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Möllenbeck: Glätteunfälle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Seit gestern gab es sieben Glätteunfälle, mit Sachschäden von insgesamt 46.000 Euro. Verletzte wurden in Kliniken behandelt.

Foto: unsplash

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (ost)

Seit gestern Nachmittag um ca. 16:00 Uhr bis heute Morgen (Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung) gab es im Gebiet des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sieben Glätteunfälle.

Ein Unfall ereignete sich gestern um 16:45 Uhr auf der Landstraße zwischen Möllenbeck und Feldberg, bei dem zwei Personen verletzt wurden, nachdem zwei Autos aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kollidiert waren. Beide Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich hier auf etwa 12.000 Euro.

Zur nahezu gleichen Zeit kam eine Autofahrerin zwischen Grüssow und Kogel von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Auch sie wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Bei weiteren Glätteunfällen gestern Abend blieb es nach aktuellem Stand bei Sachschäden. Zum Beispiel rutschte eine Autofahrerin um 20:40 Uhr zwischen Stavenhagen und Neubrandenburg in die Leitplanke. In Neubrandenburg, in der Gerhart-Hauptmann-Straße, kollidierte ein Autofahrer um 23:00 Uhr mit einem geparkten Fahrzeug.

Heute Morgen ereignete sich bis zur Veröffentlichung dieser Meldung ein bekannter Unfall aufgrund von Glätte im Landkreis: Um 07:00 Uhr rutschte ein Fahrzeug in Neubrandenburg in der Neustrelitzer Straße in ein stehendes Fahrzeug, wodurch ein geringer Sachschaden entstand.

Insgesamt entstand bei allen sieben gemeldeten Glätteunfällen im Landkreis seit gestern Nachmittag ein Schaden von etwa 46.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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