Ein 20-jähriger Deutscher wurde von drei mutmaßlichen Jugendlichen nach Bargeld und Drogen gefragt. Als er nichts hatte, wurde er geschlagen und verletzt.
Neubrandenburg: Attacke an Bushaltestelle

Neubrandenburg (ost)
Am Abend des Freitags wurde ein 20-jähriger Deutscher von drei vermeintlichen Jugendlichen an einer Bushaltestelle am Busbahnhof in Neubrandenburg angegriffen.
Die drei jungen Männer sollen das Opfer nach Geld und Rauschmitteln gefragt haben. Als er angab, nichts davon zu besitzen, durchsuchte der Haupttäter die Taschen seiner Jacke. Nachdem er nichts fand, schlug er den jungen Mann mit der Faust. Das Trio flüchtete, der junge Mann rief die Rettung an, die dann die Polizei verständigte. Aufgrund einer Kopfverletzung durch den Schlag wurde der junge Mann zunächst vor Ort und später im Krankenhaus behandelt.
Der Angegriffene beschreibt den Angreifer als jugendlich aussehend, etwa 14 Jahre alt, er soll südländisch ausgesehen haben mit dunklen kurzen Haaren, die leicht gelockt waren. Die beiden Begleiter des Täters sollen ebenfalls jugendlich gewesen sein. Alle drei sollen dunkle Kleidung getragen haben.
Nachdem die Polizei von dem Angriff erfuhr, war sofort ein Streifenwagen am Ort des Geschehens zur Aufnahme der Anzeige sowie ein weiterer Streifenwagen in der Umgebung des Tatorts unterwegs. Das beschriebene Trio konnte jedoch nicht mehr gefunden werden.
Zeugen des Vorfalls oder Personen mit relevanten Informationen zu den Tätern oder der Tat werden gebeten, sich bei der Neubrandenburger Polizei unter 0395 / 55825224 zu melden oder online bei der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu informieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Zahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








