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Möllenbeck: Verkehrsunfall zwischen Rettungswagen und Hirsch auf L34

Hoher Sachschaden nach Zusammenstoß auf Einsatzfahrt, keine Verletzten. Bergungsarbeiten dauern an.

Foto: Depositphotos

PHR Neustrelitz (ost)

Am 26.04.2025 ereignete sich auf der Landesstraße 34 ein Verkehrsunfall zwischen einem Hirsch und einem Rettungswagen, der sich auf einer Einsatzfahrt befand.

Um 05:50 Uhr fuhr der Rettungswagen von Feldberg kommend in Richtung Möllenbeck auf der L34. Die Besatzung des Rettungsdienstes war auf dem Weg vom Einsatzort in ein Krankenhaus mit einer Patientin, als plötzlich ein Hirsch die Straße überquerte. Trotz sofortiger Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht vermieden werden.

Aufgrund des Unfalls war der Rettungswagen nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst abgeschleppt werden. Die Patientin wurde mit einem weiteren Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Hirsch verstarb an der Unfallstelle.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden am Rettungswagen und an einer Leitplanke wird auf insgesamt ca. 30.200 Euro geschätzt.

Die Feuerwehr Quadenschönfeld war mit 13 Kameraden im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe zu binden.

Aktuell ist die L34 halbseitig gesperrt für die Unfallaufnahme, Bergung und Reinigung. Die Verkehrseinschränkungen werden voraussichtlich bis in die Mittagsstunden andauern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen, also 0,6%, vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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