Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Mannheim: Trauerbeflaggung für getöteten Polizisten

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister ordnet am 7. Juni 2024 Trauerbeflaggung an. Die Flaggen werden auf halbmast gesetzt.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel ordnet am Freitag, 7. Juni 2024, anlässlich des gewaltsamen Tötungsdeliktes an einem Polizisten aus Baden-Württemberg Trauerbeflaggung an. Die Flaggen werden an den Ministerien und der Staatskanzlei sowie an den Gebäuden der Landespolizei auf halbmast gesetzt.

„Ein Polizist, ein junger Mensch, hat sein Leben verloren, bei der Ausübung seines Berufs. Diese brutale Tat ist auch eine Woche später einfach nur abscheulich und nicht zu begreifen. Als Land MV stehen wir der Polizei Baden-Württemberg zur Seite. Am 7. Juni 2024 findet innerhalb der Landespolizei Baden-Württemberg um 11:34 Uhr – dem Zeitpunkt des Angriffs – eine Schweigeminute statt, der sich auch die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern anschließt – zudem setzten wir die Flaggen in Gedenken an den Polizeikollegen auf halbmast“, sagt Innenminister Christian Pegel und: „Meine Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen des jungen Mannes, der sich tagtäglich für unser aller Schutz und Sicherheit eingesetzt und unsere freiheitlich-demokratisch Grundordnung verteidigt hat.“

Der am Freitag, 31. Mai 2024, bei einer Messerattacke verletzte 29-jährige Polizeihauptkommissar aus dem Polizeipräsidium Mannheim erlag am 2. Juni 2024 seinen Verletzungen.

Kontakt:

Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de

Hier geht es zur Originalquelle

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer und 3 Frauen, von denen 5 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 39, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer und 4 Frauen, von denen 6 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24