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Mecklenburg-Vorpommern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 23.04.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 23.04.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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23.04.2026 – 20:20

POL-NB: Zeugenaufruf nach Brand einer Waldfläche in Göhren

Göhren (Rügen) (ost)

Am 23.04.2026 um etwa 14:45 Uhr wurde ein Feuer in Göhren, in der Bahnhofstraße in der Nähe des Regenbogencamps, gemeldet. Ein Waldstück von ungefähr 200 Quadratmetern brannte aus unbekannten Gründen, wodurch neun Bäume und 40 Setzlinge beschädigt wurden. Es gab keine Verletzten, der Schaden wird auf etwa 23.000 Euro geschätzt. Die freiwilligen Feuerwehren Sellin, Baabe, Göhren, Thiessow und Middelhagen wurden zur Brandbekämpfung mit insgesamt 40 Einsatzkräften eingesetzt.

Da es unwahrscheinlich ist, dass das Feuer von selbst entstanden ist, wurden Ermittlungen wegen Brandstiftung eingeleitet. Die Polizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung. Wer hat verdächtige Personen oder Aktivitäten in der Nähe des Brandortes beobachtet? Hinweise werden von der Polizei in Sassnitz unter 038392 3070, dem Polizeinotruf unter 110 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst

Telefon: 0395 5582 2223
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Polizeipräsidium Neubrandenburg).

23.04.2026 – 20:04

POL-NB: Verkehrsunfall mit Personenschaden

Richtenberg (LK VR) (ost)

Am 23.04.2026 ereignete sich gegen 16:50 Uhr auf der L22 bei Behrenwalde ein Verkehrsunfall mit Verletzungen. Ein 55-jähriger Mann aus Deutschland kollidierte mit seinem Oldtimer AWE 309, als er von der Dorfstraße in den Kreuzungsbereich der L22 fuhr, ohne die Vorfahrt einer 35-jährigen deutschen Fahrerin eines Audi zu beachten. Beide Autos stießen zusammen. Das 68 Jahre alte Auto des Unfallverursachers überschlug sich einmal und war danach nicht mehr fahrbereit. Der Verursacher wurde aufgrund des Verdachts auf ein Polytrauma ins Hanseklinikum Stralsund gebracht, sein Fahrzeug wurde von ihm selbst geborgen. Die L22 war während der Unfallaufnahme halbseitig gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

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23.04.2026 – 14:00

POL-NB: Lkw kommt von Fahrbahn ab - B 105 stundenlang gesperrt

Altheide (ost)

Heute Morgen gab es um 08:15 Uhr einen Verkehrsunfall auf der B 105, in der Nähe von Borg (Altheide).

Nach den bisherigen Informationen fuhr ein 46-jähriger Deutscher mit seinem Lkw, beladen mit Gülle, auf der B 105, als er aus unbekannten Gründen nach rechts von der Straße abkam. Das Fahrzeug kam schließlich im angrenzenden Straßengraben auf der Seite zum Stillstand. Die Gülle musste vor Ort aus dem Lkw abgepumpt werden. Außerdem war der Lkw nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der entstandene Schaden wird auf etwa 83.500 Euro geschätzt.

Die B 105 war für 4,5 Stunden teilweise voll gesperrt.

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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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23.04.2026 – 13:10

POL-HRO: 87-Jährige nach Verkehrsunfall in Groß Laasch verstorben (Ergänzungsmeldung)

Groß Laasch (ost)

Am Montagnachmittag wurde eine 87-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall in Groß Laasch schwer verletzt. Leider ist sie am Mittwoch im Krankenhaus an den Unfallfolgen verstorben.

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Polizeipräsidium Rostock
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Felix Zgonine
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23.04.2026 – 13:09

POL-HRO: Löschung der Öffentlichkeitsfahndung: Elfjähriges Mädchen aus Rostock wohlbehalten aufgefunden

Rostock (ost)

Das elfjährige Mädchen, das seit gestern, dem 22. April 2026, in Rostock vermisst wurde, ist sicher zurück.

Die Polizei dankt allen, die geholfen haben, und bittet darum, die personenbezogenen Daten, insbesondere das Foto, das im Zusammenhang mit der öffentlichen Fahndung veröffentlicht wurde, zu entfernen.

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Polizeipräsidium Rostock
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Anne Schwartz
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23.04.2026 – 12:55

POL-NB: Flüchtiger PKW nach Unfall in Heringsdorf festgestellt

Heringsdorf (ost)

Gestern Abend (22.04.2026) ereignete sich um 17:45 Uhr in der Bülowstraße in Heringsdorf ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Transporter, bei dem die Fahrerin des PKW vom Unfallort floh.

Die Lenkerin eines PKW Mercedes fuhr die Friedensstraße entlang und wollte nach rechts in Richtung Bansin auf die Bülowstraße abbiegen. Der 39-jährige deutsche Fahrer des Transporters fuhr die Bülowstraße aus Richtung Bansin und wollte nach links in die Friedensstraße abbiegen. Der Transporterfahrer begann mit dem Abbiegevorgang. Nach Angaben des 39-jährigen Transporterfahrers begann auch die PKW-Fahrerin mit dem Abbiegen und nahm die Kurve sehr weit, was zu einer seitlichen Kollision der beiden Fahrzeuge führte. Daraufhin floh die PKW-Fahrerin vom Unfallort. Am Transporter entstand ein Sachschaden von 5.000 Euro.

Die Polizei identifizierte im Anschluss den Halter des PKW Mercedes. Der stark beschädigte PKW wurde ebenfalls in Heringsdorf gefunden. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden am PKW Mercedes beläuft sich auf 10.000 Euro.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Fahrerin des PKW Mercedes dauern an. Ihr wird vorgeworfen, sich unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben.

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Für Medienvertreter:
Cindy Trehkopf
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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23.04.2026 – 12:41

POL-HRO: Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeiinspektion Ludwigslust

LK Ludwigslust/Parchim (ost)

Auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust-Parchim registrierte die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 7.560 Verkehrsunfälle. Das sind 107 weniger als im Jahr zuvor (-1%).

Fast gleichbleibend ist die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Sachschäden, die prozentual den höchsten Anteil am Gesamtunfallaufkommen ausmacht. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden ist von 658 im Jahr 2024 auf 711 im vergangenen Jahr um über sieben Prozent gestiegen.

Im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen starben im vergangenen Jahr 19 Personen auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Im Jahr 2024 waren es 9. Im Berichtszeitraum stieg auch die Anzahl der verletzten Verkehrsteilnehmer von 867 im Jahr 2024 merklich auf 939 im Jahr 2025. Konkret wurden bei Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr 146 Verkehrsteilnehmer schwer und 774 weitere Personen leicht verletzt. "Die deutlich gestiegene Zahl der Verkehrstoten sowie der verletzten Verkehrsteilnehmer im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist für uns ein sehr ernstes Signal. Jeder einzelne dieser Fälle steht für menschliche Schicksale, die durch mehr Aufmerksamkeit und Rücksicht im Straßenverkehr verhindert werden könnten.", so der Leiter der Polizeiinspektion, Ingo Renk.

Die Unfallkategorie der leichten bis mittleren Sachschäden macht mit 6.591 Unfällen (2024=6.727) den Hauptanteil an der Gesamtbilanz aus. Etwa 87 Prozent aller Verkehrsunfälle fallen in diese Unfallkategorie.

Unfallursachen

Unverändert blieben im Berichtszeitraum die Hauptunfallursachen. So wurden im vergangenen Jahr etwa gleichbleibend Verkehrsunfälle registriert, die nachweislich auf überhöhte bzw. unangemessene Geschwindigkeit zurückzuführen sind (2025= 361, 2024= 343). Das entspricht einer leichten Erhöhung von knapp 4 Prozent. Bei weiteren 239 Zusammenstößen war die Nichtgewährung der Vorfahrt die Unfallursache (2024=272). In 152 Fällen waren Alkohol- oder Drogeneinwirkung die Auslöser von Verkehrsunfällen (2024= 163).

Wildunfallzahlen sinken um 4,2 Prozent

Im vergangenen Jahr ereigneten sich auf den Straßen und Autobahnen des hiesigen Landkreises insgesamt 3.301 Wildunfälle, wobei im Vergleich zum Jahr 2024 (3.445 Wildunfälle) eine Senkung um 4,2 Prozent festzustellen war. Damit bewegen sich die Wildunfallzahlen im Fünf-Jahres-Vergleich weiterhin auf hohem Niveau (2023= 3.263, 2022=2.827, 2021= 3.248). Der prozentuale Anteil der Wildunfälle im Landkreis, gemessen am Gesamtunfallaufkommen, betrug im vergangenen Jahr 44 Prozent.

Zu gehäuften Wildunfällen kam es insbesondere auf der B 321 zwischen Hagenow und Bandenitz, auf der B 104 zwischen Cambs und Kuhlen-Wendorf, auf der L05 bei Püttelkow sowie auf der B 5 zwischen Zahrensdorf und Dersenow.

Bei Wildunfällen wurden im vergangenen Jahr 50 Personen verletzt (2024= 53), davon 5 schwer (2024= 8).

Auf den Bundesautobahnen 14 und 24 (im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Ludwigslust) ereigneten sich im vergangenen Jahr 193 Wildunfälle (2024= 228). Dabei wurde 1 Verkehrsteilnehmer verletzt (2024= 10).

Polizeidirektor Ingo Renk: "Fast jeder zweite Unfall im Landkreis steht im Zusammenhang mit Wildwechsel. Gerade auf bekannten Streckenabschnitten sollten Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit anpassen und jederzeit mit querendem Wild rechnen."

Unfallgeschehen Zweiradfahrer

Durch falsches Verhalten haben im vergangenen Jahr 121 Fahrrad- bzw. Pedelecfahrer einen Verkehrsunfall verursacht (2024= 131). Dabei wurden 119 Fahrradfahrer verletzt und zwei Radfahrer getötet (2024= 131 Verletzte). Riskantes Überqueren von vielbefahrenen Straßen oder Kreuzungen bzw. das falsche Verhalten von Fahrradfahrern an Fußgängerüberwegen oder die widerrechtliche bzw. falsche Benutzung von Geh- und Radwegen haben unter anderem zu solchen Unfällen geführt.

Das Unfallgeschehen bei den motorisierten Zweiradfahrern ist leicht gesunken: 16 Kradfahrer verursachten im Jahr 2025 einen Verkehrsunfall (2024= 20). Dabei wurden drei Personen getötet (2024=1). Weitere 64 Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen (2024= 59). Meist stürzten die betreffenden Krad- bzw. Kleinkraftradfahrer ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer oder stießen mit Autos zusammen.

Unfallgeschehen auf Autobahnen

Auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Ludwigslust (BAB 14 und BAB 24) sanken die Unfallzahlen von 797 im Jahr 2023 und 702 im Jahr 2024 auf 642 im Jahr 2025 um neun Prozent. Im Berichtszeitraum wurden wie im Jahr zuvor zwei Verkehrsteilnehmer getötet (2024= 2). 105 Personen sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen auf den Autobahnen verletzt worden (2024= 39).

Tätigkeiten und Maßnahmen der Polizei

Im Bereich der Verkehrssicherheit hat die Polizeiinspektion Ludwigslust im vergangenen Jahr zielgerichtete Verkehrskontrollen durchgeführt sowie verkehrserzieherische Maßnahmen ergriffen, die durch eine taktische Öffentlichkeitsarbeit begleitet wurden.

Im Zuge von Verkehrskontrollen sowie der speziellen themenorientierten Verkehrskontrollen hat die Polizei im vergangenen Jahr unter anderem 50.523 Geschwindigkeitsverstöße, 2.483 Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer und 684 Vorfahrtsverstöße auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust- Parchim geahndet. Zudem hat die Polizei 189 Fahrzeugführer unter Drogeneiwirkung und weitere 282 unter Alkoholeinwirkung aus dem Verkehr gezogen.

Die Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust haben im vergangenen Jahr bei rund 230 Veranstaltungen zur Verkehrsunfallprävention über 5.300 Teilnehmer verzeichnen können.

Die präventiven Maßnahmen der Polizei zur Verhinderung insbesondere schwerer Verkehrsunfälle wurden mit einer offensiv ausgerichteten Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Das erfolgte insbesondere durch zahlreiche anlass- als auch themenbezogene Veröffentlichungen, so auch im Zuge der landesweiten Kampagne: "Fahren.Ankommen.LEBEN". Ziel war es wiederum, durch die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer die Hauptunfallursachen zurückzudrängen. Als Beispiele führt Inspektionsleiter Ingo Renk unter anderem präventive Aktionen, Informationen und Handlungsempfehlungen zu den Themen: Sicherer Schulweg, Zweiräder im Straßenverkehr, Winterfahrverkehr, Ernteverkehr sowie sachbezogene Informationen und Empfehlungen zur Verhinderung von Wildunfällen auf.

Die Polizeiinspektion Ludwigslust ist durch den Sachbereich Verkehr in der Unfallkommission des Landkreises ständig vertreten. Die durch die Polizei erkannten und gemeldeten Unfallhäufungsstellen werden der Unfallkommission des Landkreises gemeldet, dort analysiert und Maßnahmen zu deren Beseitigung beschlossen.

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Polizeipräsidium Rostock
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23.04.2026 – 11:48

POL-NB: Unbekannte stehlen Buntmetall

Stralsund (ost)

Am gestrigen Mittwoch wurde der Diebstahl von 45 Metern Kupferkabel aus einem elektrischen Baufahrstuhl im Heinrich-Heine-Ring der Stralsunder Polizei gemeldet.

Nach bisherigen Informationen begaben sich bisher unbekannte Täter zwischen dem 21. April 2026, 16:00 Uhr, und dem 22. April 2026, 07:00 Uhr zu dem Fahrstuhl. Dort wurden die Kabel vom Gerät abgeschnitten und gestohlen.

Der entstandene Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Der Fahrstuhl ist nicht mehr funktionsfähig.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die Informationen zur Tat oder den Tätern haben. Falls Sie im genannten Zeitraum Beobachtungen im Bereich Heinrich-Heine-Ring/ Maxim-Gorki-Straße gemacht haben, werden Sie gebeten, sich unter der 03831 2890-625 an das Polizeihauptrevier Stralsund, unter www.polizei.mvnet.de an die Onlinewache der Landespolizei M-V oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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Kimberly Schätzchen
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23.04.2026 – 11:38

POL-NB: Krimineller betrügt Rentnerin um 800 Euro

Rügen (ost)

Am gestrigen Nachmittag erstattete eine 84-jährige Frau von der Insel Rügen eine Strafanzeige bei der Polizei in Sassnitz, da sie glaubte, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.

Schon im März erhielt sie eine Nachricht mit einem Link zum Online-Profil eines angeblichen Agenten, der versprach, schnell Geld zu beschaffen. Beim Kontakt mit dem Agenten übermittelte die Rentnerin persönliche Daten, woraufhin eine Verifizierung ihrer Identität angefordert wurde. Später wurde sie erneut vom vermeintlichen Agenten kontaktiert. In einem Telefonat wurde ihr gesagt, dass sie sich für einen Kurierdienst entscheiden müsse, der ihr das geforderte Geld nach Hause bringen würde.

Die Frau entschied sich für ein Angebot mit einer Versandgebühr von 200 Euro. Der Anrufer sagte der Rentnerin dann, dass sie Guthabenkarten im Wert von 200 Euro kaufen solle, um den Kurier zu bezahlen. Sie folgte der Anweisung und schickte dem Verdächtigen Bilder der Guthabenkarten, die dann vom Täter genutzt werden konnten.

Durch weitere Vorwände kaufte die Rentnerin weitere Guthabenkarten im Gesamtwert von 600 Euro und schickte Bilder davon an den Täter.

Nachdem die Geldlieferung ausblieb und sie skeptisch wurde, wandte sich die Geschädigte an die Polizei und erstattete Anzeige.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Betrug.

Kriminelle nutzen immer wieder angeblich seriöse Anzeigen im Internet, um Menschen um ihr Geld zu betrügen. Die Polizei empfiehlt daher:

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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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23.04.2026 – 11:09

POL-HRO: Containerbrand auf Sportgelände in Neubukow

Neubukow (ost)

Gestern Mittag gab es in Neubukow auf einem Sportgelände einen Containerbrand. Nach aktuellen Informationen brach gegen 11:45 Uhr ein Container in Brand, der als Lagerraum für Vereinsmaterial diente. Zum Zeitpunkt des Brandes wurden Schweißarbeiten auf dem Gelände durchgeführt. Ob diese mit dem Brand in Verbindung stehen, wird weiter untersucht. Die Freiwillige Feuerwehr Neubukow kam zum Einsatz und konnte das Feuer löschen. Es gab keine Verletzten. Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Beamte des Polizeireviers Bad Doberan sicherten Spuren am Brandort. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung aufgenommen.

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Polizeipräsidium Rostock
Christin Höfler
Telefon: 03874 411-304
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23.04.2026 – 11:00

BPOL-HRO: Neues Entry/ Exit System deckt unerlaubte Einreise auf

Rostock (ost)

Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock haben gestern im Rostocker Überseehafen einen 32-jährigen serbischen Staatsbürger überprüft. Er war zuvor als Fahrer eines Kleintransporters aus Schweden eingereist.

Der Mann präsentierte einen biometrischen Reisepass, der im März 2026 ausgestellt wurde. Eine Überprüfung im Entry-Exit-System (EES) zeigte jedoch, dass er einen weiteren gültigen Reisepass besitzt. Die im System gespeicherten Reisedaten wiesen auf eine Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsdauer im Schengenraum um 17 Tage hin.

Da der 32-Jährige nicht erklären konnte, warum der neue Pass ausgestellt wurde, besteht der Verdacht, dass er seine tatsächliche Aufenthaltsdauer verbergen wollte.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Anschließend setzten die Beamten dem Betroffenen eine Frist, Deutschland zu verlassen.

Weitere Informationen zum Entry-Exit-System (EES) stellt die Bundespolizei unter folgendem Link zur Verfügung:

https://bundespolizei.de/grenzkontrolle/entry-exit-system

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Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1d
18057 Rostock
Sascha Alexas
Telefon: 0381 / 2083 - 1003
E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.

23.04.2026 – 10:11

POL-NB: Über 40 Reifen in Anklam zerstochen - Tatverdächtiger auf frischer Tat gestellt

Anklam (ost)

Gestern (22.04.2026) gab es am frühen Nachmittag in Anklam mehrere Sachbeschädigungen an geparkten Autos in der Mühlenstraße und der Leipziger Allee. Ein 40-jähriger Deutscher wird nun von der Polizei ermittelt.

Um 13:50 Uhr gingen die ersten Zeugenhinweise bei der Polizei ein. Dort wurde gemeldet, dass insgesamt 3 Fahrzeuge in der Leipziger Allee beschädigt wurden, wobei 7 Reifen zerstochen wurden. Der Verdächtige wurde als komplett schwarz gekleideter Mann mit Kapuze beschrieben, der zu Fuß in Richtung Friedländer Straße flüchtete.

Kurze Zeit später, gegen 14:30 Uhr, gingen weitere Hinweise bei der Polizei ein. Ein weiterer Zeuge meldete eine schwarze, männliche Person mit Kapuze, die in der Mühlenstraße die Reifen mehrerer Fahrzeuge zerstach. Die Beamten verlegten sofort in die Mühlenstraße und stellten dort Sachbeschädigungen an 13 Fahrzeugen und 39 zerstochene Reifen fest. Vor Ort trafen sie auch auf einen 40-jährigen Deutschen, der bereits mehrfach mit der Polizei in Kontakt war. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer bei dem 40-Jährigen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung gegen den 40-jährigen Deutschen.

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Cindy Trehkopf
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23.04.2026 – 08:32

POL-HRO: Elfjähriges Mädchen in Rostock vermisst

Rostock (ost)

Seit gestern Abend wird ein elfjähriges Mädchen in Rostock vermisst. Sie wurde zuletzt gegen 23:00 Uhr in der Nähe einer Klinik im Stadtteil Gehlsdorf gesehen. Ihr Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt.

Das vermisste Mädchen kommt ursprünglich aus der Gegend von Güstrow, kennt sich in Rostock nicht aus und benötigt medizinische Hilfe.

Trotz intensiver Suchaktionen der Polizei, bei denen Diensthunde und eine Drohne eingesetzt wurden, konnte das Mädchen bisher nicht gefunden werden. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung um Unterstützung.

Ein Foto und eine Beschreibung des elfjährigen Mädchens können unter folgendem Link eingesehen werden: https://shortlink.uk/1tyiH

Personen, die Informationen zum Aufenthaltsort der Vermissten haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Polizeipräsidium Rostock
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23.04.2026 – 08:29

BPOLI PW - GdpD POM: Internationaler Haftbefehl vollstreckt

Pomellen (ost)

Letzte Nacht wurde auf der A11 in Pomellen ein 49-jähriger Staatenloser als Passagier in einem Reisebus entdeckt und überprüft. Zur Überprüfung übergab der Mann seinen gültigen lettischen Reisepass für Nicht-Staatsbürger. Die Überprüfung ergab eine Schengen-Ausschreibung durch Lettland zur Fahndung und Festnahme gemäß § 19 IRG. Aufgrund eines bestehenden europäischen Haftbefehls wurde der Mann wegen Drogenkriminalität zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Er wurde festgenommen und zur Bundespolizeidienststelle in Pasewalk gebracht. Die Generalstaatsanwaltschaft Rostock ordnete an, dass der Mann vor dem Amtsgericht Pasewalk vorgeführt wird. Dort wurde er zur Eröffnung des Europäischen Haftbefehls vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Bützow eingeliefert.

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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.

23.04.2026 – 08:19

BPOLI PW - GdpD POM: Polizeibeamtin bei Fahrzeugkontrolle verletzt

Pasewalk/ Insel Usedom (ost)

Im Rahmen der Streifentätigkeit der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern Greifswald (Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei, Landespolizei, Bundeszollverwaltung) wurde gestern Nachmittag ein deutscher MERCEDES PKW auf der B 111, in der Nähe des Forsthauses Damerow, entdeckt. Die Beamten der Bundespolizei planten, das Fahrzeug am Forsthaus Damerow zu kontrollieren. Zu Beginn hielt der Fahrer des Fahrzeugs an. Die Beamten identifizierten sich als Polizeibeamte und erklärten dem Fahrer den Grund für die Kontrolle. Anschließend setzte der Fahrer das Fahrzeug erneut in Bewegung und beschleunigte plötzlich. Dabei wurde eine Beamtin der Bundespolizei vom Fahrzeug erfasst und an Bein und Hand verletzt. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Beamten, das Fahrzeug auf dem Parkplatz des Autokinos zu stoppen. Zuvor hatte der Fahrer versucht, sich erneut der Kontrolle zu entziehen. Der Fahrer des Fahrzeugs, ein 49-jähriger Deutscher, wurde mit unmittelbarem Zwang aus dem Fahrzeug geholt und auf den Boden gelegt. Der Atemalkoholtest war positiv. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde Diazepam gefunden, für das der Beschuldigte einen Medikamentenplan hatte. Es besteht der Verdacht des verbotenen Mischkonsums und der damit verbundenen absoluten Fahruntüchtigkeit. Im Fahrzeug wurden ein doppelseitig geschliffenes Messer und ein Baseballschläger gefunden, beschlagnahmt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Eine zweite Streife der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern Greifswald kam zur Unterstützung an den Ort des Geschehens. Der Beschuldigte wurde bei der Anwendung von Zwang leicht verletzt. Der angeforderte RTW versorgte die verletzte Beamtin und brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Wolgast. Sie war leicht verletzt, aber nicht mehr dienstfähig. Die Kollegen der Landespolizei MV übernahmen die weitere Untersuchung des Unfallhergangs. Der Beschuldigte wurde zur Entnahme einer Blutprobe ebenfalls ins Krankenhaus Wolgast gebracht und danach wieder freigelassen. Der Mann muss sich nun wegen: § 224 StGB Gefährliche Körperverletzung § 113 StGB Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte § 114 StGB tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte § 315c StGB Gefährdung des Straßenverkehrs § 53 WaffG Verstöße nach § 53 Abs. 1 verantworten.

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