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Lütten Klein: Polizei ermittelt nach zwei Bränden in Rostock

Kriminalpolizei untersucht Branddelikte in Rostock. Zeugen gesucht für Jugendliche in schwarzen Kapuzenpullovern.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Die Polizei in Rostock hat die Untersuchung aufgenommen, nachdem es gestern in Rostock zu zwei Brandvorfällen gekommen ist.

Um 18:40 Uhr informierten Zeugen die Polizei über Rauchentwicklung an der Rückseite des Hauses in der Ahlbecker Straße 8 in Lütten Klein. Zwei jugendliche Personen wurden beobachtet, wie sie versuchten, dort Feuer zu legen, bevor sie vom Tatort wegliefen.

Die Verdächtigen waren zwei männliche Jugendliche, die angeblich schwarze Kapuzenpullover trugen. Die Polizei fand leichte Brandspuren vor Ort und sicherte Beweise. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für das angrenzende Wohnhaus. Es wurde eine Anzeige wegen des Verdachts auf versuchte Brandstiftung erstattet.

Um 21:10 Uhr wurde die Polizei über einen brennenden Wohnwagen im Kolumbusring in Schmarl informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Feuer von unbekannten Tätern gelegt und der Wohnwagen brannte vollständig ab. Der entstandene Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat eine Anzeige wegen des Verdachts auf Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen. Hinweise zu den Verdächtigen oder verdächtigen Beobachtungen nimmt der Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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