Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 09.01.2024
Mecklenburg-Vorpommern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 09.01.2024

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
POL-NB: Brand eines PKW VW Tiguan
Am 9. Januar 2024 gegen 18:35 Uhr fuhr eine 26-jährige deutsche Fahrzeuglenkerin mit ihrem PKW auf der L 205 von Jabel in Richtung Waren. Nach ihren eigenen Angaben begann es plötzlich im vorderen Teil des Fahrzeugs zu rauchen. Die Fahrzeuglenkerin stoppte ihr Fahrzeug und verließ es mit ihrem 6 Monate alten Säugling. Die Feuerwehren Jabel und Grabowhöfe wurden mit 21 Kameraden alarmiert und löschten das mittlerweile brennende Fahrzeug. Laut ersten Informationen der Feuerwehr wurde der Brand durch einen technischen Defekt im Fahrzeug verursacht. Es gab keine Verletzten. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro. Aufgrund der Löscharbeiten und der aktuellen Witterungsbedingungen wurde die Straße an dieser Stelle spiegelglatt. Das Straßenbauamt Neustrelitz stellte Warnschilder an der Gefahrenstelle auf und die Straßenmeisterei Waren streute Salz auf diesem Abschnitt der Straße.
Verena Splettstößer
Erste Polizeihauptkommissarin Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführerin vom Dienst Polizeipräsidium Neubrandenburg Stargarder Straße 6 17033 Neubrandenburg E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
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POL-HST: Versammlungsgeschehen im Bereich der Rügenbrücke
Am 09.01.2024 fand eine Versammlung im Freien statt, die bei der Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen angemeldet war. Diese Versammlung steht im Zusammenhang mit den gestrigen landesweiten Protestaktionen der Landwirte. Die Bauernverbände Rügen und Nordvorpommern e.V. führten eine gemeinsame Sternfahrt über die Rügenbrücke durch, bei der rund 340 Fahrzeuge im Konvoi fuhren. Um 15:00 Uhr versammelten sich die beiden Verbände an den Sammelplätzen Mahnkesche Wiese in Stralsund und Altefähr Bahnhofstraße, um von dort aus um 15:45 Uhr ihren Rundkurs über die Rügenbrücke und L296/Rügendamm zu beginnen.
Die Polizeiinspektion Stralsund begleitete den Einsatz mit Kräften des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen sowie des Polizeihauptrevieres Stralsund. Dabei wurden verkehrsregulierende und versammlungsrechtliche Maßnahmen durchgeführt.
Die Versammlung verlief aus Sicht der Polizei friedlich und ohne Störungen. Aufgrund der langsamen Fahrzeuge kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der B96 zwischen den Anschlussstellen Stralsund Altstadt und Altefähr sowie der L296/Rügendamm. Die Rügenbrücke musste während der Versammlung gesperrt werden. Durch den Konvoi aus Traktoren, Pkw und Lkw kam es zu Rückstaus und somit zu vorübergehenden Wartezeiten für den nachfolgenden Verkehr in Richtung Rügen und Stralsund. Gegen 17:15 Uhr blieb ein Teilnehmer des Korsos mit seinem Traktor auf der Rügenbrücke aufgrund einer Panne liegen. Dieser wurde von einem Abschleppdienst gerettet. Die Versammlung war um 18:15 Uhr beendet.
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Polizeiinspektion Stralsund
Öffentlichkeitsarbeit
Stefanie Peter
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POL-GÜ: Polizeieinsatz an Schule in Bad Doberan - Gefahrenlage nicht bestätigt
Am Montag Nachmittag erhielt die Polizei von der Schulleitung der Regionalschule "Am Kamp" in Bad Doberan eine Mitteilung, dass an der Wand einer Jungentoilette ein Schriftzug entdeckt wurde, der eine Amokdrohung enthielt. Der Schriftzug wurde bereits entfernt, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Am Montag führte die Polizei zusammen mit der Schulleitung eine Bewertung der Gefahr durch. Dabei wurde der Fall zwar ernst genommen, jedoch keine konkrete Bedrohung festgestellt. In den kommenden Tagen werden Beamte des Polizeireviers Bad Doberan vor Ort sein, um einen engen Kontakt zur Schulleitung zu gewährleisten, auch im Hinblick auf die strafrechtlichen Untersuchungen. Es wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat erstattet.
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Polizeiinspektion Güstrow
Pressestelle
Diana Schmicker
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LKA-MV: Staatsanwaltschaft, Bundespolizei und Landeskriminalamt MV gehen gegen Menschenhandel, Zwangsprostitution und gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern in vier Bundesländern vor
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Schwerin, der Bundespolizei und des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern
Heute haben Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Schleuser des Landes Mecklenburg-Vorpommern (GES MV - eine Zusammenarbeit zwischen dem LKA MV und der Bundespolizei) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Schwerin zeitgleich vier bordellartige Betriebe und drei Wohnungen in Norddeutschland durchsucht. Insgesamt waren etwa 80 Beamte im Einsatz. Die durchsuchten Objekte befinden sich in Niedersachsen (drei Objekte), Hamburg (zwei Objekte) sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein (je ein Objekt).
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf drei thailändische Beschuldigte und einen deutsch/thailändischen Beschuldigten im Alter von 22 bis 44 Jahren. Sie werden verdächtigt, Ausländer gewerbsmäßig eingeschleust zu haben. Konkret geht es um thailändische Staatsangehörige, die unter missbräuchlicher Verwendung von Visa nach Deutschland eingereist sind und unter erniedrigenden Bedingungen in Prostitutionsstätten beschäftigt wurden. Die Beschuldigten haben die Prostituierten bewusst illegal beschäftigt und davon profitiert. Die Hauptbeschuldigte hat nach vorliegenden Informationen etwa 1,5 Millionen Euro eingenommen.
Die Einsatzkräfte haben die 44-jährige Hauptbeschuldigte festgenommen. Sie soll morgen dem Haftrichter des zuständigen Amtsgerichts Schwerin vorgeführt werden. Bei den Maßnahmen wurden auch 13 thailändische und vietnamesische Staatsangehörige festgestellt, die sich mutmaßlich illegal in Deutschland aufhalten. Zudem konnten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden, die nun gesichtet und ausgewertet werden müssen. Es wurden etwa 31.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen gegeben werden.
Es wird auf die Unschuldsvermutung hingewiesen.
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Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Michael Schuldt
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POL-SN: Hinweise zu Versammlungen am 10.01.2024
Aufgrund mehrerer angemeldeter Kundgebungen ist am kommenden Tag, dem 10.01.2024, in Schwerin mit Verkehrsstörungen zu rechnen. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, befindet sich die Polizei in engem Informationsaustausch mit der Versammlungsbehörde und den Organisatoren.
Ersten Erkenntnissen zufolge werden am morgigen Vormittag Teilnehmer der Kundgebungen mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen anreisen. In der Ludwigsluster Chaussee und den Zufahrtsstraßen nach Schwerin kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Am Mittwoch wird die Polizei mit zusätzlichen Einsatzkräften vor Ort sein, um das Recht auf Versammlungsfreiheit zu schützen, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und verkehrslenkende Maßnahmen zu ergreifen.
Die Pressestelle der Polizeiinspektion Schwerin steht als Ansprechpartner für Medienvertreter zur Verfügung.
Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner, den Verkehrsfunk zu beachten.
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Polizeiinspektion Schwerin
Pressestelle
Juliane Zgonine
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POL-HRO: Schwerer Raub in Rostock - Polizei sucht wichtigen Zeugen
Nachdem eine bislang unbekannte Person gewaltsam die Umhängetasche eines 32-jährigen Mannes entrissen hatte, bittet die Polizei nun um Zeugenaussagen.
Der Betroffene befand sich gestern Abend um 17:25 Uhr in der Straßenbahnlinie 1 in Richtung Dierkower Kreuz, als ein bislang unbekannter Mann sich neben ihn setzte und ihn unter Vorhalt eines Messers bedrohte. Der Rostocker machte lautstark auf sich aufmerksam und stieg am Dierkower Kreuz aus der Straßenbahn aus, wo ihm seine Umhängetasche gewaltsam entrissen wurde. Anschließend flüchtete der Verdächtige in Richtung Dierkower Damm.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
- ungefähr 1,70 m groß - ungefähr 25 Jahre alt - sprach gebrochenes Deutsch - trug eine dunkle Jacke mit hellem Kragen, einen hellen Kapuzenpullover, eine dunkle Mütze, dunkle Schuhe sowie einen zweifarbigen Rucksack.
Um den Vorfall aufzuklären, bittet die Rostocker Polizei nun um die Unterstützung der Bevölkerung.
Gesucht wird insbesondere ein wichtiger Zeuge, der die Tat in der Straßenbahnlinie 1 verhindern konnte und sich zwischen den Geschädigten und den Verdächtigen stellte. Der glatzköpfige Mann mittleren Alters trug eine grüne Steppjacke, eine blaue Sporttasche und einen schwarzen Rucksack. Er war in Begleitung einer Frau, die eine weiße Kapuzenjacke und dunkelrote Haare hatte. Der unbekannte Zeuge wird gebeten, sich so schnell wie möglich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Die Ermittler erhoffen sich weitere wichtige Hinweise von ihm.
Weitere Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Rostock, Ulmenstraße 54, unter der Telefonnummer 0381/4916-1616, jede andere Polizeidienststelle oder auch die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.
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Polizeiinspektion Rostock
Martin Ahrens
Ulmenstr. 54
18057 Rostock
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IM-MV: Innenminister Christian Pegel: "Zentrale Stelle für Arbeitsmigration entlastet kommunale Ebene"
Der Entwurf einer überarbeiteten Landesverordnung zur Zuständigkeit für Zuwanderung wurde dem Kabinett von Landesinnenminister Christian Pegel vorgestellt. Diese Verordnung regelt hauptsächlich die Zuständigkeiten für Ausländerrecht und die Verteilung von Asylbewerbern und anderen Personengruppen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch das Landesamt für Inneres Verwaltung. Die Novellierung ist notwendig aufgrund von Änderungen im Bundesaufenthaltsgesetz und insbesondere durch neue Möglichkeiten für eine gesteuerte Arbeitsmigration nach Deutschland seitens des Bundes. Daher ist es sinnvoll und erforderlich, auch für Mecklenburg-Vorpommern Zuständigkeiten festzulegen.
Der Kern dieser Änderung besteht darin, dass die Ausländerbehörde im Landesamt für Inneres Verwaltung um eine zentrale Arbeitsmigrationsstelle erweitert werden soll. Diese Stelle wird keine eigenständige Behörde sein, sondern eine bereits vorhandene Struktur um eine Organisationseinheit erweitern. Der Plan ist, dass diese Einheit am 1. April 2024 mit sechs Mitarbeitern ihre Arbeit aufnimmt, berichtete Landesinnenminister Christian Pegel heute in Schwerin.
Diese Zentrale Ausländerbehörde wird für das aufenthaltsrechtliche Verfahren zuständig sein, insbesondere für Einreisen zu Beschäftigungszwecken wie Ausbildung, Studium oder Fachkräftebeschäftigung. Sie wird auch für das beschleunigte Fachkräfteverfahren gemäß § 81a des Aufenthaltsgesetzes zuständig sein. Die Zuständigkeit bezieht sich auf Drittstaatsangehörige, die sich noch im Ausland befinden. Die neuen Mitarbeiter werden somit Ansprechpartner für Unternehmen im Land, für im Ausland lebende Arbeitsmigrationswillige und für deutsche Botschaften im Ausland sein. Die deutschen Botschaften müssen sich daher nicht mehr an acht verschiedene Ausländerbehörden im Land wenden, sondern haben einen zentralen Ansprechpartner. Dies spart Zeit und Aufwand und trägt zur Professionalisierung dieser Rechtsmaterie bei, da sich die Mitarbeiter ständig mit diesem speziellen Rechtsgebiet befassen werden, erklärte der Minister. Dies wird das Know-how bündeln, um Entscheidungen zu beschleunigen und die Qualität zu verbessern. Da mit den neuen bundesgesetzlichen Regelungen in diesem Bereich mit einer Zunahme der Zahlen gerechnet wird, wird dies auch die Ausländerbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte entlasten.
Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Bundesregierung 2019 die Vorgabe gemacht, dass jedes Land mindestens eine zentrale Ausländerbehörde einrichten soll, die für Visumanträge für Aufenthaltstitel zum Zweck der Ausbildung oder Erwerbstätigkeit zuständig sein soll (§ 71 Absatz 1 Satz 5 des Aufenthaltsgesetzes).
Daher werden die mit der Fachkräfteeinwanderung verbundenen aufenthaltsrechtlichen Verfahren zukünftig an einer Stelle im Land gebündelt bearbeitet. Durch diese Spezialisierung werden nicht nur die Verfahren und Entscheidungen bundesweit einheitlicher, vergleichbarer und rechtssicherer, sondern auch die Weiterleitung gezielt ausgewählter Informationen zur Aufgabenerledigung vereinfacht sowie zielgruppenorientierte Mitarbeiterschulungen durchgeführt.
Die Zentrale Ausländerbehörde des Landes wird auch weiterhin ihre unterstützende Rolle bei Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern und unerlaubt eingereisten Ausländern wahrnehmen, betonte Christian Pegel.
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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
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POL-SN: Brand einer Gartenlaube - Abschlussmeldung
Bei dem heutigen Feuer in einem Gartenhaus in Schwerin Krebsförden (wir haben informiert) wurde ein Schaden in Höhe von etwa 30.000EUR verursacht. Die Kriminalpolizei in Schwerin hat mit den Ermittlungen zur noch unklaren Ursache des Brandes begonnen. Der Bewohner des Gartenhauses ist ein 37-jähriger Deutscher, der unverletzt geblieben ist.
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Polizeiinspektion Schwerin
Pressestelle
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IM-MV: Innenminister Christian Pegel: "Neue Kommunalverfassung stärkt Leben und Teilhabe in der Kommune"
Heute hat der Innenminister Christian Pegel dem Kabinett die Überarbeitung der Kommunalverfassung vorgestellt. "Damit halten wir unseren Plan ein, den Entwurf noch im Januar in den Landtag einzubringen und somit auch das Inkrafttreten der Neufassung am Tag der Kommunalwahlen am 9. Juni dieses Jahres zu ermöglichen (siehe auch Pressemitteilung Nr. 202/2023). Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für den intensiven Diskussionsprozess", sagte der Minister heute in Schwerin und:
"Im Wesentlichen soll der Entwurf des Gesetzes das Leben und die Teilhabe in der Kommune stärken. Eine großartige Neuerung ist, dass die Kommunalvertretungen in Zukunft auch ohne besondere Ausnahmesituationen, wie beispielsweise die Coronavirus-Pandemie, Sitzungen über Bild- und Tonübertragung durchführen können. Dadurch wird die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen politischen Vertreterinnen und Vertreter spürbar erleichtert und verbessert. Dadurch wird es in Zukunft einfacher sein, Beruf, Familie und Ehrenamt miteinander zu vereinbaren." Die Schaffung einer Rechtsgrundlage für eigenveranlasste Videoübertragungen von Sitzungen (Live- und On-Demand-Streaming) wird es den Kommunen ermöglichen, interessierte Bürgerinnen und Bürger auf digitalem Wege an der Willensbildung in der Vertretung teilhaben zu lassen.
Zusätzlich werden die Mitwirkungsrechte von Beiräten und ähnlichen Gremien am Willensbildungsprozess genauer geregelt und künftig in das Ermessen der Kommunen gestellt. Die kommunalen Hauptsatzungen können nun vorsehen, dass die Vorsitzenden der Beiräte in der Gemeindevertretung bzw. dem Kreistag und den Ausschüssen Rederecht erhalten und die Beiräte ein Antragsrecht für diese Gremien bekommen können. "Bisher war dies aufgrund fehlender Befugnis in der Kommunalverfassung auch bei ausdrücklichem Wunsch der Stadt- oder Gemeindevertretung nicht möglich. In Zukunft wird der Sach- und Fachverstand dieser Gremien viel stärker in die Kommunalpolitik einbezogen werden können, wenn die Kommunalvertretungen dies wollen und zulassen", so Pegel.
Zudem wird die öffentliche Wahl der Mitglieder der Ortsteilvertretung ermöglicht. Bisher wurden die Mitglieder der Ortsteilvertretungen indirekt von der Gemeindevertretung gewählt. In Zukunft kann die Ortsteilvertretung auch direkt gewählt werden, wenn dies vor Ort so beschlossen und festgelegt wird. Die Bildung von Hauptausschüssen wird auch für größere Ämter zugelassen.
"Eine weitere Neuerung ist die Aufhebung der Altersgrenze für die Wählbarkeit zur hauptamtlichen Bürgermeisterin, zum hauptamtlichen Bürgermeister, zur Landrätin und zum Landrat", so der Minister.
"Um die Position der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zu stärken, wurden die Rechte der Gleichstellungsbeauftragten im Organigramm der Gemeinden und Kreise verbessert und deren Beschäftigung in Vollzeit als Zieldefinition für Gemeinden mit mehr als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern festgelegt. Die Letztentscheidung über den Beschäftigungsumfang liegt jedoch weiterhin bei der Kommune", so Innenminister Christian Pegel.
Der Gesetzentwurf wurde von den kommunalen Landesverbänden positiv aufgenommen. Es hat sich bewährt, dass vor der Arbeit am ersten Entwurf ein breiter Diskussionsprozess mit Vertretern der Kommunen und der kommunalen Landesverbände stattgefunden hat. "In den Stellungnahmen haben die beiden Verbände weitere Vorschläge unterbreitet, von denen wir auch einige berücksichtigt haben. Ein Beispiel ist die Frage der Zuständigkeit für die Vergabe von Zuschlägen bei Vergabeverfahren. Nun sind grundsätzlich der Bürgermeister, die Bürgermeisterin oder der Landrat bzw. die Landrätin dafür zuständig", erklärt der Minister. Die Vergabeverfahren unterliegen weitgehend den rechtlichen Vorgaben des Bundes- und Europarechts. "Wenn ein solches Verfahren durchlaufen wurde, hat der wirtschaftlichste Anbieter Anspruch auf den Zuschlag. Es gibt keinen Raum für eine abweichende, aber rechtswidrige Entscheidung der Kommunalvertretung. Deshalb möchten wir diese Entscheidung im Regelfall klar rechtlich durch den Landrat bzw. die Bürgermeisterin abschließen lassen", erläutert Pegel.
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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
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POL-SN: Brand einer Gartenlaube - Ergänzungsmeldung
Nachdem heute Vormittag ein Feuer in einer Gartenlaube in Schwerin Krebsfördern ausgebrochen war, wurden sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei zur Einsatzstelle gerufen. Nun ist es die Aufgabe der Polizei, die Spurensuche durchzuführen und die Ermittlungen zur Ursache des Brandes zu übernehmen. Der Brand ereignete sich gegen 11:00 Uhr in einer ganzjährig bewohnten Gartenlaube in der Dorfstraße. Während der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung. Vor Ort wurde ein männlicher Bewohner angetroffen, der glücklicherweise unverletzt blieb. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes erhält er derzeit medizinische Betreuung. Der entstandene Schaden an der Gartenlaube beläuft sich auf etwa 30.000EUR. Während der Löscharbeiten musste ein Teil der Dorfstraße für den Straßenverkehr gesperrt werden, mittlerweile ist die Straße jedoch wieder freigegeben.
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Polizeiinspektion Schwerin
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POL-LWL: Hoher Sachschaden durch Brand eines Nebengebäudes
Bei einem Brand eines Nebengebäudes auf einem Privatgrundstück in Brunow bei Grabow entstand am Montagabend ein Schaden von etwa 80.000 Euro. Als die alarmierten Feuerwehr- und Polizeikräfte eintrafen, stand das Nebengelass bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Die Feuerwehr konnte jedoch verhindern, dass sich das Feuer auf weitere Gebäude ausbreitete. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Es besteht die Möglichkeit, dass unsachgemäße Bedienung der im Gebäude befindlichen Sauna zu dem Brand geführt haben könnte.
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Polizeiinspektion Ludwigslust
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POL-SN: Brand einer Gartenlaube - Erstmeldung
Derzeit sind Feuerwehr und Polizei bei einem Brand einer Gartenlaube in Schwerin Krebsförden im Einsatz. Ersten Informationen zufolge kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Um die Löscharbeiten zu erleichtern, ist die Dorfstraße ab der Straße Hinter der Schmiede in Richtung Ostorfer See vorübergehend gesperrt. Weitere Informationen werden folgen.
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Polizeiinspektion Schwerin
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POL-HRO: Parkscheinautomaten aufgebrochen
Nachdem der Rostocker Polizei in den vergangenen Tagen insgesamt drei aufgebrochene Parkscheinautomaten gemeldet wurden, führt nun die Kriminalpolizei die Untersuchungen durch.
Gemäß den bisherigen Erkenntnissen haben bislang unbekannte Täter die Parkscheinautomaten an den Parkplätzen Am Yachthafen, der St.-Georg-Straße und der Warnemünder Schillerstraße aufgebrochen und die darin befindlichen Geldkassetten gestohlen. Danach konnten die Täter unerkannt entkommen.
Die eingesetzten Beamten haben jeweils Spuren gesichert, die nun analysiert werden müssen. Das Kriminalkommissariat Rostock hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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Polizeiinspektion Rostock
Martin Ahrens
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BPOL-HRO: Bahnhofstür zerstört
Ludwigslust (ots)
Unbekannte Täter haben vorsätzlich die Tür der Vorhalle am Bahnhof Ludwigslust in Richtung der Bahnsteige beschädigt.
Dabei wurde die obere Sichtblende der elektrischen Türanlage komplett herausgerissen, der Bewegungsmelder beschädigt und eine Sicherheitsglastür aus der Schienenführung gedrückt.
Die Sachbeschädigung wurde am frühen Morgen des 08.01.2024 gegen 05:15 Uhr vom Pächter des DB-Service-Shops im Bahnhof festgestellt.
Derzeit liegen keine Hinweise auf die Täter oder die Höhe des Schadens vor.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt eingeleitet.
Im Zusammenhang mit der Tat bittet die Bundespolizei um die Unterstützung der Bevölkerung.
Wer hat in der Nacht vom 07.01.2024 auf den 08.01.2024 verdächtige Personen am Bahnhof Ludwigslust oder in der unmittelbaren Umgebung beobachtet oder kann weitere relevante Informationen zu dem genannten Vorfall geben? Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter der Telefonnummer 0381 / 2083 -1111 oder -1112 entgegen.
Zusätzlich können jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle Angaben gemacht werden.
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Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 1003
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
POL-NB: Verkehrsunfall mit Sachschaden unter Alkoholeinfluss bei Rambin im Landkreis Vorpommern-Rügen
Ein 43-jähriger litauischer Fahrzeugführer hatte Glück im Unglück und wurde von einem Schutzengel begleitet, als er am 08.01.2024 gegen 21:40 Uhr auf der Straße zwischen Rambin und Kasselvitz die Brücke über die B 96 und die Eisenbahngleise in Richtung Kasselvitz befuhr. Er geriet mit seinem Kleintransporter IVECO von der Fahrbahn ab und konnte nur durch das Brückengeländer gestoppt werden. Das Geländer hielt das Fahrzeug auf und verhinderte den Absturz auf die Gleise. Der Fahrzeugführer, der unter Alkoholeinfluss stand - ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,94 Promille - konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 14.000 Euro. Der 43-Jährige blieb unverletzt. Gegen ihn wurde Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Es wurde eine beweissichernde Blutprobenentnahme durchgeführt. Das Geländer der Brücke wurde erheblich beschädigt. Es wurde von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rambin gesichert. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Im Auftrag Peter Wojciak, Polizeihauptkommissar, Polizeipräsidium Neubrandenburg, Einsatzleitstelle, Polizeiführer vom Dienst
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POL-NB: Abendliche Versammlungslagen - Zusammenfassung Ergänzungsmeldung (Versammlung in Greifswald)
Auch die abendlichen Treffen im Verantwortungsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg verliefen ohne Zwischenfälle. In der Hansestadt Stralsund versammelten sich etwa 3500 Teilnehmer auf dem Alten Markt unter dem Motto "Gegen den Abbau der Agrarsubventionen". Begleitet von 30 Fahrzeugen fanden die Kundgebungen ohne Probleme statt, sodass die Veranstaltung kurz nach 19:00 Uhr beendet wurde. Auf dem Marktplatz in der Hansestadt Greifswald wurden etwa 500 Teilnehmer gezählt, die sich unter dem Thema "Für ein selbstbestimmtes und bezahlbares Leben in Frieden!" versammelt hatten. Hier endete die Veranstaltung um 20:00 Uhr ohne Vorkommnisse. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Für Medienvertreter: André Böttcher Polizeipräsidium Neubrandenburg Telefon: 0395/5582-2041 E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de Für Hinweise und Fragen aus der Bevölkerung: Bitte kontaktieren Sie die im Text angegebene Dienststelle oder die Internetwache oder jedes andere Polizeirevier!
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