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Neubrandenburg: Autofahrt mit Folgen

Eine Spritztour mit zwei gestohlen gemeldeten Renaults entpuppt sich als jugendlicher Streich. Der Besitzer erstattet Strafantrag gegen die drei Jungen.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag suchte die Polizei in Neubrandenburg nach zwei identischen, angeblich gestohlenen Renaults. Der Eigentümer hatte beide Fahrzeuge hintereinander als gestohlen gemeldet. (siehe unten Pressemitteilung)

Früh um 05:00 Uhr am Sonntag entdeckte eine Patrouille in der Innenstadt eines der Autos. Ein 13-jähriger Deutscher saß am Steuer, neben ihm ein 17-jähriger Deutscher. Der Beifahrer stellte sich als der Sohn des Anzeigenerstatters und Autobesitzers vor. Da er Zugang zu den Schlüsseln hatte, nutzten er und insgesamt zwei weitere Freunde die Gelegenheit zu einer Spritztour. Abwechselnd und mit beiden Autos.

Das eine gesuchte Auto war inzwischen wieder auf dem elterlichen Grundstück abgestellt. Der Besitzer und Vater des 17-Jährigen konnte das zweite Fahrzeug wieder von der Wache abholen – zusammen mit seinem Sohn.

Am Ende stellte der 50-Jährige einen Strafantrag gegen alle drei Jungen wegen unbefugter Nutzung eines Fahrzeugs. Über weitere mögliche Strafmaßnahmen muss nun innerhalb der Familie entschieden werden.

Pressemitteilung vom Sonntag, 03:11 Uhr:

POL-NB: Diebstahl von zwei PKW Renault Zoe in Neubrandenburg

Neubrandenburg

In der Nacht vom 24.02.2024 zum 25.02.2024 wurden in Neubrandenburg zwei identische graue PKW Renault Zoe gestohlen. Ein Fahrzeug war in der Treptower Straße abgestellt und hatte das Kennzeichen NB-CN 880E. Das zweite Fahrzeug stand in der Lutizenstraße und hatte das Kennzeichen NB-HK 880E. Der Wert der gestohlenen PKW wurde jeweils auf 25.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der Fahrzeuge geben können, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395/55825-224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Kontakt:

Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Autodiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Autodiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 blieben relativ stabil. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 360 Fälle registriert, wovon 159 aufgeklärt wurden. Es gab 169 Verdächtige, darunter 151 Männer und 18 Frauen. 51 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 364, jedoch wurden nur 138 Fälle gelöst. Es gab insgesamt 141 Verdächtige, davon 131 Männer und 10 Frauen. 45 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 5864 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 360 364
Anzahl der aufgeklärten Fälle 159 138
Anzahl der Verdächtigen 169 141
Anzahl der männlichen Verdächtigen 151 131
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 18 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 51 45

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtunfälle aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 288 Fällen oder 0,54% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97%, waren Übrige Sachschadensunfälle mit 47.066 Vorfällen. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53500
Unfälle mit Personenschaden 4913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47066
Ortslage – innerorts 31178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19742
Ortslage – auf Autobahnen 2580
Getötete 83
Schwerverletzte 1266
Leichtverletzte 4983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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