Eine Schlägerei zwischen Familienmitgliedern und mutmaßlichen Angreifern führte zu Verletzungen und Anzeigen.
Malchin: Gewalt vor Wohnhaus

Malchin (ost)
Vor einem Gebäude in der Breiten Straße in Malchin fand am Mittwochabend gegen 22:30 Uhr eine Auseinandersetzung statt. Es wird berichtet, dass jugendliche Familienmitglieder in ihrer Wohnung saßen, als sie laute Schreie von der gegenüberliegenden Straße hörten. Es schien, als ob die Personen draußen etwas mit der Familie klären wollten.
Kurze Zeit später versammelten sich mehrere Personen vor dem Gebäude. Die Kinder informierten ihre Eltern. Ein 51-Jähriger, ein 19-Jähriger und ein 18-Jähriger gingen schließlich vor die Tür zu den schreienden Personen. Berichten zufolge wurde der 51-Jährige dann von einem 31-Jährigen angegriffen.
Anschließend griff ein 16-Jähriger den 18-jährigen Bewohner des Hauses an. Der 19-Jährige griff ein, um seinem 18-jährigen Verwandten zu helfen. Dabei wurde er auch vom 16-Jährigen verletzt.
Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Während die Anzeigen aufgenommen wurden, erschienen die beiden mutmaßlichen Angreifer, 31 und 16 Jahre alt, am Haus. Sie erhielten einen Platzverweis, dem sie folgten. Zudem wurden Anzeigen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Hausfriedensbruch gegen sie erstattet.
Die drei Männer aus dem Gebäude wurden alle verletzt und begaben sich zur Behandlung in die Klinik.
Die Beteiligten sollen sich bekannt sein, jedoch müssen die Ermittlungen zeigen, ob es einen spezifischen Anlass für die Auseinandersetzung gab oder was das Motiv gewesen sein könnte.
Alle Beteiligten sind Deutsche. Die beiden Verdächtigen sind der Polizei bereits bekannt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








