Diebe haben am Sonnabend Autoscheiben eingeschlagen und Wertgegenstände gestohlen. Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 900 bis 1.100 Euro.
Neddemin: Autoeinbrüche im Landkreis MSE

Altentreptow, Waren, Brunn (ost)
Zweimal am Samstag waren Diebe im Landkreis MSE aktiv, die Autoscheiben eingeschlagen und Wertgegenstände gestohlen haben.
Ein Vorfall ereignete sich zwischen 15:00 Uhr und 15:45 Uhr zwischen Brunn und Neddemin. Ein Spaziergänger hatte sein Auto auf einem Feldweg abgestellt. Als er zurückkam, war eine Seitenscheibe eingeschlagen. Gestohlen wurde unter anderem ein Instrument. Der Gesamtschaden beträgt etwa 900 Euro.
Am Parkplatz „Stadtwald“ in Altentreptow erging es einem anderen Spaziergänger am Samstagnachmittag ähnlich. Zwischen etwa 15:00 Uhr und 16:30 Uhr wurde die Scheibe seines Autos eingeschlagen, um an ein Portemonnaie zu gelangen, das im Fahrzeug lag. Gesamtschaden in diesem Fall: etwa 1.100 Euro.
In Waren (Müritz) hatte am Samstag jemand sein Auto unverschlossen auf dem Parkplatz des Hundesportvereins in Kamerun (neben dem Kletterwald) abgestellt. Dabei wurde unter anderem eine Geldbörse mitgenommen, ohne dass Einbruchsspuren hinterlassen wurden. Schaden im Kameruner Fall: etwa 280 Euro.
Ein Zeuge berichtete, dass er am frühen Abend einen verdächtigen Unbekannten gesehen habe. Er beschrieb ihn als osteuropäisch, schlank, mit Oberlippenbart und dunkler Kleidung. Er soll kurz mit seinem dunkelgrauen Ford Focus mit MÜR-Kennzeichen neben dem Fahrzeug des Geschädigten angehalten haben. Ob er tatsächlich mit dem Diebstahl in Verbindung steht, ist noch unklar. Mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten – insbesondere im Fall der beiden eingeschlagenen Scheiben – werden von den Ermittlern der Kripo untersucht.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch bei kurzer Abwesenheit keine Wertsachen im Auto zurückgelassen werden sollten. Selbst das Fahrzeug in der eigenen Einfahrt sollte immer für kurze Zeit verschlossen sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Autodiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 blieben relativ stabil. Im Jahr 2021 wurden 360 Fälle gemeldet, von denen 159 gelöst wurden. Es gab insgesamt 169 Verdächtige, darunter 151 Männer und 18 Frauen. 51 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 364, jedoch wurden nur 138 Fälle gelöst. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 141, wobei 131 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. 45 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 5864 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 360 | 364 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 159 | 138 |
| Anzahl der Verdächtigen | 169 | 141 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 151 | 131 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 18 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 51 | 45 |
Quelle: Bundeskriminalamt








