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Neubrandenburg: Attacke am Gätenbach

Ein Mann attackierte gestern Abend einen anderen Mann am Gätenbach. Zeugen alarmierten die Polizei, der Täter wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Gestern Abend gegen 20:30 Uhr gab es am Gätenbach einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften. Mehrere Augenzeugen sahen, wie ein Mann versuchte, einen anderen Mann unter Wasser zu drücken, während eine Frau zuschaute. Aufgrund der Schreie der Zeugen ließ der Mann von seinem Opfer ab und flüchtete zusammen mit der Frau.

Die Helfer riefen den Notarzt, der dann die Polizei vor Ort alarmierte. Ein Streifenwagen durchsuchte die Gegend, in der sich die beiden Verdächtigen laut Zeugenaussagen aufhielten. Die Polizei konnte den verdächtigen Mann und die Frau festnehmen und ins Revier bringen.

Der 27-jährige Tatverdächtige stand unter dem Einfluss von Drogen und hatte einen Alkoholtest mit 2,15 Promille. Nach Rücksprache mit der Justiz wurde er wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag in Polizeigewahrsam genommen. Heute wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Die 18-jährige Frau, die bei der Tat zugeschaut haben soll, wurde nach den polizeilichen Maßnahmen nach Hause entlassen.

Der 25-jährige Geschädigte wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Auch er war betrunken und hatte 1,13 Promille.

Beide Männer sollen sich gekannt haben und waren vor der Tat draußen zusammen. Das Motiv für den Angriff des 27-Jährigen auf den 25-Jährigen wird derzeit ermittelt. Abgesehen von der tatverdächtigen Frau – einer Slowakin – sind alle Beteiligten Deutsche.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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