Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 30.12.2025
Mecklenburg-Vorpommern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 30.12.2025

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOL-HRO: Bundespolizei stoppt renitenten Reisenden am Hauptbahnhof Schwerin
Schwerin (ost)
Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock haben in der vergangenen Nacht einen 60-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof Schwerin vorläufig festgenommen, nachdem er einen Zugbegleiter beleidigt und später einen Beamten angegriffen hatte.
Der Mann spuckte einem Zugbegleiter der ODEG ins Gesicht, als der Regionalzug abfahrbereit war. Nachdem er am Hauptbahnhof ausgestiegen war, identifizierten Bundespolizisten den Verdächtigen auf dem Bahnsteig. Während der Kontrolle beleidigte er die Beamten mehrmals, machte verfassungsfeindliche Gesten und zeigte aggressives Verhalten.
Bei der Durchsuchung seiner Sachen griff der Mann einen Polizisten mit einem Faustschlag an. Die Einsatzkräfte wichen aus, überwältigten den Angreifer und brachten ihn gefesselt zur Dienststelle. Zunächst verweigerte er einen Atemalkoholtest, aber später ergab eine Messung 1,66 Promille. Bei der Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Potsdam zur Aufenthaltsermittlung vorlag. Das Mobiltelefon des Mannes wurde sichergestellt, da er den Eigentumsnachweis nicht erbringen konnte. Nach Abschluss der Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Schwerin und verließ die Dienststelle.
Kurz darauf fiel der Mann erneut am Bahnhof auf, als er einen Diebstahl beging. Die Bundespolizisten griffen entschlossen ein, um weitere Störungen zu verhindern und setzten den Platzverweis konsequent durch.
Die Bundespolizei ermittelt gegen den polizeibekannten Mann wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen und Diebstahl.
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Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Sascha Alexas
Telefon: 0381 / 2083 - 1003
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
LWSPA M-V: Rechtzeitige Rettung eines Kitesurfers von der Ostsee bei Baabe/Rügen
Waldeck (ost)
Am 30.12.2025 erhielt die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Sassnitz gegen 11:15 Uhr über die Einsatzleitstelle des PP Neubrandenburg die Information, dass sich in der Ostsee vor Baabe (Rügen) möglicherweise ein Kitesurfer verletzt hatte. Umgehend wurden ein Einsatzboot der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Sellin und das Streifenboot "Stoltera" der WSPI Sassnitz zur Unfallstelle verlegt. Nach etwa 30 Minuten gelang es den Kameraden der FF Sellin, den Kitesurfer aus der etwa vier Grad kalten Ostsee zu retten und dem Rettungsdienst an Land zu übergeben. Der 71-jährige Einheimische wurde unterkühlt und entkräftet in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizeibeamten der WSPI Sassnitz stellten fest, dass sich der einheimische Kitesurfer mit seinen Leinen etwa 30 Meter vom Ufer entfernt an einer Vorrichtung zum Festmachen von Fischerbooten verheddert hatte. Er war nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien, und hatte auf sich aufmerksam gemacht.
Derzeit bieten die Ostsee und Binnengewässer in Mecklenburg-Vorpommern ideale Bedingungen zum Kitesurfen. Die Wasserschutzpolizei empfiehlt beim Kitesurfen in kaltem Wasser besonders strenge Sicherheitsmaßnahmen. Kaltes Wasser birgt eigene Risiken: Kälteschock und schneller Kräfteverlust drohen. Tragen Sie geeignete Schutzausrüstung und Rettungsmaterial für kaltes Wasser (Neopren, Handschuhe, Schuhe, Helm, Weste). Überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten nicht und gehen Sie niemals alleine kiten. Überprüfen Sie vorab Ihr Material, den Ort und das Wetter. Nehmen Sie Rücksicht auf andere Kitesurfer und Strandbesucher. Fühlen Sie sich unsicher beim Kitesurfen? Dann machen Sie lieber einen Neujahrsspaziergang am Strand mit Ihrer Familie! Für Zuschauer gilt: Lieber einmal zu viel Hilfe holen als zu wenig.
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Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
PHKin Petra Kieckhöfer
Telefon: 038208/887-3112
E-Mail: presse@lwspa-mv.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
POL-HRO: Ermittlungen nach möglichem Raub in Schwerin - Polizei bittet um Hinweise
Schwerin (ost)
Gestern Abend erhielt die Polizei Hinweise auf einen möglichen Raubüberfall. Gegen 22:20 Uhr kontaktierte eine Zeugin die Behörden und berichtete, dass sie beobachtet hatte, wie eine Person von drei Personen, vermutlich Männern, angegriffen wurde. Die Zeugin gab an, dass es zu einem physischen Angriff kam und sie Gespräche hörte, die auf einen Diebstahl hindeuteten.
Die Polizeibeamten, die sofort eingriffen, durchsuchten den genannten Bereich umgehend. Weder das mutmaßliche Opfer noch die Verdächtigen konnten am Tatort oder in der unmittelbaren Umgebung gefunden werden.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines Raubüberfalls eingeleitet. Der genaue Hergang und die Beteiligten werden derzeit weiter untersucht.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0385/5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder in jeder Polizeidienststelle entgegen.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Juliane Zgonine
Telefon: 0385 5180-3004
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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POL-NB: Zwei schwerverletzte Radfahrer nach Verkehrsunfällen
Neubrandenburg/Stralsund (ost)
Am Montag (29.12.2025) ereignete sich gegen 07:30 Uhr im Vogelviertel von Neubrandenburg ein Verkehrsunfall zwischen einem 89-jährigen Radfahrer und einem Hyundai-Pkw. Die 64-jährige deutsche Fahrerin wollte an der Kreuzung Usedomer Straße und Ponyweg abbiegen und hat möglicherweise den Radfahrer übersehen, wie die derzeitigen Ermittlungen zeigen. Dadurch kam es zu einer Kollision, bei der der ältere Mann stürzte und schwere Kopfverletzungen erlitt. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Am Auto entstand Sachschaden.
Ein weiterer schwerwiegender Fahrradunfall ereignete sich am selben Tag gegen 10:00 Uhr im Stadtteil Langendorfer Berg in Stralsund. Ein 67-jähriger deutscher E-Bike-Fahrer war an der Kreuzung Robert-Bosch-Straße / Rudolf-Diesel-Straße unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen die Kontrolle über sein Fahrrad verlor und stürzte. Mögliche Unfallursachen könnten Glätte oder Nässe sein. Auch er erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Nach aktuellen Informationen trugen beide Radfahrer keinen Fahrradhelm. Dies könnte entscheidend zur Schwere der Verletzungen beigetragen haben. Die Polizei betont erneut nachdrücklich, dass es wichtig ist, bei jeder Witterung, zu jeder Jahreszeit und auch bei kurzen Strecken immer einen Schutzhelm zu tragen. Ein Helm kann im Notfall vor schweren oder sogar lebensbedrohlichen Kopfverletzungen schützen.
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Für Medienvertreter:
Jennifer Sänger
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03831/245-205
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de
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Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
POL-HRO: Polizei warnt erneut vor falschen Polizisten am Telefon
Wismar/Plau am See (ost)
Aktuell werden der Polizei wieder Anrufe von Betrügern gemeldet, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben.
In den Bereichen Wismar und Plau am See haben die unbekannten Anrufer versucht, mit der Betrugsmasche Senioren in Gespräche zu verwickeln und zur Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen zu bewegen. Die Gespräche beginnen meist mit: "Sie haben doch sicher den Einsatz im Ort mitbekommen? Es gab auch zwei Tote... Haben sie Geld oder Wertgegenstände im Haus?"
Allein gestern wurden sieben Fälle aus Wismar und Plau am See bei der Polizei angezeigt. In allen Fällen bemerkten die Opfer aber rechtzeitig den Schwindel und beendeten die Telefonate.
Angesichts der jüngsten Vorfälle warnt die Polizei erneut davor, fragwürdigen Anrufern Auskünfte zu persönlichen Vermögensverhältnissen oder Wertgegenständen zu erteilen.
Die Polizei rät:
Häufig werden ältere Menschen Opfer von Betrügern. Sprechen Sie im Familien- und Freundeskreis über solche Betrugsmaschen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Yvonne Hanske
Telefon: 038208 888-2040
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POL-NB: Brand eines Werkstattschuppens in Neubrandenburg
Neubrandenburg (ost)
Am 29.12.2025 ereignete sich gegen 21:45 Uhr ein Feuer in einem Abschnitt eines Schrebergartens im Trockenen Weg in Neubrandenburg. Nach den ersten Informationen der Polizei geriet ein Schuppen mit einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern, der als Werkstatt genutzt wurde, aus bisher ungeklärter Ursache in Brand. Es liegen derzeit keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen.
Die Feuerwehr, die alarmiert wurde, konnte das Feuer schnell löschen. Trotzdem brannte der Werkstattschuppen vollständig ab. Darüber hinaus wurde die direkt angrenzende Gartenlaube teilweise durch das Feuer beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich der Besitzer des Gartens nicht auf dem Grundstück. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.
Weitere Informationen können derzeit nicht bereitgestellt werden.
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Für Medienvertreter:
Ben Tuschy
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
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E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
POL-HRO: 35-Jähriger nach versuchtem räuberischen Diebstahl vorläufig festgenommen
Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim) (ost)
Am Mittag des 29.12.2025 waren mehrere Polizeibeamte aufgrund eines gemeldeten Vorfalls mit einer randalierenden Person in einem Discountmarkt in Ludwigslust im Einsatz.
Um 13:18 Uhr versuchte ein 35-jähriger deutscher Verdächtiger zunächst Feuerwerk aus dem Laden zu stehlen. Eine 59-jährige Angestellte sprach ihn an und stoppte ihn. Der Verdächtige soll die Angestellte daraufhin so heftig gestoßen haben, dass sie fiel. Ein Kunde griff ein, woraufhin sich die Aggression des offensichtlich betrunkenen Verdächtigen auf ihn richtete. Der 35-Jährige soll den Zeugen mit dem Tod und weiterer Gewalt bedroht haben. Die Einsatzkräfte konnten den psychisch auffälligen Mann jedoch schnell kontrollieren und festhalten. Ein Atemalkoholtest ergab 1,60 Promille. Der mehrfach polizeibekannte Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Zum Glück blieben alle Beteiligten unverletzt.
Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Florian Müller
Telefon: 03843 266-302
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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POL-NB: Ermittlungserfolg der Polizei in Ueckermünde - Gesuchte Tankstellenräuber festgenommen
Ueckermünde (ost)
Nach dem Raubüberfall auf eine Tankstelle in Torgelow am 16.12.2025, über den wir bereits berichtet haben ( Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6180948 ), hat die Polizei nun einen bedeutenden Fortschritt in den Ermittlungen erzielt: Beide gesuchten Verdächtigen wurden festgenommen.
Durch ausführliche und gründliche Ermittlungen der Kriminalpolizei konnten die Täter des Überfalls auf die Tankstelle identifiziert werden. Kurz darauf erließ das Amtsgericht Pasewalk Haftbefehle gegen die beiden bereits polizeibekannten Beschuldigten. Es handelt sich um zwei 19-jährige Deutsche ohne festen Wohnsitz.
Der erste Verdächtige wurde bereits am 27.12.2025 gegen 17:00 Uhr in Torgelow festgenommen. Zuvor hatte der 19-Jährige eine 18-jährige Frau angegriffen und war danach in die Wohnung eines Bekannten in der Kopernikusstraße geflohen. Zeugen beobachteten den Vorfall und gaben entsprechende Hinweise. Basierend auf diesen Angaben ordnete ein Richter die Durchsuchung der Wohnung an. Bei der Durchsuchung wurde der Verdächtige gefunden und festgenommen. Am nächsten Tag wurde er dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz gebracht, wo er sich nun in Untersuchungshaft befindet.
Der zweite gesuchte Verdächtige meldete sich am 29.12.2025 gegen 20:30 Uhr selbst bei der Polizei und erklärte, sich stellen zu wollen. Der 19-Jährige wurde kurz darauf an dem von ihm genannten Aufenthaltsort im Stadtgebiet von Torgelow widerstandslos festgenommen. Auch er wird heute dem Haftrichter vorgeführt und danach ebenfalls in Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zu weiteren Angaben ist derzeit nichts bekannt.
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Für Medienvertreter:
Ben Tuschy
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-NB: Silvesterfeuerwerk beschäftigt Polizei bereits vor dem Jahreswechsel
Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte (ost)
Vor dem Jahreswechsel musste die Polizei am 29.12.2025 aufgrund von illegaler Feuerwerksnutzung und Pyrotechnikdiebstahl mehrmals einschreiten.
Einbruch in Feuerwerkscontainer - Zeugen werden gesucht
Am Morgen des 29.12.2025 wurde bekannt, dass Unbekannte in Grimmen auf dem Parkplatz eines Discounters im Vietlipper Damm in einen Container eingebrochen sind, in dem Feuerwerkskörper für den Verkauf gelagert wurden. Aus dem Container wurden Feuerwerkskörper im Wert von etwa 2.500 Euro gestohlen. Die Tatzeit liegt zwischen dem 25.12.2025, 14:00 Uhr und dem 29.12.2025, 05:30 Uhr. Die Polizei ermittelt wegen schwerem Diebstahl und bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326/570 oder der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Frühe Verwendung von Feuerwerk - mehrere Einsätze
Beim offiziellen Verkaufsstart von Silvesterfeuerwerk kam es gestern zu mehreren Einsätzen, da sich nicht alle an die gesetzlichen Vorschriften hielten:
In Stralsund Knieper West wurde mittags nach einem Hinweis einer Anwohnerin eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Sprengstoffgesetz erstattet. Mehrere Personen sollen über einen längeren Zeitraum Feuerwerk abgebrannt haben. Verdächtige konnten identifiziert werden. In Süderholz beschwerten sich Anwohner über Lärm von Nachbarn. Vor Ort fanden die Beamten zwar kein Feuerwerk, aber laute Musik. Nach einer Ermahnung wurde die Musik abgestellt und die Ruhe wiederhergestellt. In Wolgast wurden um 16:00 Uhr drei Jugendliche festgestellt, die zwar erlaubtes Feuerwerk zündeten, aber zu früh. Die Verursacher müssen sich wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. In Neustrelitz haben Jugendliche mit Böllern Unruhe gestiftet - sie sollen am Schwanenteich Knaller gezündet haben, später soll eine Gruppe Jugendlicher auch auf einem Kreisverkehr Böller gezündet und den Verkehr gestört haben - die Verursacher konnten jedoch nicht ermittelt werden.
Präventionshinweise der Polizei
Um Gefahren, Schäden und Verstöße zu vermeiden, weist die Polizei auf folgende Punkte hin:
Die Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam und Neubrandenburg appellieren an alle Bürger, sich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten, um Verletzungen und Schäden zu vermeiden, und wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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Jennifer Sänger
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-NB: Zwei Festnahmen nach Raub in Malchin
Malchin (ost)
Am 29.12.25 um etwa 15:45 Uhr wurde die Polizei über einen Raub in einer Wohnung in der Heinrich-Heine-Straße in Malchin informiert. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen drangen ein 42-jähriger Mann aus Armenien und eine 24-jährige Deutsche gewaltsam in die Wohnung eines 40-jährigen Deutschen ein und griffen ihn mehrmals an.
Nachdem die beiden Verdächtigen mehrere Gegenstände, einschließlich Bargeld, gestohlen hatten, verließen sie die Wohnung. Der 40-jährige Mann wurde bei dem Angriff verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, aus dem er kurze Zeit später entlassen wurde.
Aufgrund der genauen Beschreibung der Täter konnte die Polizei in Malchin schnell zwei Verdächtige identifizieren. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung der Beschuldigten durchgeführt, und der 42-jährige Mann sowie die 24-jährige Frau wurden vorläufig festgenommen. Der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren am Tatort und in der Wohnung der Verdächtigen.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen schweren Raubes gegen den 42-Jährigen und die 24-Jährige.
Zu weiteren Angaben ist derzeit nichts bekannt.
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BPOLI PW - GdpD POM: Zum Jahreswechsel in die Justizvollzugsanstalt
Pomellen (ost)
Gestern Morgen wurde in Pomellen eine 29-jährige Polin gestoppt und überprüft. Sie war auf dem Weg nach Berlin. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Berlin nach der Frau suchte. Das Amtsgericht Tiergarten hatte sie wegen eines besonders schweren Diebstahls zu einer Geldstrafe von 1.950 Euro sowie 89,50 EUR Kosten oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 130 Tagen verurteilt. Die junge Frau war nicht in der Lage, den geforderten Geldbetrag zu bezahlen und wurde zur Verbüßung ihrer Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt Bützow gebracht.
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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
IM-MV: Solidaritätsprogramm des Landes wirkt weiter: Über 17,5 Millionen Euro bewilligt
Schwerin (ost)
Die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern profitierten auch 2025 weiterhin deutlich vom Solidaritätsprogramm der Landesregierung. Der durch Beschluss des Landtages im Jahr 2023 eingerichtete 20-Millionen-Euro-Sonderfonds unterstützt gezielt Städte und Gemeinden, die sich in besonderem Maße bei der Aufnahme von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern engagieren - insbesondere dort, wo Gemeinschaftsunterkünfte oder Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes angesiedelt sind.
"Mit dem Solidaritätsprogramm haben wir den Kommunen unkompliziert und wirksam zusätzliche Investitionsmittel an die Hand gegeben - als Anerkennung für ihre große Bereitschaft und Leistung bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten. Die hohe Nachfrage zeigt, dass dieses Instrument richtig und wichtig ist", erklärt Innen- und Kommunalminister Christian Pegel.
Insgesamt waren landesweit 33 Kommunen antragsberechtigt. Von ihnen wurden inzwischen 64 Förderanträge gestellt. Bislang konnten 56 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von mehr als 17,5 Millionen Euro bewilligt werden. Ausgezahlt wurden bereits etwa zwölf Millionen Euro, davon allein acht Millionen Euro im Jahr 2025.
"Das Solidaritätsprogramm zeigt ganz konkret, was zusätzliche Landesmittel vor Ort bewirken können: Neue und barrierefreie Bushaltestellen, sanierte Schulgebäude mit besserem Sonnen- und Hitzeschutz, moderne Spiel- und Skateanlagen für Kinder und Jugendliche, erneuerte Sportplätze, Dorfgemeinschaftshäuser als Treffpunkte für Jung und Alt oder der Ausbau wichtiger Straßen und Gehwege. Genau darum ging es uns - die kommunale Infrastruktur dort zu stärken, wo viele Menschen leben, sich begegnen und ihren Alltag gestalten. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden, unabhängig davon, ob sie selbst mit Flüchtlingsarbeit zu tun haben oder nicht", erklärt der Innenminister.
Der Sonderfonds in Höhe von 20 Millionen Euro wurde geschaffen, um den Städten und Gemeinden zusätzliche Landesmittel als Investitionszuschüsse zur Verfügung zu stellen. Diese konnten unbürokratisch beantragt und flexibel für Projekte vor Ort eingesetzt werden - ohne Einschränkung auf Maßnahmen der Flüchtlingsarbeit. Kommunen mit mindestens 50 Plätzen in Gemeinschaftsunterkünften konnten je nach Kapazität eine Solidaritätspauschale von bis zu 750.000 Euro erhalten und Fördermittel für bis zu drei Projekte beantragen.
"Gerade die Kommunen, die viele Menschen aufgenommen haben oder Standort einer Erstaufnahmeeinrichtung sind, leisten einen besonderen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem Solidaritätsprogramm stärken wir gezielt die Infrastruktur vor Ort und verbessern die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger", so Christian Pegel weiter und:
Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Kommunen darüber hinaus auch unabhängig vom Sonderprogramm umfassend bei den laufenden Kosten der Flüchtlingsaufnahme. Als eines von nur zwei Flächenbundesländern erstattet Mecklenburg-Vorpommern den Kommunen komplett die Kosten für Unterbringung und Versorgung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern. Zusätzlich übernimmt das Land die Ausgaben für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie die anteiligen Leistungen nach dem SGB II und SGB XII für ukrainische Kriegsvertriebene.
"Ohne die hohe Bereitschaft der Städte und Gemeinden und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner wäre die Bewältigung der hohen Flüchtlingszahlen der vergangenen Jahre nicht möglich gewesen. Dieses Programm ist ein klares Zeichen der Anerkennung und der Solidarität des Landes mit seinen Kommunen", betont Innenminister Christian Pegel abschließend.
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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
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