Ein 23-jähriger Deutscher wurde von einer anderen Gruppe mit Steinen und Flaschen attackiert. Sein Zustand wurde als lebensbedrohlich eingestuft.
Neubrandenburg: Angriff mit Steinen auf 23-Jährigen – Polizei sucht Zeugen

Neubrandenburg (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, musste die Neubrandenburger Polizei in der Ikarusstraße eingreifen. Eine Gruppe junger Leute hatte zusammen mit Zeugen Hilfe gerufen, nachdem ein 23-jähriger Deutscher aus dieser Gruppe angeblich von mehreren Personen aus einer anderen Gruppe mit Flaschen und Steinen angegriffen worden war. Die Täter flüchteten daraufhin.
Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sein Zustand zum Zeitpunkt des Vorfalls als lebensbedrohlich eingestuft wurde.
Kurz vor Mitternacht soll es in der Nähe des Einkaufszentrums im Juri-Gagarin-Ring möglicherweise zu einer Auseinandersetzung zwischen der Gruppe Deutscher – zu der das Opfer gehörte – und der Angreifergruppe gekommen sein, die von Zeugen vor Ort als arabische Phänotypen beschrieben wurden. Die Gruppe mit dem späteren Opfer begab sich zur Ikarusstraße, wo die Tatverdächtigen gegen Mitternacht von Freitag auf Samstag auftauchten und den jungen Mann angeblich mit Steinen und Flaschen bewarfen. Diese trafen ihn und fügten ihm schwere Verletzungen zu.
Die Polizei konnte bereits vor Ort Zeugen des Vorfalls befragen. Personen, die dennoch weitere relevante Informationen zu den Tätern haben und diese möglicherweise flüchten sahen, werden gebeten, sich an die Polizei unter 0395 / 5582 5224 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mv.net zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon waren 30 männlich, 4 weiblich und 6 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon waren 23 männlich, 3 weiblich und 5 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








