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Neubrandenburg: Aufmerksame Passanten helfen der Polizei

Am 16.09.2024 kam es vor einem Supermarkt zu einem Polizeieinsatz. Zwei Passanten griffen ein, als ein Ladendieb Widerstand leistete und die Polizei beleidigte.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am 16.09.2024 um 12:30 Uhr ereignete sich vor einem Supermarkt in der Stauffenberg Straße in Malchow ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderte.

Ein 30-jähriger Kunde aus Polen steckte zwei Flaschen alkoholische Getränke ein, ohne sie an der Kasse zu bezahlen. Ein Angestellter des Geschäfts informierte daraufhin die Polizei, da die Identität des Mannes bis dahin unklar war. Zur weiteren Bearbeitung des Falls wurde der Mann zum Polizeiwagen gebracht. Da er wichtige persönliche Gegenstände am Eingang des Supermarktes vergessen hatte, wurden diese von einer Kollegin des Polizeireviers Röbel geholt. Diese wurde von einem anderen Mann gefilmt, der auf ihre Ansprache nicht reagierte. Auch er sollte zur Klärung des Vorfalls zum Polizeiwagen gebracht werden. Der Mann wehrte sich jedoch, indem er sich an einem Pfosten festhielt. Als ein Kollege zur Unterstützung kam, versuchte der Dieb zu flüchten. Die Beamten konnten die Flucht jedoch verhindern. Es kam zu einem körperlichen Konflikt zwischen einer Beamtin und dem Verdächtigen. Zwei Passanten griffen ein und halfen, den Dieb zu fesseln. Währenddessen leistete der 30-jährige Pole immer wieder Widerstand und beleidigte die Beamten. Der andere Störer, ein 39-jähriger polnischer Staatsbürger, wurde ebenfalls festgenommen, nachdem er weiterhin Widerstand leistete. Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,5 Promille.

Es gab keine Verletzten. Gegen die beiden Männer werden Anzeigen wegen Diebstahls, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

Die Polizei dankt den beiden aufmerksamen Passanten für ihr mutiges und hilfsbereites Verhalten!

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% aller Unfälle entspricht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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