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Lütten Klein: Unbekannter bedroht Schulklasse in S Bahn

Besorgniserregender Vorfall in S-Bahn: Maskierter Täter mit Waffe bedroht Schulkinder, Bundespolizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Am gestrigen Morgen ereignete sich ein beunruhigender Vorfall in der S-Bahn-Linie S2 in Richtung Warnemünde. Eine vermummte Person stieg am Haltepunkt Holbeinplatz ein und versetzte die Fahrgäste in Furcht.

Augenzeugenberichten zufolge betrat der Täter, dessen Gesicht von einem Schlauchschal verdeckt war, gegen 11 Uhr die S-Bahn und trug offensichtlich eine Waffe am Gürtel.

Im Zugabteil befanden sich mehrere Lehrer mit ihren zwei Schulklassen. Der Unbekannte soll sich vor den Kindern positioniert haben und ihnen mit den Worten „sie sollen ihn in Ruhe lassen, sonst würde er sie abknallen“ gedroht haben. Dabei soll er dann seinen Pullover hochgezogen und auf provokative Weise seine Waffe gezeigt haben. Ob es sich bei der Waffe um eine echte oder eine Spielzeugwaffe handelte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Lehrer verließen daraufhin mit ihren Schulklassen am Haltepunkt Lütten Klein die S-Bahn. Auch der unbekannte Täter stieg an diesem Haltepunkt aus. Er soll noch kurz versucht haben, mit den Kindern zu kommunizieren, gab dann aber auf und floh in unbekannte Richtung. Die Lehrer informierten sofort die Polizei über den Vorfall.

Am folgenden Morgen entsandte die Bundespolizeiinspektion Rostock einen Beamten der Polizeilichen Kriminalprävention an die Schule der betroffenen Kinder und Lehrer, um den Vorfall mit der Schulleitung zu besprechen und möglicherweise weitere Informationen über den unbekannten Täter zu erhalten. Der Täter wurde als 18- bis 25-jähriger Mann mit kurzen blonden Haaren und schlanker Statur beschrieben, der akzentfreies Deutsch sprach. Ein Strafverfahren wegen Bedrohung wurde eingeleitet.

In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizeiinspektion Rostock um die Unterstützung der Bevölkerung. Wer hilfreiche Hinweise zur Tat oder zum unbekannten Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Rostock unter der Telefonnummer 0381/2083-1111 oder -1112 zu melden. Alternativ nimmt jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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