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Mecklenburg-Vorpommern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 30.04.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 30.04.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

30.04.2024 – 15:00

IM-MV: Presseeinladung: Minister Pegel übergibt Förderzusage für Neetzow-Liepen

Schwerin (ost)

Am Samstag wird der Minister für Inneres und Europa Christian Pegel in Neetzow-Liepen im Landkreis Vorpommern-Greifswald eine Förderzusage in Höhe von 1,15 Millionen Euro an Bürgermeister Matthias Falk für die Modernisierung der Sporthalle übergeben.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen.

Datum: Samstag, 4. Mai 2024, 13.30 Uhr

Ort: Turnhalle, Am Schlosspark, 17391 Neetzow-Liepen

Mit dieser besonderen Zuweisung soll die Umgestaltung der Sporthalle in ein multifunktionales Sport-, Freizeit- und Gesundheitszentrum unterstützt werden.

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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
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30.04.2024 – 14:52

POL-NB: Simsons weg - Achtung an Bastler und Händler

Feldberger Seenlandschaft (ost)

Vier Mopeds der Marke Simson, von denen einige noch im Aufbau waren, wurden von einem oder mehreren Tätern in Krumbeck, Feldberger Seenlandschaft gestohlen.

Der Eigentümer bemerkte den Diebstahl gestern Abend und verständigte die Polizei. Es wurden Spuren am Tatort gesichert. Der mutmaßliche Zeitraum des Diebstahls ist etwas länger: Am 10. April hatte der Besitzer die Simsons zuletzt auf seinem Grundstück in der Straße "An der Kirche" gesehen.

Trotz des längeren Zeitraums bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Neben potenziellen Zeugen, die relevante Informationen zum Diebstahl liefern könnten, könnten auch Personen auf verdächtige Einzelteile achten.

Die Ermittler gehen von Beschaffungskriminalität aus. Bastler, Sammler oder Händler könnten die Mopeds - oder Teile davon - angeboten bekommen. Bei den gestohlenen Simsons handelt es sich um die Modelle SR2, SR50, Star und S51. Die Polizei warnt vor dem Kauf oder Tausch der gestohlenen Modelle oder Teile, die kürzlich oder in Zukunft erfolgen könnten. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend der Polizei gemeldet werden.

Hinweise zum Diebstahl selbst oder zu verdächtigen Handlungen können beim Polizeihauptrevier Neustrelitz unter 03981 / 258224, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de gemeldet werden.

Der genannte Eigentümer der Simsons ist deutscher Herkunft.

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Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
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30.04.2024 – 14:00

IM-MV: Politisch motivierte Kriminalität 2023 Innenminister Christian Pegel: "Größte Gefahr geht weiterhin von rechts aus"

Schwerin (ost)

Landesinnenminister Christian Pegel hat heute in Schwerin die wesentlichen Entwicklungen der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 vorgestellt.

"Die Gesamtfallzahl der Politisch motivierten Kriminalität ist um 8,1 Prozent auf 1.902 gesunken. 2022 waren es noch 2.070 registrierte Straftaten. Das Absinken der Zahlen beruht vor allem auf weniger politisch motivierten Straftaten im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Diskussionen über Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie oder über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die in der Statistik 2023 deutlich weniger auftauchen als 2022", sagt Innenminister Christian Pegel. "Klar bleibt aber auch: Rechtsextremismus ist leider weiterhin das absolut dominierende Schwerpunktproblem der politisch motivierten Kriminalität im Land - und leider haben antisemitische Straftaten 2023 ein neues Allzeit-Hoch im Land erreicht."

Die Fallzahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind dabei deutlich zurückgegangen: um 431 Fälle. Eine ähnliche Tendenz zeigt sich - wenngleich nicht so drastisch -im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, in dessen Zusammenhang 93 Straften weniger registriert wurden.

Die Gesamtanzahl der Gewaltdelikte ist gegenüber dem Vorjahr um 70 gesunken, was einen Rückgang von 39,1 Prozent bedeutet (2022: 179 Fälle). Bei den Gewaltdelikten handelt es sich überwiegend um Körperverletzungsdelikte (75 Fälle) und Widerstandsdelikte (26). "Hier wirkt sich vor allem das veränderte Protestgeschehen auf die Gesamtzahl aus. Waren es 2022 allein noch 73 Gewaltdelikte im Zusammenhang mit Protesten gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, wurde im vergangenen Jahr nur noch ein solches Gewaltdelikt registriert", führt der Minister aus. Des Weiteren wurden zwölf Gewaltstraftaten registriert, die in den Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zu bringen waren. Insgesamt 15 Gewaltdelikte wurden im Zusammenhang mit Demonstrationen erfasst. "Nichtsdestotrotz merken wir, dass sich die Spannungen in unserer Gesellschaft sowie das teilweise extrem aggressive Diskussionsniveau in den Straftaten 2023 widerspiegeln. So nimmt die allgemeine Gewaltaffinität zu, wie auch die Bereitschaft, sich drastischer gegen etwas zu äußern und dabei keine Rücksicht auf die anderen Diskussionsbeteiligten und deren Meinungen zu nehmen. Protest ist in unserem demokratischen Miteinander legitim, aber wenn dieser in Gewalt oder Beleidigung mündet, sind dies Straftaten und diese werden Polizei und Justiz mit aller Konsequenz verfolgen", so Christian Pegel.

Die einzelnen Phänomenbereiche

Die Anzahl rechtsmotivierter Taten ist 2023 gegenüber 2022 um 19,9 Prozent gestiegen. So wurden im Vorjahr 1.369 Delikte registriert, während es 2022 insgesamt 1.142 Straftaten waren. Bei den Fallzahlen der PMK -links- wurde ein Rückgang um 3,4 Prozent registriert. Straftaten, die keinem Phänomenbereich zugeordnet werden können, sind ebenfalls um 401 Fälle (56,9 Prozent) gesunken. Hier finden sich vor allem die deutlich zurückgegangenen Straftaten im Zusammenhang mit Protesten gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

Im Phänomenbereich der PMK -rechts- bilden die Propagandadelikte, wie bereits in den vergangenen Jahren, den Schwerpunkt. Hier ist ein deutlicher Anstieg von 788 Fällen in 2022 auf 933 im vorigen Jahr festzustellen. Im Gegensatz zu schweren Straftaten, ist bei solchen Straftaten eine eher niedrige Hemmschwelle zu überschreiten - wahrscheinlich ist dies auch ein Erklärungsansatz für den Anstieg der Zahlen. "Hierin scheint sich aber auch eine Annahme vieler Täter zu zeigen, dass das Zeigen des Hitlergrußes oder das Benutzen des Hakenkreuzes oder von SS-Runen gesellschaftlich eher akzeptiert wird - hier haben wir als Gesellschaft insgesamt eine gemeinsame Aufgabe sehr klar zu signalisieren, dass das massive Grenzüberschreitungen sind und dass das Relativieren des schrecklichsten Krieges des letzten Jahrhunderts und vor allem des grauenvollen industriellen Massenmordens durch die Verwendung der für diese schrecklichsten Verbrechen stehenden Symbolik keinerlei Akzeptanz finden!", fordert der Innenminister. Der größte Anteil der Propagandadelikte wurde mit dem Tatmittel Farbe/Markierungsmaterialien begangen. Die Zahl stieg auf 469 Fälle für 2023 (2022: 453). Bei den Gewaltdelikten ist ein leichter Rückgang von zwei Straftaten zu verzeichnen (2023: 79 Fälle; 2022: 81 Fälle).

"Diese Zahlen zeigen deutlich: Von rechts geht weiterhin leider die mit absolutem Abstand größte Gefahr für unsere Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern aus. Dass wir uns klar dagegenstellen, haben die beiden verhängten und auch in unserem Bundesland vollzogenen Vereinsverbote gegen die ,Hammerskins' und die ,Artgemeinschaft' im vergangenen Jahr unterstrichen. Damit haben wir ein wirksames Zeichen gesetzt, um die weiterhin vorhandenen Strukturen zu stören", sagt Christian Pegel.

Linksmotivierte Straftaten nahmen ab

Mit 168 registrierten Fällen im Jahr 2023 war im Phänomenbereich der PMK -links- ein Rückgang um sechs Straftaten (-3,4 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2022 (174 Fälle) zu verzeichnen. Schwerpunkt der Straftaten waren mit insgesamt 109 Fällen Sachbeschädigungen. 2023 wurden sieben Gewaltdelikte der PMK -links- (2022: 14 Fälle) zugeordnet.

Phänomenbereiche ausländische/religiöse Ideologie

Im Phänomenbereich PMK -ausländische Ideologie- sanken im Jahr 2023 die Fallzahlen auf 33 (2022: 37). Gemessen am absoluten Fallaufkommen der PMK liegt der Anteil der PMK -ausländische Ideologie- in Mecklenburg-Vorpommern bei 1,7 Prozent (2022: 1,8 Prozent). Im Bereich PMK -ausländische Ideologie- kam es im Berichtsjahr 2023 zu drei registrierten Gewaltdelikten (2022: 11 Fälle). Alle Gewaltdelikte konnten aufgeklärt werden.

Im Phänomenbereich PMK -religiöse Ideologie- wurden 28 Straftaten für das Jahr 2023 verzeichnet (2022: 12). "Dieser deutliche Anstieg ist auf die im Oktober bundesweit an öffentliche Schulen und Einrichtungen versendeten Bombendrohungen per E-Mail zurückzuführen. Auch wir hatten in unserem Land solche Fälle", erklärt der Innenminister. "Jede dieser Drohungen ist eine eigene, einzeln in der Statistik gezählte Straftat, weshalb dieser vermeintlich erhebliche Anstieg - wenn auch auf dem Niveau sehr geringer absoluter Zahlen - statistisch erfasst wurde", erläutert Pegel. (siehe dazu Pressemitteilung Nr. 237/2023)

Politisch motivierte Straftaten mit sonstiger Zuordnung

Politisch motivierte Straftaten, die sich keinem der oben genannten "klassischen" Phänomenbereichen zuordnen lassen, werden als PMK -sonstige Zuordnung-" erfasst. Straftaten im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie fielen in der Vergangenheit vielmals hierunter. 2023 waren es 304 Taten mit einer sonstigen Zuordnung, 401 weniger als im Jahr zuvor. Zum 1. Januar 2023 wurde der Phänemenbereich PMK -nicht zuzuordnen- in PMK -sonstige Zuordnung- umbenannt. Dies machte einen Anteil von 16 Prozent an der Gesamtanzahl Politisch motivierter Kriminalität aus (2022: 34,1 Prozent).

Im Jahr 2023 wurden 20 Gewaltdelikte der PMK -sonstige Zuordnung- (2022: 70 Fälle) verzeichnet.

"Durch das abnehmende Protestgeschehen wurde ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen bei Verstößen gegen das Versammlungsgesetz (2023: 30, 2022: 247), Beleidigungen (2023: 75, 2022: 113) sowie Sachbeschädigungen (2023: 50, 2022: 75) festgestellt. Auch hier spüren wir deutlich das Ende der Corona-Pandemie zu Jahresbeginn 2023: So wurden im Phänomenbereich PMK -sonstige Zuordnung- insgesamt zehn Straftaten registriert, die im Zusammenhang mit Protesten gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie stehen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 374 - das ist eine ganz andere Dimension. Zusätzlich wurden 2023 insgesamt 30 Straftaten registriert (2022: 121), die im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gebracht werden konnten", fasst der Minister zusammen. Am häufigsten seien dabei die Strafrechtsnormen § 140 StGB (Belohnung und Billigung von Straftaten), Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und § 185 StGB (Beleidigung) registriert. Insgesamt wurden in diesem Phänomenbereich 20 Gewaltdelikte (2022: 70) verübt.

Antisemitische und fremdenfeindliche Straftaten

Die Zahl antisemitischer Straftaten stieg 2023 um 36 Fälle auf 115.

"Dieser Anstieg ist insbesondere in den beiden Phänomenbereichen PMK -rechts- und -sonstige Zuordnung- festzustellen. Insbesondere in diesen Bereichen wurde die heutige Politik mit dem Holocaust verglichen. Auch der Terroranschlag der Terrorgruppe Hamas gegen Israel und die folgenden kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost wurden zum Anlass für Hetze gegen Juden im Allgemeinen genommen. Das ist für uns, vor allem mit unserer deutschen Geschichte, nicht hinnehmbar. Deutschland trägt aufgrund seiner Vergangenheit eine besondere Verantwortung für den Kampf gegen Antisemitismus. Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz und wir werden uns gegen diese entschieden wehren", sagt Christian Pegel.

Bei den fremdenfeindlichen Delikten wurde ebenfalls ein Anstieg von 316 Delikten in 2022 auf 439 Delikte in 2023 registriert. Dieser deutliche Anstieg steht in engem Zusammenhang mit der ebenfalls sehr deutlich angestiegenen Zahl der Zugewanderten im Jahr 2023. "Die gestiegene Anzahl an Geflüchteten führte in vielen Kommunen zu erhöhtem Bedarf an Bau oder Anmietung von entsprechenden Gemeinschaftsunterkünften. Dies führte in einigen betroffenen Kommunen zu Widerständen und Protesten. Ich möchte klar sagen: Meinungs- und Demonstrationsfreiheit sind zentrale Grundrechte in unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Dass Menschen ihre Fragen, Sorgen und Informationsbedarfe hierbei ansprechen, ist ebenso Teil dieser Grundrechtswahrnehmung. Dass allerdings bekannte Rechtsradikale und Rechtsextreme versuchen, diese Veranstaltungen für sich zu okkupieren, ist nicht hinnehmbar. Androhungen von Selbstjustiz sowie Hass und Hetze gegen Menschen, die aus Kriegsgebieten oder wegen Verfolgung durch diktatorische Regime zu uns kommen, um Schutz zu finden, sind eindeutig feindlich gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet und nicht hinnehmbar. Jeder dieser Sachverhalte wird durch unsere Polizistinnen und Polizisten aufgearbeitet und von der Justiz entsprechend sanktioniert werden", führt der Minister aus.

Straftaten mit Tatmittel Internet nehmen erneut zu

Für das Jahr 2023 wurden insgesamt 381 Fälle festgestellt, die mit dem Tatmittel Internet, einschließlich sozialer Netzwerke, begangen wurden. Damit ist die Fallzahl um 127 in diesem Bereich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Diese Taten unterteilen sich in:

Fälle 2023 /Phänomenbereich /Fälle 2022

233 / -rechts- / 140

13 / -links- / 8

112 / -sonstige Zuordnung- / 102

19 / -religiöse Ideologie-/ 3

4 / -ausländische Ideologie-/ 1

"Leider haben wir im Jahr 2023 erneut einen Anstieg im Bereich der Hasspostings registriert, von 95 auf 154 Fälle. Hass und Hetze im Netz gegen Andersdenkende haben mittlerweile eine unerträgliche Niveaulosigkeit erreicht. Kritik, insbesondere auch im politischen Diskurs, muss erlaubt sein, aber üble Beleidigungen, Verleumdungen und Hetze sowie Bedrohungen mit der Androhung körperlicher Schädigungen bis hin zum Tod sind nicht tolerierbar. Die Landespolizei wird Hass und Hetze im Netz und in den sozialen Netzwerken weiter konsequent verfolgen und die sich in Anonymität wiegenden Täterinnen und Täter ermitteln und ihre Taten öffentlich machen", so Innenminister Christian Pegel.

Straftaten gegen Wahlkreisbüros und Amtsträger

Im Jahr 2023 wurden deutlich mehr Straftaten gegen Wahlkreisbüros erfasst: 45, im Vorjahr waren es 26. "18 dieser Straftaten ließen sich keinem klassischen Phänomenbereich der Politisch motivierten Kriminalität zuordnen. 22 davon kamen aus dem linken Spektrum, vier aus dem rechten und eine aus dem Bereich ausländische Ideologie", verdeutlicht der Minister und ergänzt: "Alle 22 Fälle aus dem linken Spektrum richteten sich in Gänze gegen Büros der AfD."

Relativ konstant blieb im Jahr 2023 die Zahl der registrierten Straftaten gegen Amts- und/oder Mandatsträger: Mit 112 Fällen waren es sechs mehr als im Vorjahr. "Hierbei handelte es sich überwiegend um Delikte wie Beleidigung, Bedrohung, Verleumdung, öffentliche Aufforderung zu Straftaten oder Volksverhetzungen. Das Gros dieser Straftaten - 78 - war wie schon im Vorjahr (93) keinem der klassischen Phänomenbereiche zuzuordnen", führt Christian Pegel aus und stellt klar:

"Kritisches Hinterfragen von Regierungshandeln ist legitim. Die Begehung von Straftaten ist durch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung jedoch nicht gedeckt. Wer den Staat und insbesondere Menschen, die ihn vertreten, in solcher Form angreift, attackiert unsere Demokratie und damit uns alle als Gesellschaft. Das werden wir nicht dulden."

Aufklärungsquote verbessert

Stolz könne die Landespolizei auf die Aufklärungsquote bei der Politisch motivierten Kriminalität sein, so der Minister: "Auch, wenn wir nur einen leichten Anstieg auf 54,8 Prozent (2022: 52,1 Prozent) erreicht haben, befinden wir uns hier auf einem historischen Hoch."

"Hervorzuheben ist zudem, dass die Aufklärungsquote bei den Gewaltdelikten, also den schwerwiegenderen Straftaten, von 81,0 Prozent auf 89,9 Prozent in 2023 gestiegen ist - das unterstreicht die intensive und konsequente Verfolgung durch unsere Polizei. Insgesamt wurden im Zuge der Aufklärung der politisch motivierten Straftaten 1.364 Tatverdächtige ermittelt."

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30.04.2024 – 13:48

POL-NB: Paket-Zulieferer beschimpft

Neubrandenburg (ost)

Am Montagnachmittag hat ein 25-jähriger Zusteller in der Greifstraße in Neubrandenburg soeben Pakete ausgeliefert. Als er sich in der Nähe der Hausnummer 22 befand, bemerkte er gegen 13:45 Uhr ein Auto hinter sich. Er signalisierte dem Fahrer, dass er die Pakete zustellen müsse. Es schien, dass das Auto an dieser Stelle nicht am Lieferfahrzeug vorbeifahren konnte. Deshalb gab der junge Mann zu verstehen, dass der Autofahrer die Stelle lieber über die Seitenstraße umfahren sollte. Dies tat er jedoch nicht.

Statt dessen folgte er dem Zusteller und soll ihn mit Licht und Hupe bedrängt haben. Als er erneut ausstieg, um Pakete zuzustellen, soll der Autofahrer ihm "Scheiß Ausländer" zugerufen haben. Außerdem habe er den Deutschen fotografiert und sei dann davongefahren. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall hat das Kriminalkommissariat Neubrandenburg wegen des Verdachts der Nötigung und Beleidigung aufgenommen.

Falls Passanten oder Anwohner den Vorfall beobachtet oder gehört haben, bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 / 55825224 oder an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de

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Claudia Berndt
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30.04.2024 – 13:30

POL-NB: Dreister Autofahrer ohne Führerschein hinter dem Steuer

Neubrandenburg (ost)

Am Abend des 29.04.2024 entdeckten die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg ein Auto, das den Beamten aus einer vorherigen Verkehrskontrolle bereits bekannt war. Nach der Überprüfung von Personen und Fahrzeug stellte sich heraus, dass der 23-jährige syrische Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Die Polizisten führten die Kontrolle des Mannes im Stadtgebiet von Neubrandenburg durch. Er erklärte, dass er seine Geldbörse und somit auch seinen Führerschein gerade nicht bei sich hatte. Er zeigte ein Foto seines vermeintlichen Führerscheins auf seinem Handy vor. Aufgrund des dort abgebildeten Fotos hatten die Beamten Zweifel.

Im weiteren Verlauf wurde der Syrer mehrmals darauf hingewiesen, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis nicht am Straßenverkehr teilnehmen darf. Daraufhin gab der junge Mann nach und gab zu, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Die Identität des Beschuldigten konnte im weiteren polizeilichen Vorgehen geklärt werden. Der gezeigte Führerschein gehörte einem Freund des 22-Jährigen.

Dem Beschuldigten wurde die Weiterfahrt untersagt und es wird ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen ihn eingeleitet.

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Johanna Liebich
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30.04.2024 – 13:16

POL-LWL: Fußgängerin von PKW angefahren - Autofahrer soll geflüchtet sein

Sternberg (ost)

In Sternberg wurde eine 14-jährige Jugendliche am Dienstagmorgen von einem Auto angefahren und leicht verletzt. Laut dem Unfallopfer soll der Fahrer des Wagens nach dem Vorfall geflohen sein. Nach den Angaben der 14-Jährigen wollte sie gegen 08:00 Uhr als Fußgängerin den Mecklenburgring in der Nähe der Goethestraße überqueren, als es zu einer Kollision mit dem Auto kam. Das dunkle Fahrzeug fuhr dann davon. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen am Bein und musste ärztlich versorgt werden. Hinweise zu diesem Vorfall oder dem flüchtigen Auto nimmt die Polizei in Sternberg (Tel. 03847/ 43270) entgegen.

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30.04.2024 – 13:15

POL-NB: Öffentlichkeitsfahndung nach einer 73-Jährigen aus Neubrandenburg

Neubrandenburg (ost)

Seit dem 29.04.2024 wird eine ältere Frau im Alter von 73 Jahren aus Neubrandenburg vermisst. Weitere Details, wie die Beschreibung der Person und ein Bild der Vermissten, können unter dem folgenden Link eingesehen werden: https://tinyurl.com/22mdla5v

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30.04.2024 – 12:56

POL-ANK: Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen bei Mesekenhagen auf der B105

Greifswald (ost)

Heute, am 30.04.2024, ereignete sich gegen 07:30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B105 in der Nähe von Mesekenhagen. Ein 44-jähriger Deutscher fuhr mit einem Lastwagen mit Anhänger auf der B105 von Greifswald kommend in Richtung Mesekenhagen. Aufgrund eines technischen Defekts löste sich die Zwillingsbereifung des Anhängers vollständig und geriet in den Gegenverkehr, bevor sie durch den Aufprall zurückgeschleudert wurde. Dabei wurden insgesamt vier Fahrzeuge, einschließlich des Lastwagens, beschädigt. Alle drei Autos und der Lastwagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten eigenverantwortlich geborgen werden.

Um den Unfall aufzunehmen, die Bergung durchzuführen und die auslaufenden Betriebsstoffe zu beseitigen, musste die Straße vollständig gesperrt werden. Gegen 09:30 Uhr war die Fahrbahn immer noch halbseitig in Richtung Stralsund gesperrt. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten konnte die B105 gegen 10:30 Uhr wieder freigegeben werden. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

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30.04.2024 – 12:54

POL-ANK: Nachbarschaftsstreit eskaliert - 59-jähriger Deutscher aus Jarmen durch Messerangriff verletzt

Jarmen (ost)

Am 29.04.2024 gegen 14:00 Uhr ereignete sich in Jarmen eine gefährliche Körperverletzung. Sowohl der 66-jährige deutsche Verdächtige als auch der 59-jährige deutsche Geschädigte wohnen in einem Mehrfamilienhaus am Neuen Markt in Jarmen. Der Geschädigte wollte zum Zeitpunkt des Vorfalls das Mehrfamilienhaus durch den hinteren Ausgang verlassen. Der Verdächtige stellte sich ihm in den Weg und es kam zu einem Streit. Dieser eskalierte, als der Verdächtige ein Messer zog und den Geschädigten am Hals unterhalb des Kinns verletzte. Danach verließ der 66-Jährige den Tatort. Der Geschädigte erlitt eine oberflächliche Stichwunde und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Greifswald gebracht werden.

Die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Anklam fanden den Verdächtigen vor Ort und nahmen ihn vorläufig fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,21 Promille. Der Verdächtige wurde daraufhin ins Krankenhaus nach Anklam gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 66-jährige Deutsche gegen 18:00 Uhr aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

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30.04.2024 – 12:27

POL-GÜ: Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfällen auf der BAB19 zwischen Laage und Kavelstorf

Güstrow/ Dummerstorf (ost)

Am Dienstagmorgen ereignete sich gegen 09:47 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Autobahn BAB19 zwischen den Ausfahrten Laage und Kavelstorf. Ein 84-jähriger Deutscher fuhr laut ersten Informationen mit seinem Audi in Richtung Rostock, als er zum Überholen ansetzte. Dabei übersah er einen bereits auf der Überholspur fahrenden Ford und kollidierte mit diesem. Der Audi geriet daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete etwa fünf Meter im Graben. Sowohl der Fahrer als auch die Beifahrerin konnten sich aus dem Fahrzeug befreien. Der Fahrer wurde leicht verletzt, während die Beifahrerin schwer verletzt wurde. Beide wurden zur weiteren Behandlung ins KMG Klinikum nach Güstrow gebracht. Der Fahrer des Ford erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, konnte jedoch vor Ort behandelt werden. Die BAB 19 musste während der Unfallaufnahme und Bergung zeitweise vollständig oder halbseitig gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 60.000EUR.

Während des Staus aufgrund des vorherigen Unfalls kam es um 10:04 Uhr zu einem Auffahrunfall. Ein 75-jähriger Deutscher fuhr mit seinem VW nach bisherigen Informationen auf einen Fiat einer 52-jährigen Deutschen auf. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Durch den Zusammenstoß wurden sowohl die Fahrer als auch die Beifahrer leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20.000EUR. Weitere Informationen zu den Unfallbeteiligten sind derzeit nicht bekannt.

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30.04.2024 – 09:49

POL-LWL: Trickbetrüger prellen Frau um 1.000 Euro Bargeld

Ludwigslust (ost)

Am Montag wurde eine Frau aus der Region Ludwigslust von Trickbetrügern um 1.000 Euro Bargeld betrogen. Das 67-jährige Opfer erhielt zunächst eine Nachricht von einem vermeintlichen Pfändungsgericht auf ihrem Mobiltelefon. In dieser Nachricht wurde eine Telefonnummer genannt, die die Frau zurückrufen sollte. Nachdem die Frau tatsächlich die angegebene Nummer anrief, wurde ihr mitgeteilt, dass sie finanzielle Schulden in Höhe von fast 3.000 Euro bei einem Gewinnspiel habe, die nun per Pfändungsbescheid eingetrieben werden sollten. Verängstigt und verunsichert durch das Telefonat, überwies die 67-Jährige schließlich 1.000 Euro auf ein Konto, das von den Betrügern angegeben wurde. Als ihr später Zweifel kamen und sie das echte Gericht kontaktierte, wurde der Schwindel aufgedeckt und der Betrug bemerkt.

Die Polizei warnt angesichts dieses Vorfalls davor, Bargeld zu überweisen, ohne gründlich zu prüfen, ob die Geldforderungen überhaupt berechtigt sind. Oft stecken hinter solchen fragwürdigen Schreiben Betrüger mit ausgeklügelten Methoden. Auf telefonische Geldforderungen sollte man sich generell niemals einlassen.

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30.04.2024 – 09:46

POL-LWL: Zwei Fahrradfahrer bei Zusammenstoß verunglückt

lübz (ost)

An einer Brücke in Lübz (Bobziner Weg) kollidierten am Montagnachmittag zwei Radfahrer im Gegenverkehr und hatten einen Unfall. Eine 69-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. Der andere Radfahrer, ein 17-jähriger Jugendlicher, erlitt nur leichte Verletzungen. Beide Verletzten wurden danach ins Krankenhaus gebracht, um weitere medizinische Behandlung zu erhalten.

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30.04.2024 – 08:35

BPOLI PW - GdpD POM: Weitere unerlaubte Einreisen über die polnische Grenze...

Grambow/ Heringsdorf/ Ahlbeck/ Pasealk (ost)

Nach einer Meldung von einem Bürger entdeckten Bundespolizisten gestern Abend auf der B113, kurz vor der Ortschaft Grambow, in der Nähe des Sportplatzes, zwei Männer nach illegaler Einreise. Es handelt sich um zwei Syrer (22 und 23). Kurze Zeit später wurde in Schwennenz, an der Bushaltestelle, ein jemenitischer Staatsangehöriger (26) entdeckt. Keine der Personen konnte gültige Aufenthaltspapiere vorweisen. Bei einer ersten Befragung in Englisch wurde die Reiseroute angegeben: Russland-Weißrussland-Polen-Deutschland. Die Männer wurden festgenommen und der Bundespolizeidienststelle in Pasewalk überstellt.

Gleichzeitig wurden nach einem Hinweis eines Bürgers in Heringsdorf, an der Ferienresidenz am Buchenpark, vier jemenitische Staatsangehörige (16, 25, 28 und 38) kontrolliert. Zwei Personen hatten jemenitische Reisepässe vorgelegt. In diesen Pässen befand sich jeweils ein russisches Visum. Ein Mann zeigte auf seinem Smartphone ein Foto seiner Reisepassseite. Der Vierte hatte keine Ausweisdokumente. Es konnten keine gültigen Aufenthaltspapiere vorgelegt werden. Die Reiseroute wurde angegeben als: Jemen-Moskau-Minsk-Polen-Deutschland.

Am frühen Morgen wurden heute eine weitere Gruppe von drei Personen im Seebad Ahlbeck entdeckt. Die Männer waren direkt am Strand illegal nach Deutschland eingereist. Auch hier handelte es sich um jemenitische Staatsangehörige.

In allen drei Fällen läuft die grenzpolizeiliche Bearbeitung noch.

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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
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www.bundespolizei.de
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

30.04.2024 – 03:15

POL-NB: Heim für betreutes Wohnen in Barth nach Feueralarm evakuiert -hoher Brandschaden

PR Barth (ost)

Nach einem Feueralarm wurde am 30.04.2024 um 00:15 Uhr ein Wohnkomplex eines betreuten Wohnheims in Barth in der Hunnenstraße vorübergehend evakuiert. Die Erstinformation kam von der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen, dass ein Rauchmeldealarm ausgelöst wurde. Die sofort alarmierten Beamten des Polizeireviers Barth, die vor der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, leiteten Evakuierungsmaßnahmen ein. Anschließend wurden fünf Bewohner im Alter von 67 bis 80 Jahren evakuiert. Es gab keine Verletzten. Als Vorsichtsmaßnahme wurden drei Rettungswagen und ein Notarzt eingesetzt, um die Hausbewohner erneut zu untersuchen. Nachdem das Feuer gelöscht war, durch die 62 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Zingst, Pruchten, Saatel, Barth, Karnin, Küstrow und Fuhlendorf, wurden die betroffenen Zimmer und Flure gelüftet. Die betroffenen Bewohner, die deutsche Staatsbürger sind, konnten dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr und der Polizei wurde der Feueralarm im Erdgeschoss eines Zimmers einer 78-jährigen Bewohnerin ausgelöst. Es brannten Küchenmöbel und weitere Einrichtungsgegenstände in der Wohnung. Der Brand entstand an dem Herd in der Küchenzeile. Der entstandene Sachschaden wird auf 40.000 Euro geschätzt. Die Wohnung der Rentnerin ist vorübergehend unbewohnbar, die Frau fand anderweitig Unterkunft. Der Kriminaldauerdienst Stralsund hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Auftrag

Jürgen Kolletzki

Polizeiführer vom Dienst, Einsatzleitstelle, Polizeipräsidium Neubrandenburg

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thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg oder
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30.04.2024 – 00:54

POL-NB: Brennende Hecke und Baum in der Wolgaster Kronwiekstraße

PR Wolgast (ost)

Am 29.04.2024, gegen 19:10 Uhr wurden brennende Bäume in der Kronwiekstraße 35 in Wolgast von einem Zeugen gemeldet. Die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr aus Wolgast löschten das Feuer und verhinderten eine weitere Ausbreitung auf dem Grundstück. Es gab keine Verletzten oder beschädigten Gebäude. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von ungefähr 6m². Ein Nadelbaum, eine Koniferenhecke und Zaunelemente eines Maschendrahtzaunes waren betroffen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 400EUR. Es wird vermutet, dass der Brand fahrlässig verursacht wurde, möglicherweise durch eine Zigarettenkippe.

Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen. Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere relevante Informationen haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Wolgast unter der Telefonnummer 03836/252-224 zu melden.

Im Namen

Jürgen Kolletzki

Leiter des Polizeidienstes, Einsatzleitstelle, Polizeipräsidium Neubrandenburg

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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