Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Mecklenburg-Vorpommern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 04.08.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 04.08.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

04.08.2024 – 10:30

IM-MV: Europaweite Kontrollwoche auf den Straßen von Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (ost)

Von Montag an beteiligt sich Mecklenburg-Vorpommern erneut an der europaweiten Roadpol-Kontrollwoche mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeit.

"Zu schnelles Fahren ist noch immer eine der Hauptunfallursachen auf den Straßen von Mecklenburg-Vorpommern. Im vergangenen Jahr hat es alle 10 Stunden einen Verkehrsunfall mit Personenschaden gegeben, bei dem die Ursache überhöhte Geschwindigkeit war", fasst Innenminister Christian Pegel zusammen und: "Um die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in unserem Land noch mehr für das Thema erlaubte Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu sensibilisieren, beteiligt sich MV auch in dieser Woche im Rahmen der eigenen monatlichen 'Fahren.Ankommen.LEBEN!'-Kampagne an den europaweiten und länderübergreifenden Verkehrskontrollen. "

Bei der Roadpol-Kontrollwoche "Speed" vom 15. bis 21. April dieses Jahres mit dem Speedmarathon am 19. April hat die Landespolizei insgesamt 54.500 Fahrzeuge auf den Straßen von Mecklenburg-Vorpommern kontrolliert. Bei 5.142 Fahrzeugen (ca. 9,4 Prozent) wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Allein beim eintägigen Speedmarathon wurden 3.911 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. In der gesamten Kontrollwoche kam unter anderem eine Geschwindigkeitsgroßmessanlage zum Einsatz, bei der alle "Durchfahrende" gemessen werden, so konnte die hohe Anzahl an Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt werden.

"Leider mussten wir seit Jahresbeginn bereits 47 Getötete auf unseren Straßen feststellen. Aber unsere Polizei ist hierbei auch lediglich eine Säule im Gesamtpaket zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen - und um die 'Vision Zero', also null Getötete im Straßenverkehr, zu erreichen. Jede Verkehrsteilnehmerin und jeder Verkehrsteilnehmer beeinflusst mit dem eigenen Verhalten, wie sicher jeder von uns durch den Straßenverkehr kommt. Seien Sie daher rücksichtsvoll unterwegs", appelliert Christian Pegel und: "Dabei freuen wir uns über jeden Verkehrsteilnehmer, bei dem die Geschwindigkeitsmessung keine Tempoüberschreitung ergibt - denn nur gemeinsam können wir die Verkehrssicherheit verbessern: Helfen Sie bitte durch angepasstes Fahren mit!"

Hintergrund

Der Name "Roadpol" steht für "European Roads Policing Network". Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union. Das Hauptziel ist es, die Zahl von Verkehrstoten und Schwerverletzten nach Verkehrsunfällen auf Europas Straßen zu reduzieren, dazu werden jedes Jahr europaweite Verkehrsüberwachungsaktionen geplant Ende 2020 sind die deutschen Länder Roadpol e.V. beigetreten. Es ist die Nachfolgeorganisation von European Traffic Police Networks (Tispol), dem Zusammenschluss der Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union.

Hier geht es zur Originalquelle

Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de

04.08.2024 – 10:00

IM-MV: 370 Hektar munitionsbelasteter Waldflächen forstwirtschaftlich nutzbar gemacht

Schwerin (ost)

Zusätzlich zu den 69,5 Hektar vollständig beräumter Waldflächen können weitere 300 Hektar Waldfläche im Land wieder ohne Gefahr forstlich bewirtschaftet werden. "Im vergangenen Jahr wurden bei der Voruntersuchung der hochbelasteten Waldflächen im Umkreis von mehreren Orten etwa 485 Hektar Fläche durch den Munitionsbergungsdienst Mecklenburg-Vorpommern (MBD MV) untersucht", sagt Innenminister Christian Pegel und weiter: "Die Erfolge des vergangenen Jahres haben wir der 2022 geschlossenen Rahmenvereinbarung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zur Umsetzung des Kampfmittelprogramms wie auch der deutlichen Erhöhung der Landesgelder zur Beräumung zu verdanken." Gemeinsames Ziel ist es, die zwischen Bund und Land vereinbarte Kooperation zur Erkundung und Räumung von Kampfmitteln in den Wäldern voranzutreiben.

"Eine fast vollständig geräumte Fläche ist bei Wöbbelin, in der es 2020 bei einem Brand zur Explosion von versprengter Munition kam", sagt der Innenminister. Weitere Flächen sind bei Rosenow (an der B 104 Nähe Lützow) sowie an der B 321 am Crivitzer Waldschlößchen (zwischen Schwerin und Crivitz), Wilhelminenhof (bei Neustrelitz) Neubrück (bei Wokuhl, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), Peetsch (bei Mirow).

"Als Ergebnis aus den Testfeldberäumungen verbleiben 191,4 Hektar (29,4 Prozent der bewerteten Fläche) in der höchsten Kampfmittelbelastungskategorie 4, 212,9 Hektar (32,7 Prozent) können in die Kategorie 3 herabgestuft werden, und können nicht nur bewirtschaftet werden, die Feuerwehren können auch im Waldbrandfall ohne Gefährdung löschen", so der Innenminister. Immerhin 82,3 Hektar (12,6 Prozent) waren so extrem gering belastet, dass sie ganz aus dem Kampfmittelverdacht entlassen werden konnten.

"Der Waldbrand im Sommer 2019 in Lübtheen war ein deutliches Signal, dass sich Bund und Länder mit einer nationalen Strategie zur Waldbrandbekämpfung besser aufstellen müssen. Das Feuer war auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ausgebrochen und konnte aufgrund von Munitionsaltlasten aus vielen Jahrzehnten im Boden nur sehr schwer und mit riesigem Aufwand gelöscht werden", erinnert der Minister an den größten Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern seit 1934 und führt weiter aus:

"Munitionsaltlasten sind ein großes Problem, aus Gründen der Gefahrenabwehr genauso wie unter Aspekten des Umweltschutzes. Wir müssen sie sukzessive beseitigen, für unsere Generation genauso wie für unsere Kinder und Enkel."

Dafür wurden zusätzliche Stellen geschaffen und zusätzliche Haushaltsmittel für den MBD MV zur Verfügung gestellt. "Ziel ist es, die etwa 10.000 Hektar hochgradig belasteten Waldflächen im Land in 20 Jahren beräumt zu haben. Im vergangenen Jahr wurde ein erster Schritt in die richtige Richtung unternommen. Das ist eine beachtliche Leistung und ich danke unseren Fachkolleginnen und -kollegen für ihr herausragendes Engagement in diesem Bereich", sagt Christian Pegel.

Hintergrund

Im Kampfmittelkataster des Landes MV werden durch den Munitionsbergungsdienst MV zentral alle verfügbaren Informationen zur Kampfmittelbelastungssituation des Landes geführt und bewertet. Hierbei werden kampfmittelbelastete Flächen, angelehnt an den baufachlichen Richtlinien (früher: Arbeitshilfen) "Kampfmittelräumung" des Bundes, in Kategorien eingeteilt:

Kategorie 1: Der Kampfmittelverdacht hat sich nicht bestätigt. Außer einer Dokumentation besteht kein weiterer Handlungsbedarf.

Kategorie 2: Auf der Fläche werden Kampfmittelbelastungen vermutet oder wurden festgestellt. Für die Gefährdungsabschätzung sind weitere Daten erforderlich. Es besteht weiterer Erkundungsbedarf.

Kategorie 3: Die festgestellte Kampfmittelbelastung stellt zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gefährdung dar. Sie ist zu dokumentieren. Bei Nutzungsänderungen und Infrastrukturmaßnahmen ist eine Neubewertung durchzuführen. Daraus kann sich ein neuer Handlungsbedarf ergeben.

Kategorie 4: Die festgestellte Kampfmittelbelastung stellt eine Gefährdung dar, die eine Beseitigung erfordert.

Kategorie 5: Die Kampfmittelbelastung wurde vollständig geräumt.

Hier geht es zur Originalquelle

Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de

04.08.2024 – 04:21

POL-NB: Wild ausgewichen-15.000 Euro Sachschaden (LK V-R)

PR Grimmen (ost)

Am 04.08.2024 um etwa 02:00 Uhr ereignete sich in Bretwisch, 18516, ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Nach aktuellen Informationen fuhr eine 18-jährige deutsche Autofahrerin mit ihrem VW PKW auf der Gemeindestraße in Richtung Wolthof. In einer Linkskurve geriet das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, als die Fahrerin einem Reh auswich und gegen einen Baum prallte. Sowohl die Fahrerin als auch die drei weiteren Insassen blieben unverletzt. Der wirtschaftliche Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 15.000 EUR. Die Bergung des Unfallwagens wurde von der Fahrerin organisiert.

Hier geht es zur Originalquelle

Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @Polizei_PP_NB

04.08.2024 – 04:05

POL-NB: Unachtsamkeit für zu Brand in einem Mehrfamilienhaus in 17121 Loitz (LK V-G)

Loitz (LK V-G) (ost)

Am 03.08.2024 um etwa 18:30 Uhr ereignete sich in 17121 Loitz, Marktstraße, in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt vier Wohneinheiten ein Brand in einem alten offenen Holzofen.

Der 62-jährige deutsche Mieter warf nach aktuellen Ermittlungen einen brennenden Zigarettenstummel in den Holzofen und verließ dann die Wohnung. Dadurch entzündeten sich Holzreste im Ofen, wobei Flammen teilweise herausschlugen, da die Ofentür nicht geschlossen war.

Ein Bewohner roch den Brandgeruch, rief die Feuerwehr über den Notruf und informierte die anderen drei Bewohner des Hauses, sodass sie ihre Wohnungen bereits verlassen hatten, bevor die Feuerwehr eintraf.

Die alarmierte Feuerwehr öffnete die Wohnungstür und löschte den brennenden Ofen.

Es entstand ein geringer Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.

Es gab keine Verletzten. Alle Hausbewohner konnten danach wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Während der Löscharbeiten musste die Marktstraße für etwa 30 Minuten vollständig gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Loitz war mit insgesamt 12 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Gegen den Mieter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.

Hier geht es zur Originalquelle

Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @Polizei_PP_NB

04.08.2024 – 01:41

POL-NB: Alleinunfall mit einem schwerverletzten Kradfahrer unter Einwirkung von Alkohol in Demmin (LK MSE)

PHR Demmin (ost)

Am Samstag, dem 03.08.2024, um 19:18 Uhr, fuhr ein 47-jähriger Demminer mit seinem Kawasaki-Motorrad die Deutsch Kroner Straße in Demmin entlang. Er kam von der Baumannstraße und war in Richtung Treptower Straße unterwegs. In einer Kurve nach links kam der Fahrer aufgrund wahrscheinlich nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, überquerte einen Radweg, stürzte und landete auf der angrenzenden Wiese. Bevor die Beamten vom Polizeihauptrevier Demmin eintrafen, versuchte der offensichtlich verletzte Motorradfahrer, sich von der Unfallstelle zu entfernen. Dank Zeugenaussagen wurde der Fahrer etwa 100 Meter von der Unfallstelle entfernt von den inzwischen eingetroffenen Beamten aufgegriffen. Der Fahrer, der schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt war, wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann ins KKH Demmin gebracht. Bei dem Fahrzeugführer konnte vor Ort ein deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Das verunfallte Motorrad erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von 3.500 EUR. Es wurde von den Angehörigen des Verunfallten geborgen. Es entstand kein Fremdschaden.

Beim Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, das Motorrad nicht zugelassen war, aber mit einem gefälschten Kennzeichen versehen war. Als er versuchte, sich von der Unfallstelle zu entfernen, bedrohte er einen Zeugen, der ihm folgte, verbal. Ihm drohen nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Bedrohung.

Hier geht es zur Originalquelle

Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @Polizei_PP_NB

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24