Ein nicht angemeldeter PKW flieht vor der Polizei, der Fahrer wird überführt.
Neetzka: Verfolgungsfahrt endet in Ulrichshof

Neubrandenburg (ost)
Am Abend des 10.05.2025 gegen 20:15 Uhr informierte die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg darüber, dass ein PKW ohne Anmeldung durch Golm, einen Ortsteil von Groß Miltzow, fuhr.
Die Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedland konnte das schwarze Auto schnell im öffentlichen Verkehr finden. Der verdächtige Fahrer versuchte, einer geplanten Verkehrskontrolle durch Flucht zu entkommen. Die Polizisten verfolgten ihn von Golm über Neetzka bis Ulrichshof. Dort blockierte ein weiterer Streifenwagen der Friedländer Polizei den Fluchtweg. Der Fahrer lenkte sein Auto in ein Gebüsch, wo es zum Stillstand kam. Er setzte seine Flucht zu Fuß fort, während die 15-jährige deutsche Beifahrerin für die Befragung durch die Polizei zur Verfügung stand. Niemand wurde verletzt.
Auf einer Rasenfläche des benachbarten Grundstücks wurde ein Mann liegend gefunden. Der 27-jährige Deutsche behauptete, dort zu schlafen. Seine Kollegen glaubten ihm das nicht und konnten ihn als den geflüchteten Fahrer identifizieren.
Der junge Mann hatte an diesem Abend mehrere Gründe, der Polizei aus dem Weg zu gehen. Nicht nur war das Auto nicht zugelassen und hatte daher keinen Versicherungsschutz, sondern auch die temporären Kennzeichen waren abgelaufen. Außerdem besaß der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis und ein Drogentest reagierte positiv auf mehrere Substanzen.
Die jugendliche Beifahrerin wurde ihren Angehörigen übergeben. Der verdächtige Fahrer wurde zur Entnahme einer Blutprobe ins Polizeirevier Friedland gebracht. Er wird sich nun wegen des Verdachts des illegalen Autorennens, Verstoßes gegen das Versicherungsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten müssen.
Im Auftrag
Erik Günther
Polizeihauptkommissar Polizeipräsidium Neubrandenburg Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführer vom Dienst
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








