr wurde später über die Überholspur am Unfallort vorbeigeleitet. Inzwischen ist die Unfallstelle vollständig geräumt.
Gegen den Unfallverursacher wurde von der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Robert Jeske
Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Dummerstorf
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








