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Mecklenburg-Vorpommern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 08.01.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 08.01.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

08.01.2024 – 21:44

POL-NB: Brand einer Ferienwohnung in Wiek auf Rügen im Landkreis Vorpommern-Rügen

Am 08.01.2024 gegen 12:10 Uhr ereignete sich in Wiek auf Rügen ein Vorfall, bei dem es zu einem Wohnungsbrand mit erheblichem Sachschaden kam. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen entstand der Brand aufgrund eines technischen Defekts in der Elektroinstallation eines Anbaus, der als Ferienhaus genutzt wurde. Das Feuer griff auf den Dachstuhl des Ferienhauses über. Die Bewohner des Gebäudes konnten sich eigenständig ins Freie retten. Die Freiwilligen Feuerwehren Wiek, Putgarten, Sagard, Breege, Altenkirchen, Sassnitz, Glowe und Dranske wurden alarmiert und verhinderten erfolgreich ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude. Das Wohnhaus blieb unbeschädigt und es gab keine Verletzten. Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Die Ferienwohnungen im Anbau sind vorübergehend nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner konnten jedoch in anderen Ferienwohnungen untergebracht werden. Die Kriminalpolizei führt derzeit die Ermittlungen zur Brandursache durch und erhält Unterstützung von einem Brandursachenermittler. Im Auftrag Peter Wojciak, Polizeihauptkommissar, Polizeipräsidium Neubrandenburg, Einsatzleitstelle, Polizeiführer vom Dienst

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Rückfragen zu den Bürozeiten bitte an die jeweils regional und
thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
Polizeipräsidium Neubrandenburg)

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
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08.01.2024 – 20:22

POL-NB: Abendliche Versammlungslagen - Zusammenfassung

Auch die abendlichen Treffen im Verantwortungsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg verliefen reibungslos.

In der Stadt Stralsund versammelten sich etwa 3500 Teilnehmer auf dem Alten Markt unter dem Motto "Gegen den Abbau der Agrarsubventionen". Begleitet von 30 Fahrzeugen fanden die Kundgebungen ohne Zwischenfälle statt, sodass die Veranstaltung kurz nach 19:00 Uhr beendet wurde.

Auf dem Marktplatz in der Stadt Greifswald wurden etwa 500 Teilnehmer gezählt, die sich unter dem Thema "Für ein selbstbestimmtes und bezahlbares Leben in Frieden! [...]" versammelt hatten. Auch hier wurde die Veranstaltung ohne Zwischenfälle beendet.

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Für Medienvertreter:
André Böttcher
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-2041
E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de

Für Hinweise und Fragen aus der Bevölkerung:
Bitte an die im Text angegebene Dienststelle bzw. die Internetwache
oder jedes andere Polizeirevier wenden!

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08.01.2024 – 16:54

IM-MV: Innenminister Christian Pegel: "Proteste im Land liefen friedlich"

Die heutigen landesweiten Protestaktionen des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern haben zu Verkehrsstörungen geführt. An über 50 Autobahnauffahrten haben Landwirte und Landwirtinnen mit einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Fahrzeugen für Blockaden gesorgt. Zusätzlich gab es mehr als 40 angemeldete Versammlungen und Kundgebungen in den Städten, die zu Verkehrsbehinderungen geführt haben. "In erster Linie möchte ich den Organisatoren des Bauernverbandes unseres Landes meinen Dank aussprechen. Grundsätzlich wurden die vereinbarten Auflagen eingehalten. Die Protestaktionen an den Autobahnauffahrten sowie in den Städten sind friedlich verlaufen", fasste Innenminister Christian Pegel heute in Schwerin zusammen. Im Laufe des Vormittags wurden bei den Protestaktionen des Bauernverbandes etwa 1.700 Traktoren und Lastkraftwagen festgestellt. Die vorläufige Bilanz zeigt die ungefähre Anzahl der Fahrzeuge der Autokorsos, die sich teilweise über mehrere Kilometer erstreckten und zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führten: In den großen Städten wie Rostock nahmen etwa 850 Fahrzeuge teil, in Schwerin 630, in Greifswald gut 800 und in Neubrandenburg etwa 1.230 Autos. Insgesamt zählte die Landespolizei bei den Autokorsos in mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns über 7.300 Fahrzeuge. Es gab vereinzelt unangemeldete Versammlungen, die jedoch von der Polizei schnell beendet wurden. Entsprechende Anzeigen wurden aufgenommen. Seit den frühen Morgenstunden waren über 1.100 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte im Einsatz. "Ich möchte mich bei den eingesetzten Polizeikräften bedanken, die seit den frühen Morgenstunden dafür gesorgt haben, dass die Landwirte und Landwirtinnen ihr Versammlungsrecht ausüben konnten und gleichzeitig der Verkehr für die Bürgerinnen und Bürger geregelt wurde. Die Gesamtzahl der teilnehmenden Fahrzeuge zeigt, wie stark sich die Menschen in unserem landwirtschaftlich geprägten Land mit den Bäuerinnen und Bauern solidarisieren. Ihre Anliegen werden ernst genommen und sie erhalten breite Unterstützung. Jetzt gilt es, auf Bundesebene Lösungen zu finden", so der Landesinnenminister.

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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
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08.01.2024 – 15:35

POL-LWL: Mann erlitt schwere Brandverletzungen

Ein 55-jähriger Mieter aus Lübz wurde am frühen Montagnachmittag mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es ist noch völlig unklar, was zu diesem Vorfall geführt hat. Die Nachbarn des Mehrfamilienhauses hatten zuerst den Geruch von Brand im Treppenhaus wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehrleute fanden den schwer verletzten Mann dann in seiner Wohnung. Es wurden nur minimale Brandschäden am Fußboden der betreffenden Wohnung festgestellt. Der schwer verletzte Mieter wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Lübeck geflogen. Die B 191 musste vorübergehend gesperrt werden, um den Hubschrauber landen zu lassen. Es ist derzeit noch nicht bekannt, unter welchen Umständen das Feuer ausgebrochen ist. Die Kriminalpolizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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08.01.2024 – 15:30

POL-HRO: Fazit der Polizei zu den Versammlungslagen vom 8. Januar in M-V

Am 8. Januar fanden in vielen Teilen von Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Versammlungen und Autokorsos statt. Neben den angemeldeten Veranstaltungen gab es auch unangemeldete Versammlungen, die von der Polizei im ganzen Land registriert wurden.

Der Tag aus Sicht der Polizei:

Ab 6 Uhr begannen die ersten Versammlungen an allen Autobahnanschlussstellen im Land. Wie vom Landesbauernverband angekündigt, wurden die Zufahrten zu den Anschlussstellen der Bundesautobahnen 11, 14, 19, 20 und 24 besetzt. Weder die Autobahnabfahrten noch die Autobahnkreuze waren davon betroffen und blieben befahrbar. Die ersten Versammlungen dauerten bis etwa 9 Uhr an. Die Polizei zählte dabei ungefähr 1700 beteiligte Fahrzeuge, vor allem Traktoren und Lastwagen.

Die angemeldeten Aktionen des Landesbauernverbandes verliefen aus polizeilicher Sicht friedlich und kooperativ. Zusätzlich fanden landesweit mehrere angemeldete Autokorsos und andere Veranstaltungen statt, die unter Auflagen der jeweiligen Versammlungsbehörden abgehalten wurden.

Die größte Veranstaltung an diesem Tag fand mit etwa 2400 Teilnehmern in Neubrandenburg statt. Dort und in den Städten Schwerin und Rostock kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen. Durch einen Autokorso mit geschätzten 1000 Fahrzeugen entstand auf der Strecke zwischen Bergen und Stralsund ein Rückstau, der die Rügenbrücke zeitweise für andere Fahrzeuge unpassierbar machte. In den übrigen Teilen des Landes konnten größere Staus größtenteils vermieden werden, da sie aufgrund der vorherigen medialen Ankündigungen vermieden wurden.

Nachdem die meisten Versammlungen an den Autobahnanschlussstellen gegen 9 Uhr beendet waren, schlossen sich einige Teilnehmer anderen bestehenden Versammlungen an. Eine unangemeldete Versammlung fand unter anderem in Borckenfriede im Landkreis Vorpommern-Greifswald statt. Die Teilnehmer blockierten zeitweise einen Bahnübergang mit mehreren Fahrzeugen. Auch in Ahlbeck auf Usedom kam es zu unangemeldeten Straßenblockaden, die dazu führten, dass Grenzübergänge von Polen nach Deutschland blockiert wurden. Ein weiterer Grenzübergang im Bereich Linken war ebenfalls von deutschen und polnischen Fahrzeugen blockiert.

Bei einer Versammlung in Hagenow soll es zu einem Raubüberfall gekommen sein. Ein Unbeteiligter näherte sich einer Straßenblockade und geriet in Streit mit einem Teilnehmer der Versammlung, dem mutmaßlichen Täter. Dann soll der Täter dem Geschädigten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Anschließend soll der bisher unbekannte Tatverdächtige das Mobiltelefon des Geschädigten geraubt haben. Weiterhin wurden an der Bundesstraße 105 bei Steinhausen drei brennende Strohballen festgestellt.

Neben den mehr als 40 angemeldeten Versammlungen registrierte die Polizei auch 7 unangemeldete Versammlungen. Dabei wurden insgesamt 10 Straftaten festgestellt, hauptsächlich Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.

Die Landespolizei MV war mit über 1100 Polizeibeamtinnen und -beamten im Einsatz.

Die Pressemitteilung bezieht sich auf die um 15 Uhr vorliegenden Erkenntnisse.

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08.01.2024 – 14:47

POL-LWL: Mieter an Folgen einer Verpuffung im Haus verstorben

Ein 83-jähriger Herr ist augenscheinlich infolge einer Explosion in einer Doppelhaushälfte in Sülten bei Weitendorf verstorben. Der Vorfall, der offenbar schon vor mehreren Tagen stattfand und unbemerkt blieb, wurde am Sonntagmittag zufällig von Nachbarn entdeckt, die verrußte Fenster in der entsprechenden Doppelhaushälfte bemerkten. Die Feuerwehr traf kurze Zeit später ein und fand den verstorbenen Mieter, woraufhin die Polizei hinzugezogen wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen und aufgrund der gefundenen Umstände geht die Polizei davon aus, dass der 83-Jährige die Explosion selbst verursacht hat. Dadurch kam es zwar zu einem Feuer, das jedoch von selbst erlosch und anscheinend außerhalb des Hauses nicht bemerkt wurde. Durch die Explosion wurde unter anderem die Fassade des Hauses deformiert. Der entstandene Gesamtschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat eine Untersuchung des Todes eingeleitet, um die genauen Hintergründe dieses Vorfalls aufzuklären.

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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