Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 15.05.2026
Mecklenburg-Vorpommern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 15.05.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HRO: Brand einer leerstehenden Kaufhalle in Rostock
Rostock (ost)
Um etwa 13:00 Uhr wurde die Polizei am heutigen Freitag über Rauchentwicklung in einer alten Kaufhalle in Rostock-Brinckmansdorf informiert. Kurz darauf stand das Gebäude in Flammen. Etwa 50 Feuerwehrleute der Rostocker Feuerwehren waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Aufgrund der vorhandenen Strom- und Gasversorgung am Gebäude wurde ein Vertreter der Stadtwerke hinzugezogen. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Der Brandort wurde abgesperrt. Am kommenden Montag wird ein Brandursachenermittler eingesetzt. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit unbekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung durch Unbekannte.
Informationen im Zusammenhang mit dem Brand können beim Kriminaldauerdienst in Rostock unter der Telefonnummer: 0381/ 4916 1616 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle gemeldet werden. Hinweise können auch über die Onlinewache auf der Website der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de übermittelt werden.
André Falke
Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst
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Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock
Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Rostock
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 038208 888-2110
E-Mail: elst-pp.rostock@polmv.de
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
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POL-HRO: Notlandung eines Flugzeuges
Marnitz (ost)
Am 15. Mai 2026, gegen 15:35 Uhr, musste ein 65-jähriger Flugzeugführer eines Segelflugzeugs in der Nähe von Marnitz (Landkreis LUP) eine Notlandung durchführen. Durch die ungeplante Landung entstand am Segelflugzeug ein Schaden von etwa 20.000 Euro und ein geringfügiger Schaden an der Ackerfläche. Der Pilot blieb unverletzt und kümmert sich eigenständig um die Bergung des Flugzeugs.
Sascha Puchala
Leiter des Polizeidienstes
Einsatzzentrale Rostock
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Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock
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Polizeipräsidium Rostock
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POL-NB: Autofahrer fährt gegen Baum
Neustrelitz (ost)
Ein Verkehrsunfall ereignete sich heute Vormittag in der Lessingstraße in Neustrelitz, bei dem ein 83-jähriger Autofahrer und seine 83-jährige Beifahrerin verletzt wurden und ins Krankenhaus gebracht wurden.
Nach den aktuellen polizeilichen Informationen soll der Fahrer gesundheitliche Probleme gehabt haben, was dazu führte, dass er von der Straße abkam und gegen einen Baum fuhr. Der Führerschein des Mannes wurde von der Polizei eingezogen.
Das Fahrzeug ist ein Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf rund 7000 Euro geschätzt.
Die Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
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E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
LWSPA M-V: Präventionsarbeit auf dem Wasser - Bilanz der Kontrollen durch die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern am Herrentag 2026
Waldeck/LWSPA MV (ost)
Am vergangenen Donnerstag, dem Christi Himmelfahrtstag 2026, führte die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern verstärkte Kontrollen durch, um die Fahrtüchtigkeit der Bootsführer sowie deren mögliche Beeinflussung durch Alkohol und Drogen zu überprüfen. Einige schwerwiegende Verstöße wurden festgestellt und konsequent geahndet.
Während der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte auf den Binnenseen und im Küstenbereich von Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Sport- und Charterboote sowie Fahrgastschiffe. Insgesamt wurden 95 Wasserfahrzeuge kontrolliert.
Bei drei Bootsführern stellten die Wasserschutzpolizisten eine erhebliche Alkoholisierung fest. In allen Fällen wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstellt.
Vor Warnemünde wurde bei einem 62-jährigen Bootsführer aus Rostock ein Atemalkoholwert von ungefähr 1,5 Promille festgestellt.
Ein 34-jähriger Bootsführer aus Rostock, der auf der Warnow unterwegs war, hatte einen Alkoholwert von 1,4 Promille, wie die Beamten ermittelten.
Bei der Kontrolle eines mit drei Personen besetzten Angelbootes auf dem Plauer See stellten die Polizeibeamten ebenfalls fest, dass der 40-jährige Bootsführer unter Alkoholeinfluss stand (ca. 1,4 Promille). In allen Fällen endete der Bootsausflug für die Besatzung am Vatertag recht schnell, da die Weiterfahrt untersagt wurde und eine Blutprobe beim verantwortlichen Bootsführer entnommen wurde.
Neben den oben genannten Strafanzeigen registrierte die Wasserschutzpolizei M-V im Laufe des Tages weitere 25 Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten. Die Beamten ahndeten Verstöße wie das Fehlen von Sportbootführerscheinen, fehlende Angelberechtigungen oder fehlende Sicherheitsausrüstung an Bord, wie zum Beispiel fehlende Signalleuchten.
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Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
PHKin Kieckhöfer
Telefon: 038208/887-3112
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POL-HRO: Polizei ermittelt nach Körperverletzung - Zeugen gesucht
Schwerin (ost)
Die Polizei in Schwerin führt eine Untersuchung in einem Fall von schwerer Körperverletzung durch, bei dem ein 18-jähriger Mann angeblich erhebliche Gesichtsverletzungen erlitten hat. Gesucht werden Zeugen, insbesondere eine Autofahrerin, die den Angriff auf das Opfer direkt beobachtet haben soll.
Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich der Vorfall bereits vor drei Wochen - am Freitag, den 29.04.2026, auf dem Weg zwischen der Goethestraße und der Bahnhaltestelle Schwerin Mitte. Gegen 16:30 Uhr soll der junge Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim von mehreren Personen umzingelt und dann plötzlich angegriffen worden sein. Der 18-jährige Verletzte stolperte dabei gegen ein geparktes Auto, aus dem eine Frau ausstieg und in den Streit eingriff, woraufhin die Täter flohen.
Die Autofahrerin wird gebeten, sich telefonisch bei der Kriminalpolizeiinspektion Schwerin (Tel. 0385/5180-4478) oder per E-Mail (fk4-kpi.schwerin@polmv.de) als Zeugin zu melden.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Yvonne Hanske
Telefon: 038208 888-2040
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POL-NB: Mann flüchtet von Kontrollstelle der Polizei und wird gefasst
Demmin (ost)
Am gestrigen Abend führten Polizeibeamte aus Demmin Verkehrskontrollen in der Baumannstraße durch. Gegen 23:30 Uhr versuchte ein Beamter, einen Autofahrer mit einem beleuchteten Stoppschild anzuhalten und zur Kontrollstelle zu führen. Der Fahrer entschied sich jedoch dazu, mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn zu fahren, um der Kontrolle zu entgehen. Dabei passierte er den Polizisten so knapp, dass das Schild und der Außenspiegel sich berührten. Der Autofahrer flüchtete zunächst, konnte aber von anderen Beamten in der Grünstraße gestoppt werden.
Nachdem der Autofahrer ausgestiegen war, wurde er von der Polizei belehrt und verhielt sich durchweg provokativ und aggressiv. Der 48-jährige Fahrer stimmte schließlich nach einigem Hin und Her einem Atemalkoholtest vor Ort zu und ergab einen Wert von 1,45 Promille. Er wurde zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus gebracht. Sein Führerschein wurde daraufhin von der Polizei eingezogen, woraufhin er sich zunächst verbal und auch körperlich gegen den Beamten wehrte.
Der Mann hat die Beamten kontinuierlich massiv beleidigt und bedroht, weshalb gegen ihn nun nicht nur wegen Nötigung und Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt wird, sondern auch wegen Beleidigung und Bedrohung.
Der Mann besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft.
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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
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Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
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POL-NB: Zusammenstoß zwischen Pkw und Fahrrad - 29-Jähriger schwerverletzt
Ueckermünde (ost)
Gestern, am 14. Mai 2026, gab es um etwa 17:35 Uhr einen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 70-jähriger Mann die L 28 von Meiersberg in Richtung Ueckermünde. Zur gleichen Zeit fuhr ein 29-jähriger Mann mit seinem Fahrrad in dieselbe Richtung. Als beide Fahrer auf gleicher Höhe waren, kam es zu einer Kollision zwischen Fahrrad und Auto. Der Radfahrer erlitt schwere Verletzungen und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Der entstandene Schaden beträgt ungefähr 8.000 Euro. Bei den Ermittlungen am Unfallort wurde festgestellt, dass der 29-jährige Mann einen Atemalkoholwert von 1,25 Promille hatte.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.
Beide Beteiligten haben die deutsche Staatsangehörigkeit.
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Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-NB: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt
Pasewalk (ost)
Heute Morgen, am 15. Mai 2026, ereignete sich gegen 10:10 Uhr ein Verkehrsunfall in der Straße "An der Kürassierkaserne" in Pasewalk. Gemäß bisherigen Informationen fuhr ein 73-Jähriger die genannte Straße entlang und plante, nach links in die Rudolf-Breitscheid-Straße abzubiegen. Dabei übersah er anscheinend eine 46-jährige Radfahrerin, die ebenfalls die Straße "An der Kürassierkaserne" befuhr. Dies führte schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer.
Die 46-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
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Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-NB: Herrentagseinsätze im Bereich des PP Neubrandenburg
Neubrandenburg (ost)
Wie üblich war Christi Himmelfahrt auch im Jahr 2026 einer der arbeitsreichsten Tage im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Wie im Vorjahr gab es rund 400 Einsätze.
Neben verschiedenen Einsätzen aufgrund von verbaler Auseinandersetzungen oder Ruhestörungen wurden auch in diesem Jahr wieder verschiedene Straftaten wie Trunkenheitsfahrten gemeldet. Allein zwischen dem 14. Mai 2026, 12:00 Uhr, und dem 15. Mai 2026, 03:00 Uhr, gab es 25 Einsätze aufgrund von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr.
Ein 40-jähriger Mann war der "Spitzenreiter" bei den Trunkenheitsfahrten. Am Donnerstag gegen 21:50 Uhr war er mit seinem Fahrrad in der Stralsunder Seestraße unterwegs, als es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen kam, die ihn zuvor am Weiterfahren gehindert hatten. Bei der Klärung des Sachverhalts stellte sich heraus, dass der Radfahrer einen Atemalkoholwert von 2,27 Promille hatte. Der erlaubte Höchstwert für Radfahrer liegt jedoch bei 1,6 Promille. Der Mann muss nun mit einem Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Um 19:40 Uhr waren die Beamten in Stralsund bei einem weiteren Fall von Trunkenheit am Steuer in der Seestraße im Einsatz. Ein 25-jähriger Radfahrer sollte kontrolliert werden, da er einen alkoholisierten Eindruck machte. Er reagierte jedoch nicht auf das Anhaltesignal des Streifenwagens und versuchte stattdessen mehrmals, den Streifenwagen zu rammen. Er konnte schließlich auf der Hafeninsel gestoppt werden. Eine Blutprobe wurde entnommen, um den Verdacht der Trunkenheit im Verkehr zu klären. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung.
Ein weiterer Fall von Trunkenheit ereignete sich bereits um 14:50 Uhr in der Bergener Ruschwitzstraße. Ein 27-jähriger Mann, der der Polizei bekannt war, wurde mit seinem Fahrrad kontrolliert und hatte einen Atemalkoholwert von 1,76 Promille.
Ein Verkehrsunfall im Bereich der Polizeiinspektion Anklam zeigt, dass Trunkenheitsfahrten nicht immer folgenlos bleiben.
Um 19:10 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann mit einem E-Trike auf der Mühlenstraße in Katschow in Richtung Labömitz. Er touchierte zunächst den Bordstein am rechten Fahrbahnrand und verlor dann die Kontrolle über das Fahrzeug, wurde herausgeschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille.
Nicht nur Verkehrsdelikte beschäftigten die Polizei an diesem Tag. Wie jedes Jahr wurden die Beamten zu verschiedenen Körperverletzungsdelikten gerufen.
So auch um 22:20 Uhr in Neustrelitz. Auf einer privaten Herrentagsfeier in der Dr.-Schwentner-Straße kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Ein 42-jähriger Mann wurde dabei mehrmals gegen einen Anhänger geschubst und leicht verletzt.
In der Nacht zum 15. Mai 2026 um 01:55 Uhr kam es in der Stralsunder Wasserstraße zu einer gefährlichen Körperverletzung. Bei einer Auseinandersetzung in einer Bar wurden drei Männer im Alter von 27, 36 und 51 Jahren leicht verletzt.
Auch eine etwas andere Herrentagstour mit einer Kutsche führte zu strafrechtlichen Ermittlungen.
Am Donnerstag wurde der Greifswalder Polizei um 15:50 Uhr gemeldet, dass eine Pferdekutsche mit sechs männlichen Personen an Bord am Mühlentor vorbeigefahren sei, von denen zwei verfassungsfeindliche Gesten zeigten. Die Polizei ermittelt wegen des Zeigens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.
Um 23:15 Uhr wurde die Greifswalder Polizei zu einem ähnlichen Vorfall in der Bleichstraße gerufen. Etwa 20 Jugendliche skandierten dort lautstark volksverhetzende Parolen neben einer Schule. Neun Tatverdächtige im Alter von 15 und 16 Jahren wurden festgestellt und erwartet eine Anzeige wegen Volksverhetzung.
Dass nicht nur Erwachsene für Einsätze sorgten, zeigte sich auch an einem Vorfall:
Um 16:40 Uhr meldete die Ueckermünder Polizei, dass mehrere Jugendliche vor einem Geschäft in der Chausseestraße Alkohol konsumiert und dann gewaltsam einen Einkaufswagen gegen eine Seitentür geschoben hatten, die daraufhin aufbrach. Der entstandene Schaden beträgt 1.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gleichzeitig wurde der Polizei in Greifswald eine Sachbeschädigung in der Ladebower Chaussee gemeldet. Mehrere Jugendliche sollten Verkehrszeichen entfernen. Zwei Andreaskreuze wurden beschädigt und ein weiteres Verkehrszeichen aus der Verankerung gerissen. Zehn junge Männer im Alter von 21 bis 23 Jahren wurden als Verdächtige festgestellt.
Um 19:45 Uhr wurde eine weitere Sachbeschädigung in der Isenbahnstraße in Waren gemeldet. Etwa 15 Jugendliche warfen Steine auf vorbeifahrende Autos. Es wurden keine Autos beschädigt, aber Verkehrszeichen. Ein 12-jähriger Junge warf die Steine und hatte zuvor ein Graffiti an eine Gebäudewand gesprüht.
Die Polizei wurde jedoch nicht nur wegen Straftaten gerufen.
In der Nacht zum 15. Mai 2026 um 01:10 Uhr meldete das Polizeirevier Malchin einen potenziellen Wohnungsbrand in der Straße der Zukunft in Altentreptow. Ein 38-jähriger Mann schob eine Pizza in den Ofen und schlief kurz darauf ein. Die Pizza brannte an und verursachte Qualm, aber es kam zu keinem Brand. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von 2,49 Promille.
Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-HRO: BMW flüchtet vor Verkehrskontrolle in Wismar
Wismar (ost)
Schon am frühen Mittwochabend (13. Mai gegen 17:15 Uhr) entschieden sich Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Wismar, in der Poeler Straße einen schwarzen BMW, der in Richtung Insel Poel unterwegs war, einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer des Fahrzeugs ignorierte jedoch die Anhaltesignale der Polizei und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht mit stark überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen.
Dabei überholte der Fahrer des BMW innerorts mehrere Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und riskantem Fahrverhalten. Zusammenstöße konnten anscheinend nur durch plötzliches Bremsen anderer Verkehrsteilnehmer vermieden werden.
Ein paar hundert Meter vor dem Kreisverkehr zur Osttangente kam das Fahrzeug aufgrund des dichten Verkehrs zum Stillstand. Die eingesetzten Beamten nutzten die Gelegenheit und blockierten den BMW. Der Fahrer des Fahrzeugs setzte daraufhin zurück und fuhr über einen kombinierten Geh- und Radweg, bevor seine Fahrt an einem Laternenmast endete. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 6.000 Euro geschätzt.
Die Beamten konnten den 19-jährigen deutschen Fahrer, der keine gültige Fahrerlaubnis besaß, anschließend festnehmen. Zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit wurde eine Blutprobe angeordnet. Der BMW wurde auf Anweisung der zuständigen Staatsanwaltschaft Schwerin beschlagnahmt.
Gegen den 19-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Autorennens, der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des BMW-Fahrers gefährdet wurden oder die Informationen zum Vorfall geben können, sich beim Polizeihauptrevier Wismar unter der Telefonnummer 03841 203-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Jessica Lerke
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POL-HRO: Randalierer in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt gestellt - Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen
Rostock (ost)
Um etwa 03:00 Uhr in der Nacht vom 15. Mai 2026 hat ein Augenzeuge die Polizei kontaktiert und Informationen über einen randalierenden Mann in der Hundertmännerstraße in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt gegeben. Es wird angenommen, dass der beschriebene Jugendliche Fahrräder umgeworfen hat.
Als die alarmierten Polizeikräfte der Polizeiinspektion Rostock am Ort des Geschehens ankamen, war die Person dabei, Bauzäune auf die Straße zu werfen. Zuvor hatte er vermutlich Materialien von einer Baustelle auf die Straße geworfen, darunter Baumaterial und eine Baustellenampel.
Als der Verdächtige den Streifenwagen sah, versuchte er zu fliehen. Die Polizeibeamten konnten den jungen Mann jedoch nach einer kurzen Verfolgung festnehmen und zu Boden bringen.
Der Verdächtige ist ein 16-jähriger Deutscher. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,68 Promille.
Gegen den 16-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die weiteren Untersuchungen werden vom Kriminalkommissariat Rostock durchgeführt.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Katja Weizel
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POL-NB: Donnerstagabend: Schlägerei und geschubste Helferin
Waren (Müritz) (ost)
Am gestrigen Abend gegen 22:45 Uhr bemerkten Polizeibeamte bei der Müritz-Sail auf Höhe der Bühne in der Müritzstraße mehrere Männer, die anscheinend gerade einen Streit hatten. Die beiden Syrer im Alter von 21 und 22 Jahren sollen kurz vor dem Eingreifen der Polizei von einem betrunkenen Mann beleidigt worden sein. Dies führte zu einem Streit, bei dem der Verdächtige dem 22-Jährigen einen Faustschlag versetzte und dann weglief.
Es liegen erste Informationen über einen möglichen Täter vor, die nun in die laufenden Ermittlungen einfließen werden. Die Kriminalpolizei aus Waren prüft nun die Vorwürfe der Beleidigung und einfachen Körperverletzung.
Der durch den Schlag verletzte Mann wurde mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Nur wenige Minuten später waren weitere Beamte des Warener Reviers am Stauffenbergplatz im Einsatz. Dort wurde eine Belästigung gemeldet. Eine 19-jährige Frau soll von einem betrunkenen 38-Jährigen belästigt worden sein. Eine 61-Jährige griff ein und wurde vom Verdächtigen zu Boden gestoßen, wodurch sie leichte Verletzungen erlitt.
Auch in diesem Fall übernimmt die Waren Kripo die Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung und einfachen Körperverletzung.
Bei dem Vorfall am Stauffenbergplatz handeln es sich um ausschließlich deutsche Beteiligte.
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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-HRO: Versammlungslagen in Parchim am Samstag
Parchim (ost)
Am Samstag, den 16. Mai 2026, werden in Parchim verschiedene Versammlungen abgehalten, darunter auch der Christopher-Street Day (CSD). Zusätzlich zu diesem zentralen Event wurde eine weitere, thematisch gegensätzliche Versammlung angemeldet. Beide Veranstaltungen werden als Umzüge durch Teile der Stadt führen.
Wegen der Versammlungen kann es bereits ab dem Mittag zu Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Straßensperrungen im Stadtgebiet kommen. Besonders betroffen sind der Bereich um den Bahnhof, die Innenstadt und Teile der Weststadt. Es wird empfohlen, die betroffenen Gebiete großräumig zu umfahren und mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen.
Die Versammlungsbehörde des Landkreises Ludwigslust-Parchim steht in engem Kontakt mit den Veranstaltern und der Polizei, um einen reibungslosen Ablauf der Versammlungen zu gewährleisten.
Die Polizei wird die Versammlungen begleiten und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und einen möglichst störungsfreien Verlauf der Veranstaltungen zu ermöglichen.
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Polizeipräsidium Rostock
Christin Höfler
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POL-NB: Nachbarschaftsstreitigkeiten beschäftigen die Polizei
Stralsund/Barth (ost)
Am gestrigen Donnerstag (14.05.2026) wurden der Polizei zwei Streitigkeiten zwischen Nachbarn gemeldet, die nun strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Im ersten Vorfall gab es in einem Wohnhaus in der Altstadt von Stralsund einen Zwist zwischen Nachbarn. Nach den aktuellen Informationen klingelte ein 47-jähriger deutscher Mieter bei seiner 42-jährigen deutschen Nachbarin und bat sie, keinen Müll im Flur abzulegen. Anschließend soll der Mann den Müll genommen und in die Wohnung der Frau geworfen haben. Zudem drohte er ihr mit Konsequenzen im Wiederholungsfall. Die Betroffene fühlte sich nicht nur stark eingeschüchtert, sondern dies führte auch zu Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung.
Ein weiterer Vorfall wurde der Polizei gegen 14:15 Uhr in Barth gemeldet. Zunächst hieß es, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen einer 26-jährigen deutschen Frau und ihrem 30-jährigen deutschen Partner gekommen sei. Die Untersuchungen vor Ort ergaben jedoch ein anderes Bild. Es wird berichtet, dass eine 51-jährige deutsche Nachbarin die Frau zeitweise in einer Wohnung eingesperrt haben soll, um zu verhindern, dass sie zu ihrem Partner gelangt. Außerdem besteht der Verdacht, dass sie falsche Behauptungen über den Mann verbreitet haben soll. Gegen die 51-Jährige wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung und übler Nachrede eingeleitet. Die Atemalkoholwerte der beteiligten Personen lagen bei über zwei Promille.
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Für Medienvertreter:
Jennifer Sänger
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-NB: Nach Streitgespräch folgten Schüsse
Malchow (ost)
In Malchow ereignete sich am Mittwochabend eine bedrohliche Situation in der Friedrich-Ebert-Straße. Gegen 22:00 Uhr befanden sich mehrere Erwachsene und Jugendliche (im Alter zwischen 15 und 40 Jahren) in einem Bushäuschen. Ein Auto fuhr zunächst an ihnen vorbei, kehrte dann um und kam wieder zurück. Ein Insasse des Autos beschuldigte die Gruppe, dass einer von ihnen den Mittelfinger in Richtung des Autos gezeigt habe. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen den Autoinsassen und einem Teil der Gruppe am Bushäuschen.
Der Beifahrer soll dann aus dem geöffneten Autofenster heraus zuerst einen 15-jährigen aus der Gruppe verbal bedroht haben und kurz darauf soll er eine Waffe auf die Gruppe gerichtet haben. Es wurden zwei Schüsse abgefeuert, während der Autofahrer losfuhr. Die Schüsse trafen ein Motorrad, das neben der Gruppe stand. Dabei löste sich Metall ab. Das Auto fuhr dann in Richtung Rostocker Straße davon. Die Situation wurde auch von anderen Zeugen beobachtet, die nicht zur Gruppe gehörten.
Die Polizeibeamten sicherten vor Ort Spuren, darunter auch Patronenhülsen. Aufgrund einer detaillierten Beschreibung des Beifahrers, der die Schüsse abgegeben haben soll, und des Autos konnten die Polizeibeamten in Röbel den Tatverdächtigen identifizieren. Da der 20-jährige beschuldigte Deutsche eine Erlaubnis zum Besitz von bestimmten Waffen hat, informierte die Polizei die Waffenbehörde über den Vorfall. Eine Waffe als mögliches Tatmittel wurde von den Beamten sichergestellt.
Die Kripo Röbel ermittelt nun unter anderem wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz.
Alle anderen Beteiligten sind ebenfalls Deutsche.
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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-HRO: Tödlicher Verkehrsunfall bei Lübtheen
Garlitz/Lübtheen (ost)
Ein 16-Jähriger kam bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zu Freitag auf der Kreisstraße 19 bei Lübtheen ums Leben, während ein 15-jähriger Mitfahrer nur leichte Verletzungen erlitt. Gemäß den bisherigen Informationen fuhr der 16-Jährige gegen 02:00 Uhr mit einem BMW auf der K19 zwischen Garlitz und Brömsenberg, als das Fahrzeug aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkam und gegen einen Straßenbaum prallte. Der Fahrer verstarb sofort am Unfallort. Der 15-jährige Mitfahrer wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Hagenow gebracht. Der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und das Fahrzeug war nicht zugelassen. Der entstandene Schaden wird auf ca. 8.000 Euro geschätzt. Ein DEKRA-Gutachter wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft hinzugezogen, um die genaue Unfallursache zu klären. Der verunglückte BMW wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Die K19 musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden, während Rettungs- und Bergungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen.
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Polizeipräsidium Rostock
Christin Höfler
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