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Miltzow: PKW blockiert Bahnstrecke

Ein PKW blockierte die Bahnstrecke zwischen Stralsund und Greifswald, größere Schäden konnten verhindert werden. Die Bahnlinie wurde sofort gesperrt.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Am Donnerstag (29.01.2025) hat ein Auto die Bahnstrecke zwischen Stralsund und Greifswald am Bahnübergang in Miltzow blockiert. Zum Glück konnten größere Schäden vermieden werden.

Um 18:45 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei darüber, dass sich ein Fahrzeug zwischen den geschlossenen Schranken auf dem Bahnübergang in Miltzow befindet. Daraufhin wurde die Bahnstrecke sofort gesperrt.

Als die Bundespolizisten am Ort des Geschehens ankamen, war das Auto etwa 30 Meter vom Bahnübergang entfernt im Gleisbereich. Der Fahrer, ein 18-jähriger Deutscher, hatte offensichtlich versucht, das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich zu bewegen. Das Manövrieren auf den Gleisen des Bahnübergangs misslang. Das Auto blieb in einer Weiche stecken.

Ein beauftragtes Abschleppunternehmen hat das Fahrzeug abgeschleppt. Die hinzugezogenen Beamten der Landespolizei stellten fest, dass der junge Mann weder unter Alkohol- noch unter Betäubungsmiteleinfluss stand. Die Bahnstrecke wurde um 21:19 Uhr vom Notfallmanager der Deutschen Bahn wieder für den Zugverkehr freigegeben.

Der junge Mann, der offensichtlich einen Schutzengel hatte, blieb unverletzt. Er wird jedoch für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Aufgrund des Vorfalls kam es bei sieben Zügen zu insgesamt 400 Minuten Verspätung, fünf Züge fielen komplett aus.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen oder 0,6% relativ gering. Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Vorfällen. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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