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Mecklenburg-Vorpommern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 08.05.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 08.05.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

08.05.2024 – 17:36

BPOLI PW - GdpD POM: Bundespolizei nimmt weitere 10 geschleuste Personen in Gewahrsam

Pasewalk (ost)

Am 07.07.2024 um etwa 19:00 Uhr wurden zusätzliche sechs Personen von Unterstützungskräften der MKÜ BBS bei Schwennenz am Boboliner Damm entdeckt und überprüft. Alle Personen im Alter von 26-30 Jahren gaben an, Staatsangehörige von Eritrea zu sein. Sie waren ohne Ausweisdokumente unterwegs und konnten keine anderen gültigen Aufenthaltsdokumente vorlegen. Während der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass eine Person aus Äthiopien stammte. Der Grund für die falsche Angabe der Nationalität war schnell klar, da er zur Festnahme und Abschiebung durch die Stadt München ausgeschrieben war. Er wurde bereits nach Polen abgeschoben. Ein Eritreer wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ebenfalls - voraussichtlich am Herrentag - zurückgeschoben, die anderen vier Eritreer wurden nach Schutzersuchen mit Anlaufbescheinigungen nach Stern-Buchholz überführt. Als Reiseroute gaben die mit dem Auto an die Grenze gebrachten Personen Russland, Belarus und Polen an.

Am 08.05.2024 gegen 07:20 Uhr wurden zwei Somalier (19 und 20 Jahre alt) und zwei Malier (23/17) nach einem Bürgerhinweis zu Fuß in Schwennenz festgestellt. Auch sie waren ohne gültige Aufenthaltsdokumente unterwegs. In ihren Befragungen gaben sie an, über die Belarusroute mit einem Fahrzeug an die deutsch-polnische Grenze gebracht worden zu sein und zwischen 1500 und 6000 Euro für die Schleusungen bezahlt zu haben. Der 17-jährige Malier wurde bereits dem Jugendamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald übergeben, der 19-jährige Somalier wird aufgrund seines Schutzersuchens mit Anlaufbescheinigung nach Stern Buchholz überstellt. Der 20-jährige Somalier sowie der 23-jährige Malier werden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen über Pomellen nach Polen zurückgeschoben.

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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Lars Petersen
Telefon: +49 38378 230-130
Handy: +49 1723118075
E-Mail: lars.petersen@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

08.05.2024 – 16:52

POL-NB: In Neubrandenburg sind heute 969 Teilnehmer beim 2. Office Charity Run an den Start gegangen. Für jeden zurückgelegten Kilometer wurde ein Euro gespendet.

Neubrandenburg (ost)

5750 Kilometer, 969 Teilnehmer aus 24 Behörden und Unternehmen der Region nahmen am 2. Office Charity Run (ehemals "Behördenlauf") in Neubrandenburg teil. In diesem Jahr haben deutlich mehr Frauen und Männer mitgemacht als im Vorjahr, was zu einem neuen Teilnehmer- und Spendenrekord führte.

Auch in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf dem Spaß an der Bewegung und dem Sammeln von möglichst vielen Kilometern für einen guten Zweck. Jeder gelaufene Kilometer wurde von der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin in einen Spenden-Euro umgewandelt.

Die vier Behörden mit den meisten gelaufenen Kilometern waren die Bundeswehr mit 1.994 Kilometern, die Stadt Neubrandenburg mit 611 Kilometern sowie das Jobcenter und die Polizei mit jeweils 395 Kilometern. Diese vier Behörden haben insgesamt 3.395 Euro für den guten Zweck erlaufen. Das maximale Spendenvolumen von 5.000 Euro der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin wurde daher schnell erreicht. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die NEUWOGES, die das Spendenvolumen um 750 Euro erhöht hat.

In diesem Jahr dürfen sich die "Bürgerinitiative Leben am Reitbahnweg", Betreiber des MehrGenerationenHauses, sowie der LOBBI e.V. über Spenden in Höhe von 3.250 Euro bzw. 2.500 Euro freuen.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Veranstalter SV Turbine Neubrandenburg e.V. sowie an die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, die Stadt Neubrandenburg und die Bundeswehr, die den Office Charity Run organisiert haben.

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Für Medienvertreter:
Antje Schulz
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-2040
E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de

Für Hinweise und Fragen aus der Bevölkerung:
Bitte an die im Text angegebene Dienststelle bzw. die Internetwache
oder jedes andere Polizeirevier wenden!

http://www.polizei.mvnet.de
Auf Twitter: @Polizei_PP_NB

Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

08.05.2024 – 15:56

BPOLI PW - GdpD POM: Bundespolizei nimmt erneut unerlaubt eingereiste Personen in Schwennenz und Sonnenberg in Gewahrsam

Pasewalk/Schwennenz/Sonnenberg (ost)

Nach einem Hinweis von Bürgern wurden gestern frühmorgens zwischen Schwennenz und Sonnenberg vier männliche afghanische Staatsbürger im Alter von 20 bis 28 Jahren von eigenen Kräften entdeckt.

Bei der Durchsuchung vor Ort wurde bei dem 22-jährigen ein afghanischer Reisepass mit russischem Visum und eine afghanische ID-Karte gefunden, während der 27-jährige ein Foto seines afghanischen Reisepasses auf seinem Handy hatte.

Alle vier illegal Eingereisten konnten keine gültigen Aufenthaltsdokumente vorweisen.

Erste Untersuchungen ergaben, dass sie mit einem grauen Auto bis zur polnischen Grenze gebracht und dann zu Fuß überquert wurden. Die Personen wurden in Gewahrsam genommen. In ihrer Vernehmung gaben sie an, über Russland, Weißrussland und Polen nach Deutschland gereist zu sein.

Nur der 22-jährige stellte einen Asylantrag und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Erhalt einer Anlaufbescheinigung für die Erstaufnahmeeinrichtung Stern-Buchholz um 18:30 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen und zum Bahnhof Pasewalk gebracht.

Die drei anderen Afghanen wurden heute über Pomellen nach Polen abgeschoben.

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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


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08.05.2024 – 13:53

POL-HST: Unfall nach Trunkennheitsfahrt

Prohn (ost)

Am Mittwoch, den 08.05.2024 um 01:25 Uhr gab es anscheinend einen Zusammenstoß zwischen einem Mercedes PKW und einer Abgrenzung in Prohn.

Laut ersten Informationen verlor ein 53-jähriger deutscher Autofahrer aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen eine Abgrenzung. Eine Untersuchung ergab einen erheblichen Alkoholgehalt von 1,98 Promille bei ihm. Der Schaden wird auf etwa 11.000 Euro geschätzt.

Der Führerschein wurde eingezogen, eine Blutprobe zur Beweissicherung entnommen und Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

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Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
Telefon: 03831/245-204
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08.05.2024 – 13:40

POL-HST: Räuberischer Diebstahl in Grimmen

Grimmen (ost)

Am Dienstag, den 07.05.2024 ereignete sich in einem Supermarkt in der Friedrichstraße in Grimmen offenbar ein Diebstahl mit Gewaltanwendung.

Der 19-jährige Verdächtige betrat laut aktuellen Informationen gegen 11:15 Uhr den Kassenbereich des Geschäfts und bezahlte die Artikel, die er auf das Förderband gelegt hatte. Ein Ladendetektiv beobachtete jedoch, wie er Backwaren unter seine Jacke schob, die er dann nicht bezahlte.

Als der 19-Jährige kurz vor dem Verlassen des Ladens vom Ladendetektiv angesprochen und des Diebstahls beschuldigt wurde, wehrte er sich und versuchte zu fliehen. Der Ladendetektiv versuchte, dies zu verhindern, was zu einem Handgemenge führte, bei dem beide Männer zu Boden gingen. Dabei wurden auch zwei ältere Damen in der Nähe zu Boden gerissen und leicht verletzt. Beide wurden von Rettungssanitätern versorgt, eine 83-jährige Frau musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Ladendetektiv erlitt ebenfalls Verletzungen und begab sich nach dem Vorfall selbstständig ins Krankenhaus.

Der Verdächtige wurde nicht verletzt. Gegen den 19-Jährigen hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls.

Alle genannten Personen in dieser Pressemitteilung besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

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Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
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08.05.2024 – 13:33

POL-HRO: Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Rostock für das Jahr 2023

Rostock (ost)

Ein Anstieg der Diebstähle führt zu einem Anstieg der Fallzahlen - die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen sinkt

Die Anzahl der Gesamtstraftaten in der Polizeiinspektion Rostock ist im Vergleich zum Vorjahr - wie im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern - leicht gestiegen. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 18.795 Straftaten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Rostock registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 4,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2022, in dem 17.990 Straftaten bearbeitet wurden.

In den letzten Jahren gab es einen rückläufigen Trend bei den registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich der PI Rostock aufgrund der Corona-Beschränkungen. Trotz des Anstiegs der Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr zeigt sich langfristig weiterhin ein niedriges Niveau. Die Aufklärungsquote der registrierten Fälle liegt mit 58,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres (60,6 Prozent).

Entwicklungen und Eckpunkte der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023: Die größte Gruppe von Straftaten sind nach wie vor Diebstahlsdelikte. Mit 6.436 Fällen gibt es hier einen Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (5.448). Somit ist der Anstieg der Gesamtzahl aller Straftaten maßgeblich auf dieses Deliktsfeld zurückzuführen. Dies macht insgesamt 34 Prozent aller Straftaten in Rostock aus. Mit diesem Anstieg einher geht auch ein Anstieg der Ladendiebstähle um 27,8 Prozent. Die Aufklärungsquote bei Diebstahlsdelikten lag 2023 mit 34,7 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (34,4 %).

Der Diebstahl von Mopeds und Krafträdern stieg von 66 Fällen im Jahr 2022 auf 285 im Jahr 2023 an. Dies entspricht einer Zunahme von 219 Straftaten. Auch Taschendiebstähle nahmen in der Polizeiinspektion Rostock zu. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 134 Fälle erfasst (69 Fälle mehr als 2022). Ebenfalls angestiegen sind die Fallzahlen bei Wohnungseinbruchdiebstählen (+41%/+35 Fälle) sowie Diebstählen an bzw. aus Kraftfahrzeugen (+45%/+233 Fälle).

Hingegen gingen die erfassten Fälle von Diebstählen aus Boden- und Kellerräumen (-22,2 %), Kraftfahrzeugdiebstählen (-17,3 %) sowie Fahrraddiebstählen (-4 %) zurück. Wie bereits im Jahr 2022 war auch im letzten Jahr die Zahl der registrierten Straftaten bei Vermögens- und Fälschungsdelikten rückläufig. Diese sanken 2023 um 9,6 Prozent bzw. um 267 Fälle. Von den insgesamt 2.508 Straftaten in diesem Bereich konnten 76 Prozent aufgeklärt werden. Ein deutlicher Rückgang ist bei Beförderungserschleichungen (-28,6 %/-371 Fälle) sowie Tankbetrug (-25,4 %/-47 Fälle) zu verzeichnen.

Ein Anstieg ist bei den Fallzahlen von Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit - dazu gehören u.a. Raub, räuberische Erpressung und Körperverletzungsdelikte - zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr wurden von der Rostocker Polizei insgesamt 3.017 Fälle in der gesamten Straftatenhauptgruppe bearbeitet. Dies sind 4,8 Prozent mehr als im Jahr 2022 (+137 Fälle). Anstiege gab es unter anderem in den Bereichen Raub/räuberische Erpressung (+40 Fälle) sowie Nachstellung/Stalking (+22 Fälle).

Die Zahlen der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung liegen - dem Landestrend entsprechend - über den Zahlen des Vorjahres. Im Jahr 2023 wurden hier 333 Straftaten erfasst, insgesamt 74 Fälle mehr als im Vorjahr (2022: insgesamt 259 Fälle). Die Aufklärungsquote in diesem Bereich lag 2023 mit 83,8 Prozent gleichbleibend hoch (2022 - 85,7 Prozent).

Ein Rückgang ist bei den jugendlichen Tatverdächtigen im Alter von 14 bis 18 Jahren zu verzeichnen. Wurden im Jahr 2022 noch 872 jugendliche Tatverdächtige in der Statistik erfasst, waren es 2023 insgesamt 773 Tatverdächtige in dieser Altersgruppe (-99 Fälle). Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren machen insgesamt 10,8 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen in der Polizeiinspektion Rostock aus (2022: 11,7 %).

Fast ein Viertel aller erfassten Straftaten in der Polizeiinspektion Rostock fällt in den Bereich Sonstige Straftatbestände des Strafgesetzbuches (23,8 %). Damit stellen diese Delikte nach dem Diebstahl die zweitgrößte Straftatenhauptgruppe in der PI Rostock dar. Zu den Sonstigen Straftatbeständen des Strafgesetzbuches gehören zahlreiche verschiedene Delikte wie Erpressung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Beleidigung, Vortäuschen einer Straftat, Hehlerei sowie Korruptions- und Amtsdelikte. In diesem Bereich stiegen die erfassten Fälle um 5,8 Prozent von 4.235 auf 4.481 Fälle (+246) an.

Weitere Details zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2023:

Entwicklung der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock 2023

Die Politisch motivierte Kriminalität (PMK) in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist von 407 (2022) auf 234 Fälle (2023) gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 42,5 Prozent.

Ein Rückgang ist dabei sowohl bei den Gewaltdelikten der PMK (-67 Fälle) als auch bei den Extremistischen Straftaten (-68 Fälle) zu verzeichnen. Die Gewaltdelikte wurden in PMK Gewalt - rechts - (11 Fälle), der PMK Gewalt - links - (3 Fälle) sowie der PMK Gewalt - sonstige - nicht zuzuordnen - (3 Fälle) kategorisiert. Im letztgenannten Phänomenbereich ist dabei der größte Rückgang zu verzeichnen, hier wurden im Jahr 2022 noch 46 Fälle registriert.

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Polizeiinspektion Rostock
Anne Schwartz
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18057 Rostock
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08.05.2024 – 13:01

POL-LWL: Mann mit Rollstuhl geriet unter Müllauto

Rastow (ost)

Am Mittwochmorgen in Rastow wurde ein Mann in seinem Rollstuhl von einem Müllwagen erfasst und leicht verletzt. Es wird angenommen, dass der 49-Jährige zunächst an dem haltenden Müllfahrzeug vorbeifuhr. Als der Müllwagen dann losfuhr, konnte der Fahrer den Rollstuhl aufgrund des eingeschränkten Sichtfelds nicht sehen. Daraufhin wurde der Rollstuhl vom Fahrzeug erfasst und einige Meter mitgeschleift. Der Rollstuhlfahrer wurde unter dem Müllwagen befreit und zeigte leichte Hautabschürfungen. Er wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt noch zur genauen Unfallursache.

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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08.05.2024 – 10:49

POL-GÜ: Schneller Fahndungserfolg nach Totalentwendung in Pastow - Fahrzeugdieb nach 2,5 Stunden in Brandenburg gestellt

Güstrow/ Landkreis Rostock (ost)

Nur zweieinhalb Stunden nachdem ein Fahrzeug heute Morgen in Pastow bei Broderstorf gestohlen wurde, konnte das Fahrzeug mit dem Dieb auf dem Autobahnkreuz Uckermark (BAB20/BAB11) in Brandenburg von Polizeikräften entdeckt werden.

Zuvor wurde der 41-jährigen Deutschen ihr Mercedes C-Klasse gegen 04:45 Uhr im Lindenweg in Pastow gestohlen. Da die Geschädigte sofort die Polizei informierte, konnten sofort die erforderlichen Fahndungsmaßnahmen eingeleitet werden. Um 07:15 Uhr wurde der gestohlene Mercedes mit dem männlichen Tatverdächtigen am Autobahnkreuz Uckermark von Einsatzkräften der Bundes- und Landespolizei gefunden. Die weiteren Maßnahmen sind noch im Gange.

Das Ermittlungsverfahren wurde von der Kriminalpolizeiinspektion Rostock übernommen.

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Polizeiinspektion Güstrow
Pressestelle
Diana Schmicker
Telefon: 03843 266 303
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08.05.2024 – 09:44

POL-LWL: Erneut Containerbrände in Ludwigslust

Ludwigslust (ost)

In Ludwigslust haben wieder Abfallcontainer gebrannt. Früh am Mittwochmorgen gegen 01:30 Uhr bemerkten Anwohner den Brand von zwei Altpapiercontainern in der Rudolf-Tarnow-Straße und alarmierten die Feuerwehr. Der Brand verursachte einen Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro. Auch in diesem Fall wird zunächst von einer vorsätzlichen Tat ausgegangen, weshalb die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen hat. Bereits in der Nacht zum Dienstag gab es zwei Brände in Ludwigslust (wie bereits berichtet), bei denen ein vorläufig geschätzter Gesamtschaden von 1.000 Euro entstand. Die Polizei hat ihre Ermittlungs- und Streifentätigkeit im Zusammenhang mit den Bränden in Ludwigslust verstärkt. Die Ermittler der Kriminalpolizei in Ludwigslust bitten weiterhin um Zeugenhinweise (Tel. 03874/ 4110).

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Polizeiinspektion Ludwigslust
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08.05.2024 – 06:53

BPOLI PW - GdpD POM: Zahlung von 1860,- Euro ersparte 62 Tage Haft

Pasewalk / Pomellen (ost)

Ein 33-jähriger polnischer Staatsbürger wurde gestern um 14:25 Uhr beim Versuch, nach Deutschland einzureisen, erwischt. Während der Kontrolle an der BAB 11 in Pomellen in Richtung Berlin stellten die Bundespolizisten fest, dass die Staatsanwaltschaft Osnabrück eine Fahndung zur Festnahme/Strafvollstreckung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Urkundenfälschung ausgestellt hatte. Der Pole wurde zu einer Geldstrafe von 1860,00 Euro sowie 10,00 Euro Reststrafe und 218,60 Euro Kosten verurteilt. Bei Nichtzahlung hätte er 62 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen müssen.

Nach Bezahlung der Geldstrafe von 1860,00 Euro ohne die zusätzlichen Kosten konnte der 33-jährige um 17.30 Uhr die Dienststelle verlassen.

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(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
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