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Neubrandenburg: 37-Jährige verursacht mehrere Polizeieinsätze

Eine 37-Jährige löste gestern drei Polizeieinsätze in Neubrandenburg aus. Sie wurde in einer Behörde belästigt, schlug zwei Frauen ins Gesicht und wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am gestrigen Dienstag, dem 25. November 2025, gab es drei Einsätze der Polizei in Neubrandenburg, die von einer 37-jährigen Deutschen verursacht wurden.

Um 15:00 Uhr wurden die Polizeibeamten zum Ponyweg im Reitbahnviertel gerufen, da die Frau in einem örtlichen Amt die Mitarbeiter beleidigt und teilweise sogar verfolgt haben soll. Trotz der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, kam sie dieser zunächst nicht nach. Erst als die Polizei gerufen wurde, verließ die bereits bekannte 37-Jährige das Amt. Niemand wurde dabei verletzt.

Kurz vor halb acht gab es einen weiteren Einsatz. Eine 30-jährige Weißrussin meldete der Polizei, dass sie am Friedrich-Engels-Ring zweimal von einer Frau ins Gesicht geschlagen wurde. Kurz darauf ging die dritte Meldung bei der Polizei ein. Eine 19-jährige deutsche Kundin eines Supermarktes in der Gebrüder-Boll-Straße wurde plötzlich von einer Frau ins Gesicht geschlagen. Die verdächtige 37-Jährige wurde in beiden Fällen in der Nähe des Tatortes angetroffen.

Gegen sie wird nun in beiden Fällen wegen Körperverletzung ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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