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Mewegen: Polizeieinsatz nach Ausflug ins Maisfeld

Zwei vermisste Grundschüler lösen Großeinsatz aus. Polizeihubschrauber findet sie wohlbehalten im Feld.

Foto: unsplash

Mewegen (ost)

Ein glückliches Ende hatte gestern ein groß angelegter Polizeieinsatz in Mewegen. Zwei Schüler der Grundschule, die nach Unterrichtsende nicht wie üblich nach Hause gegangen waren, konnten nach einer intensiven Suche wohlbehalten ihren Eltern übergeben werden.

Um 14:30 Uhr meldeten besorgte Eltern kurz hintereinander ihre vermissten Kinder, die nicht mit dem Schulbus nach Hause gekommen waren. Die Polizei leitete daraufhin sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Neben den örtlichen Kontaktbeamten und Einsatzkräften von Landes- und Bundespolizei wurden auch ein Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber angefordert.

Erste Befragungen von Mitschülern vor Ort führten zu einem entscheidenden Hinweis. Die Jungen sollen geäußert haben, dass sie zu einem Maisfeld hinter der Schule gehen wollten.

Um 15:30 Uhr traf dann der Polizeihubschrauber am Einsatzort ein und unterstützte die Suche aus der Luft unter anderem mit einer Wärmebildkamera. Die beiden Kinder wurden kurze Zeit später vom Hubschrauber am Rand des Feldes entdeckt. Um 15:40 Uhr traten die beiden gesuchten Jungen schließlich aus dem Maisfeld heraus.

Nach etwa drei Stunden im Feld waren die beiden Grundschüler sichtlich aufgelöst und schockiert über das Ausmaß des Polizeieinsatzes – so sehr, dass sie das Angebot, den gelandeten Polizeihubschrauber aus nächster Nähe zu sehen, ablehnten.

Die Jungen wurden dann wohlbehalten an ihre Eltern übergeben.

Der Hintergrund des Ausflugs soll Abenteuerlust gewesen sein.

Quelle: Presseportal

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