Unbekannte Täter entwendeten Bargeld aus einem Einfamilienhaus in Lübesse, während die Bewohner im Wohnzimmer waren. Die Polizei sucht Zeugen.
Lübesse/Groß Laasch: Einbruch trotz Anwesenheit der Bewohner

Lübesse/Groß Laasch (ost)
Während eines Einbruchs in ein Einfamilienhaus in Lübesse am Freitagabend waren die Bewohner im Gebäude, als unbekannte Diebe Bargeld stahlen.
Die Identität der Diebe ist unbekannt, aber es wird vermutet, dass sie über die Kellertür in das Einfamilienhaus in der Hohe Koppel Straße gelangten, während die Besitzer im Wohnzimmer saßen und fernsahen. Die Diebe durchsuchten mehrere Räume und stahlen etwa 350 Euro Bargeld. Als der 74-jährige Geschädigte gegen 22.30 Uhr zur Kellertür ging, bemerkte er, dass sie offen war und eine unbekannte Person auf der Treppe stand, die dann sofort über den Hof floh. Der Täter wird als schlanker, dunkel gekleideter Mann von etwa 1,75 Metern beschrieben. Ob er alleine handelte oder einen Komplizen hatte, wird derzeit ermittelt.
Möglicherweise in der Nacht zum Samstag gab es einen weiteren Einbruch in ein Einfamilienhaus in Groß Laasch. Unbekannte Täter sollen sich anscheinend über ein Fenster Zugang zum Haus in der Drosselweg verschafft haben. Nach aktuellen Informationen entstand bei diesem Vorfall kein Diebstahlschaden.
Die Polizei aus Ludwigslust (03874 411-0) sicherte Spuren an den Tatorten und bittet in beiden Fällen um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige waren. Darunter waren auch 42 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








