Das Richtfest des neuen Bundespolizeireviers im Rostocker Überseehafen fand heute statt. Der Neubau soll die Arbeitsbedingungen verbessern und die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden stärken.
Malchin: Neubau Bundespolizeirevier Rostock-Überseehafen

Rostock (ost)
Am heutigen Vormittag (18. Juli 2024) fand im Rostocker Seehafen das Richtfest des Neubaus des Bundespolizeireviers Rostock-Überseehafen statt. Eingeladen hatte der Ständige Vertreter des Präsidenten der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt, Herr Leitender Polizeidirektor Frank Goerke. Im Beisein des Senators für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Dr. Chris von Wrycz Rekowski, und dem Geschäftsführer der ROSTOCK PORT GmbH, Dr. Gernot Tesch, beging die Bundespolizei den feierlichen Akt.
Frank Goerke unterstrich in seiner Begrüßungsrede die gute Zusammenarbeit mit der ROSTOCK PORT GmbH bei der Planung und Umsetzung des Neubaus sowie die Schaffung moderner Räumlichkeiten für die Angehörigen der Bundespolizeiinspektion Rostock. Diese verbessern einerseits die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und andererseits das Zusammenspiel mit anderen Sicherheitsbehörden, wie dem Zoll und der Wasserschutzpolizei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, auf dem Hafengelände.
Dr. Gernot Tesch freut es, dass die bisher ausgeschriebenen Planungs- und Bauaufträge von regionalen Unternehmen ausgeführt wurden. „ROSTOCK PORT stellt mit diesem Neubau der Bundespolizei moderne, den aktuellen und zukünftig absehbaren Anforderungen gerecht werdende Diensträumlichkeiten zur Verfügung. Für das entgegengebrachte Vertrauen danke ich den anwesenden Vertretern der Bundespolizei.“, so Dr. Gernot Tesch in seinem Grußwort. Dr. Chris von Wrycz Rekowski hob in seiner Rede hervor, dass es im Rostocker Überseehafen, dem größten Ostseehafen Deutschlands, täglich zu grenz- oder schifffahrtspolizeilichen Sachlagen kommt, die einer sofortigen Klärung bedürfen. „Deshalb ist die Bundespolizei ein unverzichtbarer Partner, wenn es um die Sicherheit und Ordnung hier im Hafenbereich geht. Es ist daher auch uns als Kommune ein wichtiges Anliegen, den Beamtinnen und Beamten vor Ort beste Arbeitsbedingungen zu bieten.“ so der Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.
Zimmermann Andy Laderick der bsb Bau Malchin GmbH hielt den Richtspruch und wünschte der Bauherrschaft Glück und Segen auf allen Wegen.
Hintergrund:
Seit 2009 befand sich das Bundespolizeirevier Rostock-Überseehafen Am Seehafen 7. Im Jahr 2020 stellte die ROSTOCK PORT GmbH ein neues Hafenentwicklungskonzept vor. Dieses beinhaltete unter anderem eine anderweitige Nutzung des Areals, auf dem sich das jetzige Bundespolizeirevier der Bundespolizeiinspektion Rostock befindet. Den Mietern des Bürohauses wurde ein Ersatzneubau durch die ROSTOCK PORT GmbH angeboten. Dieses nahm die Bundespolizei an und begann mit ROSTOCK PORT GmbH die gemeinsamen Planungen. Die Fertigstellung und der Bezug des Neubaus sind für Mitte 2025 vorgesehen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, insgesamt waren es 1.233 Unfälle. Unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 288 Unfälle, was 0,54% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97%, insgesamt 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








