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Neubrandenburg: Angriffe im Katharinenviertel

Ein 35-jähriger Deutscher attackierte gestern drei Passanten unvermittelt. Die Opfer sind Frauen zwischen 31 und 62 Jahren, alle mussten ärztlich behandelt werden.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Ein 35-jähriger Deutscher, der mehrfach polizeibekannt ist, hat gestern mindestens drei Passanten im Katharinenviertel unerwartet angegriffen.

Zwischen 11:15 Uhr und etwa 14:10 Uhr war er in diesem Gebiet unterwegs. Es wurden der Polizei bisher drei Fälle von Frauen gemeldet, die der Mann in dieser Zeit plötzlich mit einem Faustschlag außer Gefecht setzte. Die Opfer sind Deutsche im Alter von 31 bis 62 Jahren.

In einem Fall saß eine Frau auf einer Bank in der Gebrüder-Boll-Straße, als er sich in aggressiver Stimmung neben sie setzte. Sie stand auf und erhielt dann einen Faustschlag ins Gesicht von ihm.

In einem anderen Fall erhielt eine Passantin beim Gehen einen Faustschlag ins Gesicht. Im dritten Fall war eine Frau gerade in einem Geschäft in der Gebrüder-Boll-Straße. Er soll sie nach Kleingeld gefragt haben. Sie verneinte und erhielt dann ebenfalls einen Faustschlag ins Gesicht von ihm.

Alle drei mussten ärztlich behandelt werden.

Aufgrund der genauen Beschreibung des Verdächtigen fiel der Verdacht der Polizei auf den Beschuldigten. Sie trafen ihn an und nahmen ihn vorläufig fest. Auf der Wache zeigte er Ausfallerscheinungen, aber wollte nicht pusten.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft durfte er bis gestern Abend zur Verhinderung weiterer Straftaten in der Zelle der Wache bleiben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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