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Malchin/Waren (LK MSE): 13-Jähriger flüchtet mit Mercedes vor der Polizei

Ein 13-jähriger Fahrzeugführer flüchtete mit einem nicht zugelassenen Mercedes seines Vaters vor der Polizei im Raum Malchin und Waren. Dabei wurden mehrere Straftaten begangen.

Foto: Depositphotos

Malchin/Waren (LK MSE) (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag (19.09.2026) war die Polizei im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg mit einem 13-jährigen Fahrzeugführer beschäftigt. Gemeinsam mit einem 16-jährigen Beifahrer war er in einem nicht zugelassenen Mercedes seines Vaters unterwegs und versuchte, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Der Ausgangspunkt des Einsatzes war ein Tankbetrug an einer ARAL-Tankstelle in Malchin. Dort wurde ein silberner Mercedes ohne amtliche Kennzeichen betankt und der Fahrer verließ das Gelände, ohne zu bezahlen. Kurz darauf ging bei der Polizei ein weiterer Hinweis auf einen silbernen Mercedes ein, der mit offensichtlich überhitzten oder brennenden Bremsen an einer Bushaltestelle an der L 202 in Demzin stand. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnte die Polizei den Mercedes finden. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, flüchtete der Fahrer und entkam mit dem Auto. Kurz darauf gelang es den Einsatzkräften, den 13-jährigen Fahrzeugführer zu finden und später auch seinen flüchtigen 16-jährigen Beifahrer mithilfe einer Drohne aufzuspüren. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf weitere Straftaten, darunter das Fahren ohne Fahrerlaubnis, fehlender Versicherungsschutz, Verdacht auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen und eine Fahrt unter Drogeneinfluss. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Tatablauf dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 334, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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