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Mecklenburg-Vorpommern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 18.05.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 18.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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18.05.2026 – 15:33

POL-NB: Auffahrunfall löst Unfall auf Gegenfahrbahn aus

A20 / Brohmer Berge (ost)

Heute zur Mittagszeit gab es auf der Autobahn 20 in der Nähe des Parkplatzes Brohmer Berge Unfälle in beiden Fahrtrichtungen. Laut der Polizei ereignete sich zunächst ein Auffahrunfall in Richtung Stettin. Ein Kleintransporter versuchte vermutlich, ein Wohnmobil zu überholen, schätzte den Abstand jedoch falsch ein und fuhr in das Wohnmobil.

Das Wohnmobil wurde zerstört und Teile flogen über die Mittelleitplanke auf die andere Fahrspur. Dadurch kam es zu einem Unfall zwischen zwei PKW in Richtung Lübeck.

Eine Frau aus dem Wohnmobil wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Die Fahrtrichtung Lübeck wurde inzwischen geräumt und wieder freigegeben. Der Verkehr in Richtung Stettin wird derzeit noch an der Anschlussstelle Friedland umgeleitet, da der Bereich der ersten Unfallstelle aufgrund von Straßenarbeiten noch voll gesperrt ist.

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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
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18.05.2026 – 15:23

POL-NB: Falsche Handwerker betrügen Rentnerin

Greifswald (ost)

Schon am vergangenen Freitag, dem 15. Mai 2026, wurde der Polizei in Greifswald gegen 16:45 Uhr ein Fall von Betrug gemeldet.

Eine 87-jährige Frau aus Greifswald informierte die Beamten darüber, dass angebliche Handwerker ihre EC-Karte gestohlen und dann 2.000 Euro von ihrem Bankkonto abgehoben haben.

Aber von Anfang an: Die Rentnerin hatte seit einiger Zeit Probleme mit Insekten in ihrer Wohnung, die sie loswerden wollte. Deshalb suchte sie im Internet nach einem Unternehmen für Schädlingsbekämpfung. Nachdem sie verschiedene Anzeigen von Firmen gesehen hatte, entschied sie sich für einen Hausmeisterservice aus Oberhausen.

Dann vereinbarte sie einen Termin für den 15. Mai 2026. Zwei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren erschienen, die angaben, sich um ihr Schädlingsproblem zu kümmern.

Etwa eine halbe Stunde später stellten die Männer der Rentnerin eine Rechnung über 300 Euro für ihre angeblich erbrachte Arbeit aus. Die Frau sollte den Betrag vor Ort per Kartenzahlung begleichen. Nachdem sie ihre PIN in das Lesegerät eingegeben hatte, behauptete einer der Männer jedoch, dass die Zahlung nicht funktioniert habe. Daraufhin wurde ihr angeboten, 100 Euro bar zu bezahlen und den Rest später zu überweisen.

In einem kurzen Moment der Unachtsamkeit stahlen die Täter die EC-Karte der Frau, was sie jedoch erst bemerkte, nachdem die Männer ihre Wohnung bereits verlassen hatten. Daraufhin kontaktierte sie ihre Bank, um zu überprüfen, ob unbefugte Abbuchungen von ihrem Konto vorgenommen wurden. Es stellte sich heraus, dass 2.000 Euro fehlten.

Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls und Betrugs.

Immer wieder werden Menschen von Kriminellen betrogen, die vorgeben, handwerkliche Dienstleistungen erbringen zu wollen.

Die Polizei empfiehlt:

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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
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18.05.2026 – 14:56

LKA-MV: Weiterleitung einer Pressemitteilung des Landeskriminalamtes Bayern und der Staatsanwaltschaft Ingolstadt: 20.000 Euro Belohnung zur Wiederbeschaffung des Manchinger Keltengoldes

Rampe (ost)

München - Vergangene Woche durchsuchte die Kunstfahndung des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt erneut das Anwesen des noch nicht rechtskräftig zu elf Jahren Haft verurteilten mutmaßlichen Haupttäters des gestohlenen Manchinger Goldschatzes in der Nähe von Schwerin.

Trotz umfangreicher Durchsuchungsmaßnahmen und unter Beteiligung eines internationalen Expertenteams (siehe Pressemeldung vom 04.05.2026) konnte das verschollene Keltengold nicht aufgefunden werden.

Die Sonderkommission Oppidum wird jedoch weiterhin nach den fehlenden Goldmünzen und dem Goldgusskuchen suchen, um das historische Kulturgut wieder zurück nach Manching bringen zu können. Hierzu haben das BLKA, die Archäologische Staatssammlung in München und der Zweckverband kelten und römer museum manching eine Belohnung in Höhe von 20.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Auffindung des noch fehlenden Goldschatzes führen.

Die Auslobung setzt sich wie folgt zusammen:

BLKA: 5.000 Euro

Archäologische Staatssammlung: 5.000 Euro

Zweckverband kelten und römer museum manching: 10.000 Euro

Die Auslobung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie gilt ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Ausgangssachverhalt:

Im November 2022 wurde der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts aus dem "kelten römer museum manching" gestohlen. Nach aufwändigen Ermittlungen konnten vier Täter festgenommen werden, nur ein Teil der gestohlenen Goldmünzen mit einem Gewicht von rund 500 Gramm konnte sichergestellt werden. Der größte Teil der erbeuteten Münzen und der gestohlene Goldgusskuchen konnten bislang noch nicht zurückerlangt werden. Die mutmaßlichen Täter wurden vom Landgericht Ingolstadt zu hohen mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Hinweise nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 089 / 1212 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Pressestelle Bayerisches Landeskriminalamt

Maillingerstraße 15 I 80636 München

Tel.: 089 / 12 12 - 10 80

E-Mail: blka.presse@polizei.bayern.de

München, 18.05.2026

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Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Niels Borgmann
Telefon: 03866 64 8700
E-Mail: presse@lka-mv.de
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18.05.2026 – 14:39

POL-HRO: Ödlandbrand im IGA-Park

Rostock (ost)

Heute, am 18. Mai 2026, erhielten die Polizei und Feuerwehr Rostock gegen 11:45 Uhr einen Alarm über einen Brand im Schilfgürtel des IGA-Parks in Rostock. Ein Zeuge hatte die Einsatzkräfte über aufsteigenden Rauch informiert.

Nach aktuellen Informationen brach aus bisher unbekannten Gründen ein Feuer aus und breitete sich auf etwa fünf bis sechs Hektar Land aus. Die Berufsfeuerwehr Rostock war mit insgesamt 26 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Restlöscharbeiten an einzelnen Glutnestern dauern derzeit noch an. Es gab keine Verletzten.

Der Kriminaldauerdienst ist am Brandort zur Spurensicherung im Einsatz. Die Polizei hat erste Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen.

Zum entstandenen Schaden können derzeit keine Angaben gemacht werden.

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Katja Weizel
Telefon: 0381 4916-3041
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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18.05.2026 – 14:18

POL-HRO: Polizei identifiziert Tatverdächtige nach Hinweis eines aufmerksamen Nachbarn - Ermittlungen wegen Betruges und Diebstahls in Schwerin

Schwerin (ost)

Am Samstagabend bemerkte ein aufmerksamer Anwohner in der Schweriner Gartenstadt zwei Männer, die mit einem Werkzeugkoffer in eine Nachbarwohnung gingen. Da die Situation seltsam erschien, erkundigte sich der 46-jährige Mann nach dem Grund. Die 69-jährige Bewohnerin bestätigte zunächst, dass sie einen Elektronotdienst gerufen hatte. Nach Abschluss der Arbeiten sprach der Nachbar erneut mit der Seniorin und bemerkte, dass sie sehr aufgeregt war. Es stellte sich heraus, dass Bargeld aus ihrem Geldbeutel fehlte und die vermeintlichen Handwerker eine überhöhte Summe für ihre Dienstleistung verlangt hatten.

Es wurde festgestellt, dass die Seniorin zuvor versucht hatte, telefonisch einen Elektronotdienst zu kontaktieren. Unter der gewählten Nummer war zunächst niemand erreichbar. Kurz darauf erhielt sie Rückrufe von einer anderen Nummer, vereinbarte einen Termin und die Männer kamen zur Wohnung. Während der Arbeiten konnten die Männer unbeobachtet agieren und stahlen 120 Euro aus dem Portemonnaie der Frau. Zudem verlangten sie eine überhöhte Summe für ihre Dienstleistung. Da die Seniorin nicht bar bezahlen konnte, boten die Männer Kartenzahlung an. Allerdings wurde ein viel höherer Betrag als vereinbart eingetippt.

Nachdem die Frau die Männer mit den Vorwürfen konfrontierte, verließen sie die Wohnung.

Der aufmerksame Nachbar hatte ein Foto des Fahrzeugs gemacht und es der Polizei zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug wurde noch in derselben Nacht im Stadtgebiet gefunden. Die Polizei identifizierte zwei 19-jährige Tatverdächtige afghanischer bzw. türkischer Nationalität aus Essen.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Betrugs und Diebstahls aufgenommen. Die Polizei dankt dem aufmerksamen Nachbarn für sein umsichtiges Verhalten und die schnelle Weitergabe wichtiger Hinweise, die zur Identifizierung der Verdächtigen beigetragen haben.

Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang:

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Juliane Zgonine
Telefon: 0385 5180-3004
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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18.05.2026 – 14:05

POL-NB: Steine von Brücke geworfen - Pkw beschädigt

Greifswald (ost)

Schon am letzten Samstag, dem 16. Mai 2026, wurden Polizeibeamte des Hauptreviers in Greifswald zu einem Vorfall auf einer Brücke der L 261 (B 109/ Weidenweg) gerufen.

Um 15:00 Uhr meldete eine Zeugin, dass zwei Jungen auf der Brücke stehen und Steine auf die darunter liegende B 109 werfen.

Die beiden Jungen waren nicht mehr am Tatort, als die Polizei eintraf. Dank Hinweisen und Beschreibungen konnten die Kinder im Alter von zwölf und 13 Jahren jedoch identifiziert werden.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Das Werfen von Gegenständen von Brücken ist keine Kleinigkeit. Im Gegenteil, es handelt sich um eine Straftat (z.B. gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr).

Sogar kleine Gegenstände wie Steine können aufgrund der Geschwindigkeit wie Geschosse wirken. Ein Treffer auf die Windschutzscheibe kann nicht nur Sachschaden verursachen, sondern auch den Fahrer erschrecken oder verletzen.

Fahrzeuge können die Kontrolle verlieren, was weitere Personen gefährdet. Was vielleicht als Scherz erscheint, ist eine ernsthafte Bedrohung, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann.

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Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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18.05.2026 – 13:56

LKA-MV: Das Landeskriminalamt MV sucht Verstärkung! Das LKA MV sucht eine/n Sachbearbeiter/in (w/m/d) Operative Technik Spezialeinheit

Rampe (ost)

Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern hat die folgende Stellenausschreibung im Karriereportal MV veröffentlicht:

https://karriere-in-mv.de/stelle/15949-sachbearbeiter-in-w-m-d-operative-technik-spezialeinheit

Kontaktpersonen:

Herr Laterne

Zuständig für Fragen zum Arbeitsbereich und den Aufgaben

Telefon: 03866 642450

Frau Goy

Zuständig für Fragen zum Bewerbungsprozess

Telefon: 03866 641321

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Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Niels Borgmann
Telefon: 03866 64 8700
E-Mail: presse@lka-mv.de
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18.05.2026 – 13:52

POL-NB: Gemeinsame Ermittlungserfolg der Bundespolizeiinspektion und Polizeiinspektion Stralsund nach Graffiti-Schmiererei an Zug in Lietzow

Rügen (ost)

Am Freitag, dem 15.05.2026, wurde gegen 16:00 Uhr eine Sachbeschädigung durch Graffiti an einer Bahnanlage in der Gemeinde Lietzow entdeckt. Ersten Informationen zufolge haben die Täter an einem Zug ein Graffiti mit den Maßen ca. 6,50 Meter x 1,50 Meter angebracht.

Die Bundespolizei wurde sofort benachrichtigt. Im Zuge der schnellen und engen Kooperation mit Kräften des Polizeireviers Sassnitz konnten im Rahmen der weiteren Untersuchungen ein Fahrzeug sowie eine verdächtige Person in der Nähe identifiziert werden. Im Fahrzeug wurden unter anderem Spraydosen entdeckt.

Im Anschluss wurde das Fahrzeug durchsucht. Dabei wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wird von insgesamt drei involvierten Tätern ausgegangen.

Gegen einen 41-jährigen deutschen Verdächtigen wurde Anzeige wegen des Verdachts der Sachbeschädigung erstattet. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

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Für Medienvertreter:
Jennifer Sänger
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03831/245-205
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de

http://www.polizei.mvnet.de


Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

18.05.2026 – 13:38

POL-HRO: Verkehrsunfallstatistik der Polizei im Landkreis Rostock für das Jahr 2025

Güstrow/ Landkreis Rostock (ost)

Im Jahr 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Güstrow insgesamt 7.579 Verkehrsunfälle registriert. Dies entspricht einem leichten Anstieg von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutlich stärker fiel jedoch die Zunahme bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden aus: Hier registrierte die Polizei 708 Fälle und damit ein Plus von 9,3 Prozent. Insgesamt wurden 925 Menschen verletzt, 15 Menschen verloren ihr Leben - nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr (8 in 2024).

Auffällig bleibt die Entwicklung bei bestimmten Altersgruppen. Sowohl bei jungen Fahranfängern im Alter von 18 bis 24 Jahren (794 verursachte Unfälle) als auch bei Verkehrsteilnehmern ab 65 Jahren ist weiterhin ein erhöhtes Unfallaufkommen festzustellen. In der Altersgruppe "65+" stieg die Zahl der verursachten Unfälle um acht Prozent auf 1.279. Gleichzeitig zeigt sich darin auch, dass ältere Menschen heute länger aktiv und mobil am Straßenverkehr teilnehmen.

Die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle mit Personenschäden bleiben unverändert:

Hauptursache bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden bleibt "nicht angepasste Geschwindigkeit" (121 Fälle), gefolgt von Vorfahrtsverstößen (118) und unzureichendem Sicherheitsabstand (115). Darüber hinaus spielen Alkohol- und Drogenkonsum, Ablenkung sowie fehlerhaftes Überholen weiterhin eine bedeutende Rolle. Rund 1.270 Verkehrsunfälle und damit etwa jeder sechste Unfall im Landkreis Rostock standen im Zusammenhang mit einem unerlaubten Entfernen vom Unfallort. Hierbei handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine Straftat, die in jedem Fall polizeiliche Ermittlungen nach sich zieht.

Baumkollisionen mit schweren Folgen

Auch Kollisionen mit Straßenbäumen stellen im Landkreis Rostock weiterhin ein erhebliches Risiko dar. Bei 53 Unfällen mit Personenschaden kam es zu einer Baumberührung - ein Anstieg um elf Fälle gegenüber dem Vorjahr. Acht Menschen verloren dabei ihr Leben. Damit steht mehr als jeder zweite tödliche Verkehrsunfall im Landkreis Rostock im Zusammenhang mit einer Baumkollision. "Viele schwere Verkehrsunfälle passieren nicht im dichten Stadtverkehr, sondern auf Landstraßen - häufig innerhalb weniger Sekunden durch zu hohe Geschwindigkeiten oder einen kurzen Moment der Ablenkung. Gerade Baumkollisionen enden dabei oft tödlich. Diese Zahlen machen sehr deutlich, wie schmal der Grat zwischen Alltag und Tragödie im Straßenverkehr manchmal ist", erklärt der Leiter der Polizeiinspektion Güstrow, Polizeidirektor Hannes Lerke.

Wildunfälle weiterhin dominierend

Mit einem Anteil von 37 Prozent stellen Wildunfälle den größten Teil des Unfallgeschehens dar. Dabei wurden im vergangenem Jahr 28 Menschen verletzt, eine Person kam sogar bei einem Wildunfall ums Leben. Die Auswertung zeigt, dass sich diese Unfälle insbesondere im Oktober und überwiegend in den Nachtstunden ereignen. Die Polizei empfiehlt daher insbesondere in den Morgen- und Abendstunden sowie auf waldreichen Strecken eine angepasste Fahrweise und erhöhte Aufmerksamkeit.

Besonders betroffen bleiben Radfahrer und Fußgänger:

Die Zahl der Fahrradunfälle sank um fast zehn Prozent auf 207 Fälle. Dabei wurden 141 Menschen leicht und 34 schwer verletzt, eine Person verstarb. Häufige Ursachen waren die falsche Nutzung von Rad- und Gehwegen sowie alkoholbedingte Beeinflussung.

Weiter angestiegen ist die Zahl verunglückter Pedelecfahrer. Insgesamt registrierte die Polizei 35 Fälle und damit sieben mehr als im Vorjahr.

Zugenommen haben zudem Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fußgängern. Die Zahl stieg um 16 Prozent auf insgesamt 80 Unfälle. Drei Fußgänger verloren dabei ihr Leben - zwei mehr als im Vorjahr. Während die Zahl leichtverletzter Fußgänger nahezu unverändert blieb, stieg die Zahl der Schwerverletzten deutlich auf 22 Personen und damit auf mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes.

Intensive Verkehrsüberwachung und Prävention

Die Verkehrssicherheitsarbeit bleibt ein zentraler Schwerpunkt der Polizeiinspektion Güstrow. Neben Präventionsangeboten setzt die Polizei weiterhin auf zielgerichtete Verkehrsüberwachung. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 37.652 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Darunter befanden sich 20.084 Geschwindigkeitsverstöße, 1.629 Verstöße wegen unerlaubter Handynutzung am Steuer sowie 1.278 Vorfahrtsverstöße. Zusätzlich wurden 242 Fahrzeugführer unter dem Einfluss berauschender Mittel und 332 unter Alkoholeinfluss festgestellt und aus dem Verkehr gezogen. Zur Verkehrsunfallprävention konnten bei 134 Veranstaltungen mehr als 3.490 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht werden.

Fazit

Die Verkehrsunfallentwicklung im Landkreis Rostock zeigt weiterhin Licht und Schatten. Während in einzelnen Bereichen positive Entwicklungen erkennbar sind, geben insbesondere die steigende Zahl schwerer Verkehrsunfälle und die hohe Zahl tödlicher Kollisionen Anlass zur Sorge. Die Polizeiinspektion Güstrow wird ihre Maßnahmen in den Bereichen Verkehrsüberwachung und Prävention deshalb konsequent fortführen.

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Diana Schmicker
Telefon: 03843 266-303
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18.05.2026 – 13:15

POL-HRO: Zwei alkoholisierte Fahrer nach Verkehrsunfällen gestoppt

Pritzier/Wöbbelin/Stolpe (ost)

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat die Polizei am Freitag zwei betrunkene Autofahrer nach Verkehrsunfällen gestoppt.

Frühmorgens gegen 06:20 Uhr fiel den Polizeibeamten auf der B5 ein Opel auf, der unsicher fuhr. Das Fahrzeug kam in Richtung Pritzier von der Straße ab und prallte gegen einen Leitpfosten. Die Polizei stoppte das Auto daraufhin. Bei der 44-jährigen deutschen Fahrerin, die auf dem Weg zur Arbeit war, wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Im Krankenhaus wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Führerschein eingezogen. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Am Mittag kam es auf der BAB 24 zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin zu einem Verkehrsunfall während eines Überholmanövers. Ein VW geriet gegen 13:30 Uhr ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stehen. Der 63-jährige Fahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch. Ein Test ergab einen Wert von über einem Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe im Krankenhaus entnommen und der Führerschein sichergestellt. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

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Polizeipräsidium Rostock
Christin Höfler
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18.05.2026 – 13:10

LWSPA M-V: Tödlicher Bootsunfall auf dem Greifswalder Bodden

Lubmin (ost)

Am Samstag, dem 16.05.2026, um etwa 16.45 Uhr meldete sich die Crew eines Segelschiffs über den internationalen Not- und Anrufkanal 16 bei der Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS): Ein gemietetes Angelboot war im Greifswalder Bodden vor Lubmin gekentert. An Bord waren zwei Männer (43 und 45 Jahre alt), die beim Kentern ins Wasser gefallen waren. Die Rettungsleitstelle See alarmierte sofort das Seenotrettungsboot HEINZ ORTH/DGzRS-Station Freest und den Seenotrettungskreuzer BERTHOLD BEITZ/DGzRS-Station Greifswalder Oie sowie einen Rettungshubschrauber von NHC Northern Helicopter. Die Verkehrszentrale hörte auch den Mayday-Ruf und informierte die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Wolgast, die ebenfalls ein Patrouillenboot zur Unfallstelle schickte. Die Besatzung des Segelschiffs konnte beide verunglückten Personen aus dem Wasser bergen. Der Rettungshubschrauber ließ während der Fahrt zum Hafen medizinisches Personal auf das Segelschiff hinab, das dann die Versorgung übernahm. Rettungskräfte an Land behandelten die stark unterkühlten Männer. Einer der beiden verunglückten Männer verstarb trotz Wiederbelebungsmaßnahmen noch im Hafen, die zweite Person wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Das verunglückte Boot wurde von der BERTHOLD BEITZ geborgen und in einen nahegelegenen Hafen geschleppt. Es gab keine Betriebsstoffaustritte.

Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion (KPI) Anklam und der WSPI Wolgast haben entsprechende Untersuchungen zur Todesursache und zum Unfallhergang eingeleitet und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Die WSPI Wolgast hat zusätzlich eine Sportbootunfallanzeige aufgenommen. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung wurde ebenfalls informiert. Die Ermittlungen dauern an.

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Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
PHKin Petra Kieckhöfer
Telefon: 038208/887-3112
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Internet: http://www.polizei.mvnet.de

18.05.2026 – 12:55

POL-HRO: 19-Jähriger schießt mit Luftdruckpistole auf Personengruppe

Tessin / Landkreis Rostock (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es in Tessin zwei Einsätze der Sanitzer Polizei, nachdem ein 19-jähriger Deutscher offenbar gewalttätig gegenüber mehreren Personen aufgetreten war.

Schon gegen 22:40 Uhr wurde der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung im Rahmen einer Feierlichkeit im Bereich Helmstorfer Weg / Ecke Rosengarten gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen bedrohte ein 19-jähriger Tessiner während einer privaten Feier andere Gäste. Ein 44-jähriger Mann versuchte, die Situation zu beruhigen, woraufhin der 19-Jährige dem Mann mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Angegriffene fiel zu Boden und verletzte sich an der Schulter. Er musste zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Rostocker Klinik gebracht werden. Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt sich der 19-Jährige äußerst unkooperativ und dauerhaft aggressiv. Nach den polizeilichen Maßnahmen verließ er die Örtlichkeit und ging nach Hause.

Kurz nach 01:00 Uhr musste die Polizei erneut in den Helmstorfer Weg kommen. Zeugen meldeten den zuvor bereits auffällig gewordenen 19-Jährigen, der angeblich mit einem waffenähnlichen Gegenstand auf eine Personengruppe geschossen haben soll und weitere gefährliche Gegenstände bei sich hatte. Die betroffene Personengruppe kannte den Verdächtigen bereits von der vorherigen Feier. Bevor die Polizei eintraf, schafften es mehrere Anwesende, den 19-Jährigen zu überwältigen. Dabei wurden ihm unter anderem eine Luftdruckpistole, ein Schlagstock, ein Klappmesser mit einer 14 Zentimeter langen Klinge, ein Nothammer und ein Mundschutz abgenommen.

Nach Angaben von Zeugen soll der Verdächtige zunächst unerwartet aus seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Helmstorfer Weg auf die auf der Straße stehende Personengruppe geschossen haben. Ein 50-jähriger Mann wurde am Bein getroffen und leicht verletzt. Dann verließ der Beschuldigte seine Wohnung und ging zu einem gegenüberliegenden Veranstaltungsgebäude, in das sich die betroffenen Personen zurückgezogen hatten. Dort bedrohte er zwei weitere Gäste, darunter einen 17-Jährigen, der ihn schließlich ansprach. In der Folge schlug der 19-Jährige auch diesem mit der Faust ins Gesicht. Der Angegriffene wehrte sich, woraufhin beide zu Boden gingen. Der Verdächtige wurde ebenfalls verletzt und musste zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 19-jährigen Deutschen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz aufgenommen. Gegen den 17-Jährigen wird ebenfalls ermittelt, da er den Verdächtigen angeblich mit dessen eigenem Schlagstock geschlagen haben soll.

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Polizeipräsidium Rostock
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Diana Schmicker
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18.05.2026 – 11:00

BPOL-HRO: Körperliche Auseinandersetzung im Hauptbahnhof Schwerin

Schwerin (ost)

Am Bahnhof Schwerin kam es am Samstag zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock und der Landespolizei griffen nach einem Bericht der DB Sicherheit ein und trennten die Beteiligten.

Nach bisherigen Informationen entstand aus einem verbalen Streit zwischen zwei betrunkenen Männern eine körperliche Auseinandersetzung. Während des Handgemenges schlug ein 32-jähriger Deutscher seinem 37-jährigen Gegner mit einer Bierflasche auf den Kopf. Weitere Personen griffen ein und setzten ebenfalls Gewalt ein.

Die Beamten stellten keine offensichtlichen Verletzungen fest. Die durchgeführten Atemalkoholtests bei den polizeibekannten Männern ergaben Werte von 1,3 bzw. 1,4 Promille.

Die Bundespolizeiinspektion Rostock führt Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten durch.

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Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1d
18057 Rostock
Sascha Alexas
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E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.

18.05.2026 – 10:54

POL-NB: Verkehrsunfall mit lebensbedrohlich verletztem Kind in Stralsund

Stralsund (ost)

Heute Morgen (18.05.2026) gegen 09:00 Uhr ereignete sich in der Friedrich-Wolf-Straße in Stralsund ein Verkehrsunfall zwischen einem 4-jährigen deutschen Jungen und einer 22-jährigen deutschen Fahrerin eines VW-Fahrzeugs.

Nach den ersten Informationen betrat das Kind möglicherweise plötzlich die Straße und wurde dort vom Auto erfasst. Der Junge erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Um das Kind weiter medizinisch zu versorgen, wurde es mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Stralsund wurde ein Unfallursachenermittler der DEKRA hinzugezogen. Die Untersuchungen zur genauen Unfallursache sind noch im Gange.

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18.05.2026 – 10:43

POL-NB: Wegen Foto von Schuhen? Frau wird im Bus verprügelt

Neubrandenburg (ost)

Am Samstag gegen 18:00 Uhr wurde eine 26-jährige Deutsche in einem Bus in der Lindenstraße in Neubrandenburg von drei Somalierinnen im Alter von 17 bis 21 Jahren angegriffen - angeblich, weil sie zuvor ein Foto von den Schuhen einer der Frauen gemacht hatte.

Nach dem Foto stand zunächst eine der Frauen aus der Gruppe auf und ging zum späteren Opfer. Nach einer kurzen Auseinandersetzung zwischen den beiden wegen des Fotos schlug die Frau auf die 26-Jährige, die sich dann verteidigt haben soll. Zwei weitere Frauen aus der Gruppe gesellten sich dazu und schlugen ebenfalls auf die 26-Jährige, teilweise auch mit einem Gegenstand. Die Ermittlungen gegen die drei Somalierinnen laufen daher wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung.

Zwei weitere Somalier aus der Gruppe sowie die 21-jährige Begleiterin des Opfers versuchten, die Frauen zu trennen. Der Busfahrer ließ alle aussteigen, danach alarmierte die 26-Jährige die Polizei. Die Polizeibeamten fanden die Verdächtigen am Augustabad. Anzeigen gegen die drei Frauen wurden erstattet, sie wurden über ihre strafrechtlichen Rechte informiert.

Das Opfer erlitt Verletzungen im Kopfbereich und wollte eigenständig einen Arzt aufsuchen.

Es wurde eine Meldung an die Ausländerbehörde gemacht.

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