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Mecklenburg-Vorpommern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 11.06.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 11.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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11.06.2026 – 14:51

POL-NB: Pkw kollidiert mit Baum - zwei Personen verletzt

Pasewalk (ost)

Heute Morgen, am 11. Juni 2026, ereignete sich gegen 10:30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B 104 zwischen Pasewalk und Polzow.

Nach bisherigen Informationen lenkte ein 66-jähriger Fahrer sein Fahrzeug auf der B 104, als er aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Straße abkam, mit einem Baum kollidierte und schließlich auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand kam.

Sowohl der Fahrer des Autos als auch seine 47-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen.

Das Fahrzeug war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 13.000 Euro geschätzt.

Die B 104 war für ungefähr zwei Stunden, teilweise vollständig, gesperrt.

Beide Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
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11.06.2026 – 14:50

POL-NB: Einbruch in Imbissboot

Greifswald (ost)

Schon gestern Morgen, am 10. Juni 2026, wurde der Polizei in Greifswald gegen 08:40 Uhr gemeldet, dass in einem Imbissboot im Museumshafen Greifswald eingebrochen wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind bisher unbekannte Täter gewaltsam in den Innenraum des Bootes eingedrungen und haben Bargeld im unteren dreistelligen Bereich gestohlen. Der entstandene Sachschaden beträgt ungefähr 2.000 Euro.

Während der Maßnahmen am Tatort wurde zudem festgestellt, dass ein Stromkasten in unmittelbarer Nähe zum Boot beschädigt wurde. Der entstandene Sachschaden am Stromkasten beläuft sich auf etwa 220 Euro.

Es wird derzeit geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt.

Die Polizei ermittelt nun wegen des schweren Diebstahls und der Sachbeschädigung und bittet um Zeugenaussagen, die Informationen zur Tat oder den Tätern liefern können.

Wenn Sie sachdienliche Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an das Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834 5400, an die Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Kimberly Schätzchen
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11.06.2026 – 13:30

POL-NB: Suche nach 60-Jährigem beendet

Neubrandenburg (ost)

Der Mann, der 60 Jahre alt ist und aus Neubrandenburg stammt, wurde in einem anderen Bundesland gefunden, nachdem die Polizei seit Dienstag nach ihm gesucht hatte. Alle Suchmaßnahmen werden nun beendet. Die Polizei dankt allen für ihre Hinweise.

Personen, die das Foto und den Vermisstenaufruf des Mannes geteilt haben, werden gebeten, diese Informationen eigenständig zu löschen.

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Claudia Berndt
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11.06.2026 – 13:30

IM-MV: Verfassungsschutzbericht 2025 Innenminister Christian Pegel: "Hybride Bedrohungen wollen das Vertrauen in unseren Staat zerstören"

Schwerin (ost)

Innenminister Christian Pegel hat heute gemeinsam mit Thomas Krense, Leiter der Verfassungsschutzabteilung den Verfassungsschutzbericht 2025 für Mecklenburg-Vorpommern in der Landespressekonferenz vorgestellt. Der Bericht zeigt, welchen extremistischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen Mecklenburg-Vorpommern aktuell gegenübersteht - verständlich, transparent und mit Blick auf die Sicherheit der Menschen im Land.

Im Jahr des 35-jährigen Bestehens des Verfassungsschutzes Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich: Die Bedrohungslage ist weiterhin angespannt und vielfältig. Neben den bekannten Formen des Extremismus gewinnen neue Gefahren zunehmend an Bedeutung - vor allem hybride Bedrohungen und Radikalisierung im Internet.

"Hybride Bedrohungen richten sich nicht nur gegen einzelne Einrichtungen. Sie greifen das Vertrauen der Bevölkerung in Staat, Demokratie und Institutionen an. Dazu zählen Desinformation, Spionage, Cyberangriffe und Sabotage. Mecklenburg-Vorpommern ist davon ebenfalls intensiv betroffen - unter anderem auch wegen seiner Ostseelage, der Häfen, der Energieversorgung, der maritimen Wirtschaft sowie wichtiger Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen", betonte Innenminister Christian Pegel bei der Vorstellung und fügte hinzu:

"Der Bericht dokumentiert nicht nur Entwicklungen, sondern ist auch eine Grundlage für Prävention, Aufklärung und politische Entscheidungen. Wer unsere Demokratie schützen will, muss Gefahren früh erkennen und entschlossen handeln. Dazu gehört, extremistische Strukturen ebenso im Blick zu behalten wie verdeckte Einflussnahme fremder Staaten. Dafür braucht es einen handlungsfähigen Verfassungsschutz, der Entwicklungen rechtzeitig analysiert und die freiheitliche demokratische Grundordnung wirksam schützt."

Hybride Bedrohungen nehmen weiter zu

Hybride Bedrohungen - also die gezielte Kombination aus Spionage, Cyberangriffen, Desinformation und politischer Einflussnahme - stellen weiterhin eine ernste Gefahr dar. Auch 2025 war Deutschland, und damit auch Mecklenburg-Vorpommern, Ziel solcher Aktivitäten. Besonders im Fokus standen russische Nachrichtendienste im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Der Verfassungsschutz MV hat seine Fähigkeiten deshalb weiter ausgebaut und fungiert inzwischen als zentrale Anlaufstelle für den Umgang mit hybriden Bedrohungen. Der Austausch mit Behörden, Kommunen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen wurde intensiviert, insbesondere in sensiblen Bereichen wie maritimer Wirtschaft, kritischer Infrastruktur und Maschinenbau.

Radikalisierung verlagert sich zunehmend ins Internet

Radikalisierung findet heute immer häufiger im Internet statt. Das betrifft alle Formen des Extremismus. Über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste, Musik, kurze Videos, Memes oder geschlossene Chats versuchen extremistische Gruppen gezielt, vor allem junge Menschen zu erreichen und an ihre Ideologien heranzuführen.

Besonders gefährlich ist dabei die Mischung aus dem Gefühl, dazuzugehören, bewussten Provokationen, einfachen Feindbildern und der Verherrlichung von Gewalt. Gerade junge Menschen werden so emotional angesprochen, in Gruppen eingebunden und Schritt für Schritt an extremistische Denkweisen herangeführt.

"Extremisten nutzen die digitalen Räume sehr geschickt. Deshalb dürfen wir das Internet nicht sich selbst überlassen, sondern müssen dort klar Haltung zeigen. Unser Ziel ist es, junge Menschen stark zu machen - damit sie Manipulation, Hass und Gewalt erkennen und sich bewusst dagegen entscheiden können. Wer früh versteht, wie extremistische Propaganda funktioniert, ist besser geschützt. Prävention im digitalen Raum ist heute ein zentraler Bestandteil unserer Sicherheitsarbeit", verdeutlichte der Minister.

Rechtsextremismus bleibt größte Gefahr

Auch 2025 bleibt Rechtsextremismus die größte Bedrohung für die Demokratie im Nordosten. Erstmals zählen die Sicherheitsbehörden mehr als 2.000 Personen zur rechtsextremen Szene - konkret sind es 2.030. Besonders auffällig ist, dass immer mehr junge Menschen dazukommen. Viele von ihnen stammen aus einem bislang locker organisierten Umfeld und rutschen schrittweise in extremistische Strukturen ab.

Große Sorgen bereitet vor allem die zunehmende Radikalisierung im Internet, die bis in den Schulalltag hineinwirkt. Dadurch stehen Lehrkräfte und Schulen vor immer größeren Herausforderungen, wenn es darum geht, extremistischen Tendenzen frühzeitig zu begegnen.

Um Jugendliche zu erreichen, nutzt die Szene zudem moderne Musikstile wie Rap oder partyähnliche Formate, die auf den ersten Blick harmlos wirken, aber extremistische Botschaften transportieren. Zudem zeigt sich eine engere Verbindung zwischen Rechtsextremismus, Kampfsport und der Hooligan-Szene. Kampfsport wird gezielt genutzt, um Gewaltbereitschaft und Zusammenhalt zu fördern.

"Rechtsextremisten versuchen, junge Menschen dort abzuholen, wo sie sich täglich aufhalten: im Netz, in der Musik und im Freizeitbereich. Dem müssen wir als Gesellschaft entschieden entgegentreten - mit klarer Haltung, Aufklärung und einem starken demokratischen Miteinander", sagte der Minister mit Blick auf diese Entwicklung.

"Reichsbürger": kleine Gruppen, große Probleme

Die Zahl der "Reichsbürger" und "Selbstverwalter" im Nordosten ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Während der Verfassungsschutz zuvor von etwa 690 Personen ausging, lag das Personenpotenzial zuletzt bei rund 800, wobei der Anstieg vor allem Einzelpersonen ohne feste organisatorische Anbindung betrifft. Nur etwa 27 Prozent der Szene sind in Gruppen oder Zusammenschlüssen organisiert.

Den Sicherheitsbehörden zufolge gelten rund 19 Prozent der Reichsbürger- und Selbstverwalterszene als gewaltorientiert. Etwa sieben Prozent von ihnen werden zugleich dem rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet. Die Szene fiel erneut durch Beleidigungen, Körperverletzungen, Widerstand gegen Polizeibeamte sowie massive Störungen von Verwaltungsabläufen auf.

"Diese Szene stellt unsere staatlichen Strukturen bewusst infrage und scheut dabei auch nicht vor Gewalt zurück. Umso wichtiger ist es, dass unsere Behörden handlungssicher, gut vernetzt und konsequent auftreten", betonte Innenminister Christian Pegel.

Um Behörden besser zu schützen, veranstaltete der Verfassungsschutz im Februar 2026 das Symposium "Souverän im Amt" mit rund 500 Teilnehmenden aus Verwaltung, Polizei, Justiz und Politik (siehe unsere Pressemitteilung Nr. 30/2026).

Linksextremismus: Jugendgruppen mit klarer Ideologie

Das linksextremistische Personenpotenzial blieb mit etwa 450 Personen stabil. An Bedeutung gewonnen haben jedoch ideologisch gefestigte, kommunistisch geprägte Jugendgruppen wie die Rote Jugend Rostock. Diese Gruppen sprechen gezielt junge Menschen an und vermitteln ein starkes Wir-Gefühl sowie revolutionäre Ideen.

"Extremistische Gruppen versuchen gezielt, junge Menschen mit einfachen Antworten und einem starken Wir-Gefühl für ihre Ideologie zu gewinnen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, frühzeitig aufzuklären und demokratische Alternativen sichtbar zu machen", erklärte Christian Pegel.

Die Zahl der gewaltbereiten Linksextremisten blieb etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Islamismus und auslandsbezogener Extremismus

Das islamistische Personenpotenzial in Mecklenburg-Vorpommern lag im Jahr 2025 bei rund 200 Personen und damit leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Mehrheit dieser Personen, rund 190, lässt sich dem Salafismus zuordnen. Der Fokus der Sicherheitsbehörden lag vor allem auf islamistisch motivierten Einzelpersonen und digitalen Radikalisierungsprozessen. Auch 2025 blieben digitale Radikalisierungsprozesse in diesem Phänomenbereich relevant.

Das Personenpotenzial im Bereich des nicht-islamistischen, auslandsbezogenen Extremismus belief sich im Jahr 2025 auf rund 330 Personen. Der Schwerpunkt blieb die "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK), der im Land rund 290 Personen zugerechnet wurden. Trotz des im Jahr 2025 fortgesetzten Annäherungs- und Friedensprozesses zwischen dem türkischen Staat und der PKK nutzt Letztgenannte Deutschland weiterhin als Rückzugsraum zur Finanzierung, Propagandaunterstützung und Mobilisierung.

Trotz erklärter Auflösung und Gewaltverzichts setzte die Organisation ihre Aktivitäten in Deutschland fort, etwa durch Spenden- und Rekrutierungsmaßnahmen.

Moderner Rechtsrahmen für mehr Sicherheit im Land

Angesichts wachsender und vielfältiger Bedrohungen für unsere Demokratie wurde auch der rechtliche Rahmen weiterentwickelt. Mit der Überarbeitung des Landesverfassungsschutzgesetzes sorgt Mecklenburg-Vorpommern dafür, dass Sicherheit und Freiheit gemeinsam gedacht werden. Das Ziel besteht darin, den Schutz der Grundrechte zu stärken, handlungsfähig zu bleiben und eine wirksame parlamentarische Kontrolle sicherzustellen - und das angepasst an die Herausforderungen unserer Zeit.

"Der Verfassungsschutzbericht 2025 macht deutlich: Unsere Demokratie steht unter Druck - durch unterschiedliche Akteure und auf ganz verschiedenen Wegen, ob offen oder im Verborgenen, im Alltag oder im digitalen Raum. Mecklenburg-Vorpommern begegnet diesen Herausforderungen mit Aufmerksamkeit, Sachlichkeit und Verantwortung. Eine starke Demokratie braucht Wissen, Zusammenhalt und einen handlungsfähigen Rechtsstaat. Nur gemeinsam können wir unsere freiheitliche demokratische Grundordnung auch in Zukunft schützen und stärken", sagte Innenminister Christian Pegel abschließend.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
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11.06.2026 – 13:01

POL-NB: Betrüger gefasst - Ermittlungserfolg der Polizei

Wolgast (ost)

Gestern hat sich ein 69-Jähriger aus dem Wolgast-Gebiet bei der Polizei gemeldet, um einen Betrug zu melden.

Im Mai stieß der Mann auf eine Online-Anzeige, die vielversprechende Investitionsmöglichkeiten bewarb, von denen angeblich auch Prominente und Politiker profitiert hatten.

Nachdem der Rentner Interesse an der Anzeige zeigte, wurde er von einer vermeintlichen Angestellten kontaktiert. Diese erklärte ihm, dass er 250 Euro zahlen müsse, um eine Kundennummer zu erhalten und Zugang zum Kundenportal zu bekommen.

Später hatte der Geschädigte Kontakt zu einer anderen Mitarbeiterin, mit der er das angebliche Investment besprach.

Einen Monat später sollte sein Gewinn nun auf einen hohen fünfstelligen Betrag angewachsen sein. Um die Gewinnsumme auszuzahlen, war jedoch zuvor die Zahlung von 28.000 Euro als Sicherheit erforderlich. Diese Summe sollte gestern von einem Mitarbeiter der Firma abgeholt werden.

Da der 69-Jährige mittlerweile vermutete, Opfer von Betrügern geworden zu sein, wandte er sich noch vor der Geldübergabe an die Polizei.

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Revier und dem Kriminalkommissariat Wolgast, der Gemeinsamen Diensteinheit von Land und Bund sowie der Kriminalpolizeiinspektion Anklam gelang es den Beamten, den Clou aufzudecken:

Der vermeintliche Mitarbeiter, der das Geld abholen sollte, konnte gestellt und vorübergehend festgenommen werden. Es handelt sich um einen 22-jährigen Ukrainer, gegen den nun wegen Anlagebetrugs ermittelt wird.

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Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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11.06.2026 – 13:00

POL-HRO: Schweriner Polizei identifiziert mutmaßlichen Handtaschendieb dank Zeugenhinweis - Geschädigte gesucht

Schwerin (ost)

Die Polizei hat dank eines Hinweises eines Zeugen einen vermeintlichen Dieb ausfindig gemacht und bittet nun die bisher unbekannte Geschädigte, sich zu melden.

Schon am Dienstagnachmittag, dem 09.06.2026, sah ein Zeuge gegen 16:00 Uhr auf dem Dreescher Markt in Schwerin einen Mann, der sich einer Frau von hinten näherte und offenbar versuchte, in ihren Rucksack zu greifen. Die Frau wurde misstrauisch und hielt ihren Rucksack vor ihren Körper. Der Zeuge machte ein Foto von der vermeintlichen Tat. Sowohl die Frau als auch der vermeintliche Täter verließen danach den Bereich des Dreescher Marktes.

Die Polizei erfuhr erst gestern von dem Vorfall, als der Zeuge die Polizisten im Rahmen eines anderen Einsatzes auf seine Beobachtungen ansprach und das Bildmaterial vorlegte. Anhand der Fotos konnte die Polizei den Verdächtigen bereits identifizieren. Es handelt sich um einen 26-jährigen algerischen Staatsbürger.

Es ist noch unklar, ob es tatsächlich zu einem Diebstahl kam oder ob es bei einem Versuch blieb.

Die vermeintlich Geschädigte konnte bisher nicht gefunden werden. Die Polizei bittet daher die Frau, die sich am Dienstag, dem 09.06.2026, um 16:00 Uhr auf dem Dreescher Markt aufhielt und möglicherweise von dem Vorfall betroffen war, sich bei der Polizei zu melden. Nach bisherigem Wissen trug sie eine helle Jacke und dunkle Hose und wird als korpulent beschrieben.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 0385 5180-2224, über die Onlinewache oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

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Polizeipräsidium Rostock
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11.06.2026 – 12:43

POL-HRO: Polizei sucht Zeugen nach Diebstahl in Discounter

Sternberg (ost)

Am gestrigen Abend wurde Bargeld aus der Kasse eines Discounters in Sternberg gestohlen.

Ersten Untersuchungen zufolge betraten um 19:00 Uhr zwei Männer den Discounter. Beide verweilten zunächst eine Weile im Geschäft und bewegten sich unabhängig voneinander in verschiedenen Bereichen des Ladens. Während ein Verdächtiger die Kassiererin gegen 19:45 Uhr offensichtlich gezielt ablenkte und sie vom Kassenbereich in Richtung Kühltheke führte, öffnete der zweite Verdächtige gewaltsam die Kasse und entwendete eine unbekannte Menge Bargeld.

Der erste Verdächtige wurde von Angestellten bis zum Eintreffen der Polizei im Laden festgehalten. Es handelt sich um einen 35-jährigen georgischen Staatsbürger. Der zweite Verdächtige flüchtete vermutlich mit der Beute, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Es handelt sich um eine männliche Person im Alter zwischen 40 und 45 Jahren, die äußerlich dem festgehaltenen Mann ähnelt.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Schwerin wurde eine Sicherheitsleistung erhoben, um das Verfahren zu sichern, und der Georgier nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort und ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls.

Die Polizei in Sternberg (03847 4327-0) bittet um Hinweise zum zweiten flüchtigen Verdächtigen, der den Discounter in der Goethestraße zwischen 19:45 Uhr und 19:50 Uhr verlassen haben soll.

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Christin Höfler
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11.06.2026 – 11:33

POL-HRO: 900 Liter Diesel aus LKW-Tanks gestohlen

Zarrentin (ost)

In Lüttow bei Zarrentin wurde in den letzten Tagen Dieselkraftstoff aus den Tanks von drei geparkten Lastwagen von unbekannten Tätern gestohlen.

Nach den bisherigen Informationen haben sich die Täter gewaltsam Zutritt zum umzäunten Gelände des Transportunternehmens verschafft. Daher sollen die Täter in der Nacht zum Montag und in der Nacht zum Dienstag insgesamt 900 Liter Diesel gestohlen haben. Der Tatort war in beiden Fällen ein Firmengelände in der Straße "An der B195".

Aufgrund der gestohlenen Menge an Kraftstoff müssen die Täter den abgezapften Diesel mit einem Fahrzeug abtransportiert haben. Der entstandene Diebstahlschaden wird auf etwa 1.800 Euro geschätzt. Die Polizei in Boizenburg (Tel.: 038847 6060) hat eine Anzeige wegen Diebstahls im besonders schweren Fall aufgenommen und bittet um Hinweise zu diesem Vorfall.

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Polizeipräsidium Rostock
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11.06.2026 – 11:03

POL-HRO: Unbekannte zerstören Scheiben an Güstrower Schule und an einem Amtsgebäude

Güstrow/Landkreis Rostock (ost)

Im Moment führt die Polizei Ermittlungen wegen Vandalismus an einer Schule und einem Amtsgebäude in Güstrow durch.

Es gab Schäden an Fenstern sowohl an einer Schule als auch am Gebäude des Amtes Güstrow-Land durch bisher unbekannte Täter.

Früh am Mittwochmorgen erhielt die Polizei in Güstrow gegen 02:30 Uhr einen Hinweis von einem Sicherheitsdienst, dass eine Scheibe am Seiteneingang einer Schule in der Ahornpromenade beschädigt wurde. Die Täter entfernten einen Gullideckel und warfen ihn gegen die Scheibe.

Später am Mittwochvormittag gegen 11 Uhr wurden Beschädigungen an zwei Fensterscheiben im Erdgeschoss des Gebäudes des Amtes Güstrow-Land entdeckt. Die Tatzeit kann auf die vorherige Nacht ab 20 Uhr eingegrenzt werden.

Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe der beiden Vorfälle ist es möglich, dass es sich um dieselben Täter handelt.

In beiden Fällen entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

Die Polizei bittet Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich des Tatortes Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 03843 - 2660 in Güstrow entgegengenommen, ebenso wie über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder in jeder anderen Polizeidienststelle.

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11.06.2026 – 10:31

POL-NB: Polizei bitte um Mithilfe bei Suche nach 60-Jährigem

Neubrandenburg (ost)

Derzeit wird von den Behörden ein Mann gesucht, der dringend medizinische Unterstützung benötigt. Weitere Informationen und ein Bild sind unter folgendem Link verfügbar: https://tinyurl.com/y6ppjhnp

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Claudia Berndt
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11.06.2026 – 09:10

Feuerwehr Rostock: Feuerwehr Rostock nimmt neue Integrierte Leitstelle in Betrieb

Rostock (ost)

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat heute ihre neue Integrierte Leitstelle auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache 1 in Betrieb genommen. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Planung und des Baus im Zusammenwirken des Amtes für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit dem Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) steht damit künftig eines der modernsten Führungs- und Kommunikationszentren in Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.

Die neue Leitstelle ist zentrale Anlaufstelle für alle Notrufe über Tel. 112 und Tel. 19222 im Zuständigkeitsbereich der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Von hier aus koordinieren die Disponentinnen und Disponenten rund um die Uhr sämtliche Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Maßnahmen des Katastrophenschutzes.

"Mit der Inbetriebnahme der neuen Leitstelle stellen wir sicher, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock auch in Zukunft bestens auf Notfälle vorbereitet ist. Die Investition stärkt nachhaltig die Sicherheit der Rostockerinnen und Rostocker sowie unserer Gäste und schafft gleichzeitig moderne Arbeitsbedingungen für die Disponentinnen und Disponenten, die 24/7 für uns erreichbar sind", betont Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.

Nach umfangreichen Planungs- und Bauarbeiten wurde das Gebäude im August 2024 fertiggestellt und an die Feuerwehr übergeben. Nachdem das zentrale Katastrophenschutzlager und die Atemschutz- und Gerätewerkstatt sowie die Bekleidungskammer seitdem in Nutzung sind, erfolgte in den vergangenen Monaten der technische Aufbau der neuen integrierten Leitstelle mit der Installation einer hochverfügbaren IT-Infrastruktur sowie einer vollständigen Neustrukturierung der Hard- und Software.

Besondere Merkmale der neuen Leitstelle sind ihre hohe Ausfallsicherheit und besonders hohe Sicherheitsanforderungen für den Betrieb. Bereits in der Planungsphase wurden die Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) berücksichtigt und beim Bau und der Ausstattung auch umgesetzt. Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, redundante Systeme und eine leistungsfähige Notstromversorgung gewährleisten, dass die Leitstelle auch in außergewöhnlichen Schadenslagen als verlässliches Führungsmittel zur Verfügung steht. Nicht umsonst ist die Leitstelle einer der wesentlichen Bestandteile der kritischen Infrastruktur.

"Nach langen Jahren der Planung und Umsetzung sind wir endlich am Ziel. Die Inbetriebnahme der neuen Leitstelle ist ein großer Schritt auf unserem gemeinsamen Weg, Rostock in Hinblick auf Krisen sicherer und resilienter zu machen. Mit modernster Technik und einer zukunftsfähigen Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen an den Bevölkerungsschutz auch langfristig gerecht zu werden", erklärt Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski.

Für die tägliche Einsatzbearbeitung stehen moderne Leitstellenarbeitsplätze zur Verfügung. Darüber hinaus wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, um bei Großschadenslagen oder außergewöhnlich hohen Anrufaufkommen, beispielsweise bei Sturmereignissen oder Hochwasserlagen, schnell reagieren zu können.

Die Bedeutung der Leitstelle Rostock zeigt sich auch im Einsatzaufkommen: Im Jahr 2025 wurden hier 54.807 Notrufe, 9.193 Anrufe für den Krankentransport sowie 46.686 weitere Anrufe bearbeitet.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 36,8 Mio. Euro. Davon entfallen etwa 30,3 Mio. Euro auf die Errichtung des Gebäudes und rund 6,5 Mio. Euro auf die technische Ausstattung der Leitstelle.

Amtsleiter Michael Allwardt dankte allen Beteiligten für ihr Engagement: "Bis zur heutigen Inbetriebnahme der neuen Leitstelle verlangte das Projekt über die Jahre allen Beteiligten so einiges ab. Mein Dank gilt den Mitarbeitenden des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, dem Kommunalen Eigenbetrieb, den Fachplanern sowie den Krankenkassen für ihre Unterstützung. Mit der heutigen Inbetriebnahme verfügen wir über eine moderne und resiliente Leitstelle, die den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird."

Mit der Aufnahme des Leitstellenbetriebes ist zugleich der erste von vier Bauabschnitten der umfassenden Modernisierung der Feuerwache 1 in der Rostocker Südstadt erfolgreich abgeschlossen.

Linktipp: www.rostock.de/feuerwehr

Download Faktenpapier "Die neue integrierte Leitstelle auf einen Blick" (PDF, 891 kB) https://rathaus.rostock.de/media/rostock_01.a.4984.de/datei/Fact-Sheet%20ILS.pdf

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Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz
Pressesprecher
Wochentags von 8 bis 16 Uhr, bei besonderen Einsatzlagen
gegebenenfalls auch darüber hinaus
Tel. +49 381 381-3884
E-Mail: presse.feuerwehr@rostock.de
www.rostock.de/feuerwehr

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Amt für Brandschutz / Rettungsdienst und Katastrophenschutz
Diensthabender B-Dienst
E-Mail: bd.feuerwehr@rostock.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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