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Mitte: Brand von Mülltonnen in Neubrandenburg

In Neubrandenburg kam es zu mehreren Bränden von Mülltonnen in verschiedenen Stadtteilen. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Unsplash

Neubrandenburg (ost)

In der Nacht vom 26.05.2026 gab es in den Stadtteilen Ihlenfelder Vorstadt und Oststadt in Neubrandenburg mehrere Brände von Mülltonnen.

Um 01:05 Uhr informierte die Rettungsleitstelle Mecklenburgische Seenplatte die Polizei über den ersten Brand einer Mülltonne und einer Hecke in der Oststadt, in der Straße An der Hochstraße. Als die Beamten eintrafen, war der Müllcontainer bereits vollständig verbrannt. Das Feuer wurde von der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg gelöscht. Der entstandene Schaden wird auf etwa 250 Euro geschätzt.

Der zweite Brand wurde gegen 02:05 Uhr der Polizei gemeldet. Die Beamten entdeckten zwei brennende Mülltonnen in der Rühlower Straße. Das Feuer griff dann von den bereits brennenden Mülltonnen auf eine dritte über. Die Mülltonnen wurden vollständig zerstört. Auch hier musste die Feuerwehr eingreifen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro.

Um 04:35 Uhr wurde ein weiterer Brand eines Müllcontainers in der Rühlower Straße gemeldet. Der Schaden durch das Feuer beträgt etwa 500 Euro.

Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen Sachbeschädigung durch Feuer gegen unbekannte Täter. Die Untersuchungen zur genauen Brandursache und einem möglichen Zusammenhang zwischen den Bränden dauern an.

Da die Nahbereichsfahndungen vor Ort erfolglos waren, bittet die Polizei nun um Zeugenaussagen. Falls Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den genannten Bereichen gesehen haben, melden Sie sich bitte beim Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395-5582 5224, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 818 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 382 im Jahr 2022 auf 409 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 328 im Jahr 2022 auf 394 im Jahr 2023. Davon waren 244 männlich und 150 weiblich, wobei 40 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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