Ein 42-jähriger Deutscher verursachte erheblichen Sachschaden, flüchtete zunächst, wurde später aggressiv und unter Drogeneinfluss gestellt.
Neubrandenburg: Autofahrer zerstört Tiefgarage nach Streit

Neubrandenburg (ost)
Ein privater Konflikt ist gestern Abend in der Nähe des Lindetal-Centers in Neubrandenburg außer Kontrolle geraten. Ein 42-jähriger Deutscher soll laut aktuellen Informationen den Autoschlüssel der Frau weggenommen haben, mit der er sich gestritten hatte. Das Fahrzeug befand sich in der Tiefgarage des Einkaufszentrums. Er startete das Auto und fuhr gegen eine Wand und eine Tür. Dadurch entstand erheblicher Schaden in der Tiefgarage. Das Auto ist ein Totalschaden.
Zu Beginn floh der Fahrer vom Unfallort. Die Polizei wurde inzwischen gegen 19:30 Uhr über den Notruf informiert. Der Mann kehrte nach kurzer Zeit zum Unfallort zurück und verhielt sich dort unter anderem gegenüber den Polizeibeamten aggressiv und versuchte erneut zu fliehen. Die Einsatzkräfte mussten ihn zu Boden bringen, beruhigen und ihm Handschellen anlegen.
Weil festgestellt wurde, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand, wird ihm vorgeworfen, gemäß §315c den Straßenverkehr gefährdet zu haben. Außerdem wird gegen ihn wegen Sachbeschädigung, Fahrerflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Da er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, muss noch überprüft werden, ob er absichtlich gegen die Wand gefahren ist oder ob es durch den Rauschzustand geschah.
Der Störer wurde zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus gebracht und musste danach aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Das Auto musste aus der Tiefgarage geborgen werden.
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Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon entfallen 4.913 Unfälle auf Personenschäden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 2,3% der Gesamtanzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 87,97% der Gesamtanzahl, was 47.066 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Todesfälle, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








