Zwei Jungen begegnen dem Mann zuerst im Center, dann in der Bank, wo er einen Jungen attackiert. Polizei bittet um Hinweise.
Neubrandenburg: Angriff auf Zwölfjährigen – Tatverdächtiger gesucht

Neubrandenburg (ost)
Gestern Nachmittag gegen 16:00 Uhr waren zwei zwölfjährige ukrainische Jungen im Marktplatzcenter unterwegs. Sie hörten Musik aus dem Toilettenbereich und gingen aus Neugier hin, um zu sehen. Dort sahen sie den späteren Verdächtigen. Anschließend verließen sie das Center und fuhren mit ihren Fahrrädern in Richtung der Sparkassen-Filiale in der Stargarder Straße, wo sie auf die Mutter eines Freundes trafen.
In der Filiale erschien dann auch der Mann, den sie zuvor auf der Toilette gesehen hatten. Er soll sowohl die Frau als auch einen der beiden Zwölfjährigen angeschrien und mit einem Haarkamm bedroht haben. Schließlich soll er dem Jungen in den Bauch geschlagen und die Filiale verlassen haben. Der Junge ging zu seinem Kumpel, der draußen wartete. Beide wollten mit ihren Rädern wegfahren, als der Verdächtige erneut auf den bereits angegriffenen Jungen zukam und ihn vom Rad stieß. Dabei verletzte sich der Junge leicht.
Mehrere umstehende Zeugen und die Jungen selbst beschrieben den Mann wie folgt: Er soll etwa 1,75 Meter groß sein, einen Bart haben und ein deutscher Phänotyp sein. Er soll eine graue Strickjacke und eine schwarze Jogginghose getragen haben und einen vorgebeugten Gang gehabt haben. In der Hand soll er eine Tüte eines Einkaufsmarkts gehalten haben.
Wer Hinweise zu dem Gesuchten hat, wendet sich bitte an die Polizei Neubrandenburg unter 0395 / 5582 5224 oder an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
Etwa eine Stunde nach den Vorfällen kam der Junge zur Anzeigenerstattung zum Polizeirevier. Sofort wurde eine Absuche nach dem Verdächtigen im Stadtgebiet durchgeführt, die jedoch nicht zur Auffindung des Mannes führte.
Ob das Motiv des Mannes etwas mit der ersten Begegnung zwischen den Jungen und ihm im Toilettenbereich zu tun hat, ist unklar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








